Die Zahl der Todesopfer könnte noch deutlich steigen: Beim Absturz eines Militärflugzeugs im Süden Kolumbiens sind mindestens acht Menschen gestorben. Dies teilt der regionale Gouverneur John Gabriel Molina Acosta nach einer Krisensitzung mit. Mindestens 83 Personen wurden demnach verletzt, 14 befinden sich in kritischem Zustand.
Abgestürzt kurz nach dem Start
Die Maschine war kurz nach dem Start vom Flughafen in Puerto Leguízamo im Departamento Putumayo nahe der Grenze zu Peru abgestürzt. Zur Ursache des Unglücks machte Verteidigungsminister Pedro Sánchez zunächst keine Angaben.
Laut Angaben der Luftwaffe befanden sich insgesamt 125 Menschen an Bord, 114 Passagiere und elf Besatzungsmitglieder. Damit ist das Schicksal von mehr als 30 Menschen weiterhin unklar. Unter den Passagieren sollen sich überwiegend Militärangehörige befunden haben, auch Polizisten waren demnach an Bord.
#VideoBlu Este lunes 23 de marzo se registró un accidente con un avión Hércules de la Fuerza Aérea Colombiana que al despegar en Puerto Leguizamo, Putumayo, iba hacia Puerto Asís. Por ahora, van 67 personas recatadas y es incierto el número de victimas fatales. pic.twitter.com/vJeb3FcuZU
— BluRadio Colombia (@BluRadioCo) March 23, 2026
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In den sozialen Netzwerken kursieren Videos, die eine große Rauchwolke und Trümmerteile am Unglücksort zeigen sollen. Anwohner und Einsatzkräfte eilten demnach unverzüglich zur Absturzstelle, um Verletzte zu bergen und zu versorgen.
