»Ich habe die Justiz eingeschaltet«, schreibt Countrysängerin Alexis Wilkins auf X. Der Witz musste wohl sein. Dazu postete sie die Emojis💍❤️ und ein Foto mit ihrem Partner, FBI-Direktor Kash Patel. Auf dem schwarz-weißen Bild lachen beide, Wilkins präsentiert ihre beringte Hand. Jetzt sollten es alle verstanden haben: FBI-Chef Patel und seine Partnerin Wilkins sind verlobt.
Went and got the law involved 💍❤️ @Kash_Patel pic.twitter.com/OjZmOOrVg7
— Alexis Wilkins (@AlexisWilkins) October 4, 2026
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Nun könnte man über den Witz, dass Wilkins die Justiz eingeschaltet habe, müde schmunzeln. Justiz. FBI-Chef. Verlobung. Haha. Tatsächlich hat der Scherz aber eine – wohl unbeabsichtigte – Ebene, schließlich hat Wilkins in den vergangenen Jahren bereits von ihrer engen Beziehung zur Justiz profitiert.
Patel und Wilkins sind US-Medienberichten zufolge mindestens seit 2023 ein Paar, kannten sich also schon vor Patels Vereidigung 2025. Seitdem aber genießen die beiden die – nun ja – besonderen Vorzüge des neuen Jobs.
Patel nahm FBI-Flieger, um Partnerin zu sehen
Als Wilkins 2025 bei einem Wrestlingevent etwa die Nationalhymne sang, nahm Patel extra einen FBI-Flieger, um seine Partnerin dort auf der Bühne zu sehen. Mit dienstlichen Angelegenheiten hatte das offensichtlich wenig zu tun. Patel wehrte sich trotzdem gegen die Berichte.
Aber es ging noch weiter: In diesem März berichtete die »New York Times«, Patel habe für seine Freundin routinemäßig Spezialkräfte abgestellt, die sie auf privaten Reisen begleiten. Agenten einer Spezialeinheit des FBI wären im Januar unter anderem bei einer Benefizveranstaltung in Kalifornien zugegen gewesen, bei der die Countrysängerin aufgetreten sei. Danach hätten Beamte sie rund 200 Kilometer zu einem Flughafen eskortiert.
Außerdem habe Patel das Außenbüro in Nashville verstärkt, wo Wilkins wohne, so die »New York Times«. Eine vierköpfige taktische Spezialeinheit, auf Englisch kurz Swat genannt, und zwei Fahrzeuge seien abgestellt, um sie rund um die Uhr zu beschützen. Das ist ungewöhnlich: Die Partnerinnen früherer FBI-Direktoren hatten keinen persönlichen Schutz bekommen. Ach ja: Später ermittelte das FBI offenbar gegen eine Journalistin, die über die Schutzmaßnahmen für Wilkins berichtet hatte.
Die Nähe zur Regierung zahlt sich für Wilkins wohl auch finanziell aus. US-Präsident Donald Trump präsentierte im Juni zum 250. Geburtstag der USA die »Great American State Fair«. Mehrere Sänger und Bands sagten ihre Auftritte ab, weil ihnen die Veranstaltung nicht neutral und überparteilich genug wirkte. Wilkins durfte als Sängerin einspringen.
Nun: Wilkins hat eben die Justiz eingeschaltet. Für die guten und die schlechten Zeiten.
Er soll sich exzessiv betrinken, mitunter kaum aufzuwecken sein und seiner Freundin eine Leibgarde aus Elitepolizisten spendiert haben: Mehr über FBI-Chef Kash Patel lesen Sie hier.
