SpOn 29.03.2026
05:24 Uhr

JD Vance bei CPAC in Texas zum Favoriten für Nachfolge von Donald Trump gekürt


Wer geht bei der nächsten US-Wahl für die Republikaner ins Rennen ums Weiße Haus? Bei einem wichtigen Stimmungstest der Parteibasis liegt der Vizepräsident klar vor dem Außenminister.

JD Vance bei CPAC in Texas zum Favoriten für Nachfolge von Donald Trump gekürt

US-Vizepräsident JD Vance ist bei der jährlichen Konferenz amerikanischer Konservativer (CPAC) zum Favoriten ​für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner im Jahr 2028 gekürt worden. Bei ‌einer am Samstag veröffentlichten Testabstimmung bei dem Treffen im texanischen Grapevine erhielt Vance rund 53 Prozent der mehr als 1600 Stimmen.

Auf dem zweiten Platz landete US-Außenminister Marco Rubio mit 35 Prozent. ​Kein anderer möglicher Kandidat kam auf mehr als zwei Prozent.

Die Abstimmung ⁠erlaubt ⁠zwar keine Vorhersage, wer letztlich Präsidentschaftskandidat wird. Sie gilt aber als wichtiger Stimmungsindikator der Parteibasis. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich ‌die Unterstützung des rechten Parteiflügels ​auf diese beiden ‌Politiker konzentriert.

Die CPAC-Konferenz zieht vor allem Anhänger der »Make America Great Again«-Bewegung (MAGA) von US-Präsident Donald Trump an.

Besucher der CPAC-Konferenz in Grapevine

Besucher der CPAC-Konferenz in Grapevine

Foto:

Daniel Cole / REUTERS

Trump selbst darf nach seiner aktuellen zweiten Amtszeit ‌bei der Wahl 2028 nicht erneut antreten. Im vergangenen Jahr hatte Vance die Umfrage mit 61 Prozent ‌deutlich vor dem früheren Trump-Berater ​Steve Bannon und ‌Floridas Gouverneur Ron DeSantis angeführt. Rubio kam damals ‌auf ​drei Prozent. Seine stark gestiegene Beliebtheit wird auf seine zentrale Rolle bei den jüngsten ​US-Militäreinsätzen in ⁠Venezuela und in Iran zurückgeführt.

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Parallel zum letzten Tag der CPAC-Konferenz sind in den USA landesweit Menschen gegen die US-Regierung auf die Straße gegangen. Unter dem Motto »No Kings« (»Keine Könige«) versammelten sich nach Angaben der Veranstalter am Samstag Menschen in allen 50 Bundesstaaten: Die Proteste richten sich neben der Migrationspolitik der US-Regierung auch gegen außenpolitische Entscheidungen sowie steigende Lebenshaltungskosten. Eindrücke aus Washington, D.C. können Sie hier im Video sehen.

aar/Reuters