Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Israel greift weiter Ziele in Iran und im Libanon an. Das Regime in Teheran reagiert mit Gegenangriffen.
- Die USA stehen Berichten zufolge kurz davor, Tausende Spezialkräfte in den Nahen Osten zu verlegen. Zugleich gibt es Meldungen, wonach die Vereinigten Staaten dem Regime in Teheran über Vermittler einen 15-Punkte-Friedensplan haben zukommen lassen. Beides ist offiziell nicht bestätigt.
- Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kritisiert den Irankrieg als »völkerrechtswidrig«. Aus der Union kommt umgehend Kritik an der Wortwahl, Lob kommt aus Teheran und von der AfD.
Mehr Hintergrund und Analyse mit SPIEGEL+
- Mutmaßlicher Angriff auf Stützpunkt im Indischen Ozean: Reichen Irans Raketen bis nach Deutschland?
- Rekonstruktion einer Eskalation: So stolperten die USA in den Krieg gegen Iran
- Gibt es im Irankrieg noch einen Ausweg? Nahostexperte Daniel Gerlach über die Friedensoptionen
- Teure Schifffahrt: Der Preis der Hormus-Blockade
Hinweis: Der SPIEGEL zeigt ab sofort die berichteten Angriffe der letzten beiden Tage und nicht nur die des vergangenen Tages. So können die Ereignisse besser abgebildet werden, die erst später in den Daten erfasst wurden.
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Vereinigte Staaten sollen Iran angeblich 15-Punkte-Plan vorgelegt haben
Die USA haben Iran offenbar einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges vorgelegt. Das berichten die »New York Times«, das US-Portal »Axios« sowie der israelische Nachrichtensender Channel 12 unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen. Laut »New York Times« bezieht sich der Plan vor allem auf das Raketen- und Nuklearprogramm des Landes. Übermittelt worden sei Iran der Plan über Pakistan.
Laut Channel 12 wird verlangt, die Atomanlagen Natans, Isfahan und Fordo außer Betrieb zu setzen. Zudem müsse in der Straße von Hormus ein freier Schiffsverkehr gewährleistet werden. Auf iranischem Boden dürfe kein Uran angereichert werden. Die USA schlagen demnach eine Feuerpause von einem Monat vor, um den Plan zu besprechen.
Laut Channel 12 wird verlangt, die Atomanlagen Natans, Isfahan und Fordo außer Betrieb zu setzen. Zudem müsse in der Straße von Hormus ein freier Schiffsverkehr gewährleistet werden. Auf iranischem Boden dürfe kein Uran angereichert werden. Die USA schlagen demnach eine Feuerpause von einem Monat vor, um den Plan zu besprechen.
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Miriam Khan
Nachrichtenressort
Verhandlungen mit Teheran? Iranischer Militärsprecher spottet über US-Behauptung
Reden Sie, oder reden Sie nicht? Noch immer gibt es widersprüchliche Angaben dazu, ob die USA und Iran über eine Entspannung und Lösung im Krieg sprechen oder nicht. Ein Sprecher des iranischen Militärs hat nun Berichten zufolge mit Spott auf jüngste Meldungen reagiert, wonach Washington einen 15-Punkte-Plan an Teheran überreicht haben soll.
Ebrahim Zolfaghari vom zentralen Militär-Hauptquartier Chatam al-Anbija deutete demnach in einer aufgezeichneten Videoerklärung, die im staatlichen Fernsehen ausgestrahlt wurde, an, dass es keine Gespräche gebe. »Sind eure inneren Konflikte schon so weit fortgeschritten, dass ihr mit euch selbst verhandelt?«, fragte er in Richtung der USA. Und weiter: »Unsere erste und letzte Botschaft war vom ersten Tag an dieselbe, und das wird auch so bleiben: Jemand wie wir wird sich niemals mit jemandem wie Ihnen arrangieren. Nicht jetzt, nicht jemals.«
Ebrahim Zolfaghari vom zentralen Militär-Hauptquartier Chatam al-Anbija deutete demnach in einer aufgezeichneten Videoerklärung, die im staatlichen Fernsehen ausgestrahlt wurde, an, dass es keine Gespräche gebe. »Sind eure inneren Konflikte schon so weit fortgeschritten, dass ihr mit euch selbst verhandelt?«, fragte er in Richtung der USA. Und weiter: »Unsere erste und letzte Botschaft war vom ersten Tag an dieselbe, und das wird auch so bleiben: Jemand wie wir wird sich niemals mit jemandem wie Ihnen arrangieren. Nicht jetzt, nicht jemals.«
Der 15-Punkte-Plan war Iran laut der Nachrichtenagentur AP von Vermittlern aus Pakistan übermittelt worden, die sich bereit erklärt hatten, Verhandlungen zwischen Washington und Teheran auszurichten.
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Aktien in Asien legen zu
Die neue Aussicht auf Verhandlungen und eine Entspannung in Nahost lassen an asiatischen Börsen die Aktien steigen.
Der Nikkei 225 in Tokio stieg im frühen Handel um 2,8 Prozent auf 53.721,30 Punkte. Der südkoreanische Kospi legte um 3,1 Prozent auf 5.728,22 Punkte zu.
Der Hang Seng in Hongkong stieg um 1,2 Prozent auf 25.374,95 Punkte, auch der Shanghai Composite Index legte um 0,9 Prozent auf 3.914,09 Punkte zu.
Der australische S&P/ASX 200 stieg ebenfalls, um 2,2 Prozent. Der taiwanische Taiex legte um 3 Prozent zu.
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Cafés und Geschäfte in Ägypten schließen früher
Der Irankrieg hat in Ägypten Folgen für die Betreiber von Cafés, Restaurants und Geschäften. Ab kommenden Samstag müssen diese wie auch Einkaufszentren im ganzen Land um 21 Uhr schließen und damit teils mehrere Stunden früher als gewöhnlich. In zentralen Gegenden von Kairo und in beliebten Urlauberorten schließen viele Geschäfte, Bars und Restaurants erst gegen 1 oder 2 Uhr nachts. Auch die Beleuchtung an Straßen und Werbetafeln soll nun reduziert werden.
Touristen im ägyptischen Scharm al-Scheich (2022). Foto: Gehad Hamdy / dpa
Grund sind die steigenden Energiepreise im Zuge des Irankriegs. Diesen möchte die Regierung in Kairo mit einem verringerten Stromverbrauch entgegenwirken. Ägypten erzeugt mehr als 80 Prozent seines Stroms mit Erdgas, das vielfach importiert wird. Der wichtigste Gaslieferant Israel hatte die Exporte nach Ägypten beim Kriegsbeginn vor mehr als drei Wochen bereits gestoppt.
Ziel sei, die benötigte Menge an Strom und Treibstoff besser einzuteilen, sagte Ministerpräsident Mustafa Madbuli vor einigen Tagen. Die Maßnahme soll zunächst einen Monat dauern und je nach Kriegsverlauf möglicherweise verlängert werden. Ausnahmen der Regelung gelten nur am Donnerstag- und Freitagabend und damit am ägyptischen Wochenende, wo Öffnungen bis 22 Uhr erlaubt sind. Die Arbeitswoche in Ägypten beginnt regulär am Sonntag.
- Mehr Hintergründe hier: So wälzt der Irankrieg die Energiepolitik in vielen Ländern um
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Steinmeier erntet für seine Äußerung zum Irankrieg Lob aus Teheran und von der AfD
Der Bundespräsident hat den von Israel und den USA begonnenen Krieg gegen Iran als völkerrechtswidrig eingestuft. Die Führung in Teheran begrüßt das ebenso wie die AfD. In der Union ist man weniger begeistert. Mehr dazu können Sie jetzt in dieser Meldung nachlesen.
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Libanon meldet sechs Todesopfer bei israelischen Angriffen in Sidon
In dem Gebiet Sidon im Süden des Libanon sind der staatlichen Nachrichtenagentur NNA zufolge mindestens sechs Menschen bei israelischen Attacken getötet worden. Vier Menschen starben demnach bei einem Angriff auf das Dorf Adloun, zwei weitere bei einem Angriff auf eine Wohnung im Flüchtlingslager Mieh Mieh.
Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte gestern angekündigt, die Armee wolle im Südlibanon die Kontrolle über das Gebiet bis zum Fluss Litani übernehmen. Der Fluss spielt seit Jahren eine wichtige Rolle bei den israelischen Bemühungen, die Hisbollah-Miliz zurückzudrängen.
SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter war vor Kurzem im Südlibanon. Seine Eindrücke schildert er hier im Video.
Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte gestern angekündigt, die Armee wolle im Südlibanon die Kontrolle über das Gebiet bis zum Fluss Litani übernehmen. Der Fluss spielt seit Jahren eine wichtige Rolle bei den israelischen Bemühungen, die Hisbollah-Miliz zurückzudrängen.
SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter war vor Kurzem im Südlibanon. Seine Eindrücke schildert er hier im Video.
Zerstörungen im palästinensischen Flüchtlingslager Mieh Mieh im Südlibanon. Foto: Mahmoud Zayyat / AFP
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Papst: »Die Gewalt wird immer schlimmer«
Papst Leo XIV. fordert einen Waffenstillstand im Nahen Osten und Gespräche zwischen den Kriegsparteien. »Ich möchte meinen Appell für einen Waffenstillstand erneuern, um für den Frieden zu arbeiten, nicht mit Waffen, sondern mit Dialog«, sagte der Pontifex vor Journalisten bei seiner Residenz Castel Gandolfo nahe Rom. »Der Hass nimmt zu, die Gewalt eskaliert und mehr als eine Million Menschen wurden vertrieben, viele sind ums Leben gekommen«, fügte er hinzu. Er rufe die Verantwortlichen auf, sich ernsthaft für einen Dialog einzusetzen.
Hintergrund der Äußerungen sind Berichte, wonach die USA die Entsendung Tausender Soldaten in den Nahen Osten planen.
Hintergrund der Äußerungen sind Berichte, wonach die USA die Entsendung Tausender Soldaten in den Nahen Osten planen.
Foto: Gregorio Borgia / AP / dpa
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Macron drängt Iran zu Verhandlungen und zur Deeskalation
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian gesprochen. Er habe Iran dabei aufgefordert, »sich in gutem Glauben an Verhandlungen zu beteiligen, um einen Weg zur Deeskalation zu ebnen«, teilte Macron bei X mit. Verhandlungen sollten einen Rahmen schaffen, »der es ermöglicht, den Erwartungen der internationalen Gemeinschaft hinsichtlich des iranischen Nuklear- und Raketenprogramms sowie seiner Aktivitäten zur Destabilisierung der Region gerecht zu werden«.
»Ich habe erneut darauf hingewiesen, dass es unbedingt notwendig ist, die inakzeptablen Angriffe auf die Länder der Region zu beenden, die Energie- und zivile Infrastruktur zu schützen und die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus wiederherzustellen«, sagte Macron. Außerdem forderte er Iran auf, so schnell wie möglich die Rückkehr zweier von Iran inhaftierter Franzosen zu ermöglichen, die seit Monaten in der französischen Botschaft in Teheran festsitzen.
Es ist bereits das dritte Mal, dass Macron seit Ausbruch des Irankriegs den Kontakt zu Pezeshkian sucht, um auf Deeskalation und einen diplomatischen Ausweg zu drängen.
»Ich habe erneut darauf hingewiesen, dass es unbedingt notwendig ist, die inakzeptablen Angriffe auf die Länder der Region zu beenden, die Energie- und zivile Infrastruktur zu schützen und die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus wiederherzustellen«, sagte Macron. Außerdem forderte er Iran auf, so schnell wie möglich die Rückkehr zweier von Iran inhaftierter Franzosen zu ermöglichen, die seit Monaten in der französischen Botschaft in Teheran festsitzen.
Es ist bereits das dritte Mal, dass Macron seit Ausbruch des Irankriegs den Kontakt zu Pezeshkian sucht, um auf Deeskalation und einen diplomatischen Ausweg zu drängen.
Emmanuel Macron. Foto: Yoan Valat / EPA
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Treibstofflager am Flughafen Kuwait nach Drohnenangriff in Brand
Am internationalen Flughafen von Kuwait ist bei einem Drohnenangriff ein Treibstofflager getroffen worden und in Brand geraten. Ersten Erkenntnissen zufolge halte sich der Schaden in Grenzen und es gebe keine Verletzten, erklärte die Regierung bei X. Notfallpläne und Feuerwehr seien sofort aktiviert worden, hieß es unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde. Alle relevanten Kräfte seien am Flughafen am Rande von Kuwait-Stadt im Einsatz.
Die Behörden machten keine Angaben zum mutmaßlichen Angreifer. Allerdings attackiert das iranische Militär seit Beginn des Irankriegs mit Raketen und Drohnen immer wieder Ziele in den Staaten des Persischen Golfs, die es als US-Verbündete betrachtet. Dabei gerieten auch mehrfach Flughäfen ins Visier, etwa das wichtige Drehkreuz in Dubai.
Die Behörden machten keine Angaben zum mutmaßlichen Angreifer. Allerdings attackiert das iranische Militär seit Beginn des Irankriegs mit Raketen und Drohnen immer wieder Ziele in den Staaten des Persischen Golfs, die es als US-Verbündete betrachtet. Dabei gerieten auch mehrfach Flughäfen ins Visier, etwa das wichtige Drehkreuz in Dubai.
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Ölpreis fällt nach Trump-Aussagen wieder unter 100 Dollar
Die Ölpreise sind nach erneuten Ankündigungen von Verhandlungen mit Iran durch US-Präsident Donald Trump wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar gefallen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Mai lag nach den Trump-Äußerungen leicht darunter und gab damit innerhalb weniger Minuten um knapp vier Prozent nach.
Während des seit mehreren Wochen andauernden Irankriegs war der Preis bereits kurzzeitig fast auf 120 Dollar geklettert. Vor Beginn des Konflikts hatte er noch mehrere Monate lang zwischen 60 und 70 Dollar gelegen. Durch den Krieg verteuerten sich auch die Preise für Kraftstoffe wie Benzin und Diesel sowie für Heizöl deutlich.
Trump hatte zuvor auf Fragen von Journalisten gesagt, die Iraner seien zu Verhandlungen bereit. Außerdem gab es Berichte, wonach die USA dem Regime in Teheran einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Kriegs vorgelegt haben.
Während des seit mehreren Wochen andauernden Irankriegs war der Preis bereits kurzzeitig fast auf 120 Dollar geklettert. Vor Beginn des Konflikts hatte er noch mehrere Monate lang zwischen 60 und 70 Dollar gelegen. Durch den Krieg verteuerten sich auch die Preise für Kraftstoffe wie Benzin und Diesel sowie für Heizöl deutlich.
Trump hatte zuvor auf Fragen von Journalisten gesagt, die Iraner seien zu Verhandlungen bereit. Außerdem gab es Berichte, wonach die USA dem Regime in Teheran einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Kriegs vorgelegt haben.
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Iran gibt an, Regeln für Straße von Hormus zu lockern – unter Auflagen
Teheran will laut der iranischen Uno-Vertretung Schiffen, die nicht als feindlich gelten und keine militärischen Aktionen gegen Iran unterstützen, die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestatten. Diese Lockerung gelte demnach nur, sofern sich die Schiffe an alle iranischen Sicherheitsvorschriften halten und die Passage mit den zuständigen Behörden abstimmen.
Die für den internationalen Energiehandel zentrale Wasserstraße ist für weite Teile der Schifffahrt faktisch blockiert. Irans Kontrolle sowie Warnungen vor Minen, Drohnenangriffen und der Entzug von Kriegsrisikoversicherungen machen die Passage für westliche Reedereien nahezu unmöglich. Hunderte Tanker, Containerschiffe und Frachter liegen in der Region fest.
Die für den internationalen Energiehandel zentrale Wasserstraße ist für weite Teile der Schifffahrt faktisch blockiert. Irans Kontrolle sowie Warnungen vor Minen, Drohnenangriffen und der Entzug von Kriegsrisikoversicherungen machen die Passage für westliche Reedereien nahezu unmöglich. Hunderte Tanker, Containerschiffe und Frachter liegen in der Region fest.
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Sebastian Stoll
Nachrichtenressort

Irans Außenminister greift Steinmeiers Kritik am Krieg auf
»Dieser Krieg ist völkerrechtswidrig – daran gibt es wenig Zweifel«: Bei einer Festrede kritisierte Frank-Walter Steinmeier den Irankrieg von USA und Israel mit deutlichen Worten.
Aufgegriffen werden die Worte des Bundespräsidenten nun vom iranischen Außenminister Abbas Araghchi. Dieser erklärte auf der Plattform X, Steinmeier gebühre Anerkennung dafür, »dass er die Verstöße gegen die Iraner verurteilt hat«. Wer Rechtsstaatlichkeit schätze, sollte ebenfalls seine Stimme erheben. Schrieb der Vertreter des Regimes.
Aufgegriffen werden die Worte des Bundespräsidenten nun vom iranischen Außenminister Abbas Araghchi. Dieser erklärte auf der Plattform X, Steinmeier gebühre Anerkennung dafür, »dass er die Verstöße gegen die Iraner verurteilt hat«. Wer Rechtsstaatlichkeit schätze, sollte ebenfalls seine Stimme erheben. Schrieb der Vertreter des Regimes.
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Iran meldet erneuten Beschuss nahe dem Kernkraftwerk Buschehr
Auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr ist nach Angaben aus Teheran erneut ein Geschoss eingeschlagen. Die iranische Atomenergieorganisation teilte nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna mit, niemand sei verletzt worden. Es habe auch keine Schäden an der Anlage des Kraftwerks gegeben. Am Dienstag vergangenen Woche war bereits ein Projektil auf dem Kraftwerksgelände eingeschlagen. Auch seinerzeit blieb die Anlage unbeschädigt.
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Leseempfehlung: Auch für Trump gibt es Grenzen
Ohne Not hat Donald Trump einen Krieg begonnen. Das scheint sich nun zu rächen für den mächtigsten Mann der Welt. Der Angriff auf Iran könnte zum Wendepunkt für seine Präsidentschaft werden, berichtet SPIEGEL-Korrespondentin Julia Amalia Heyer aus Washington. Ihre Analyse lesen Sie hier.
Foto: Julia Demaree Nikhinson / AP
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Israel will wichtigste Produktionsstätte für Sprengsätze in Iran getroffen haben
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge die wichtigste Produktionsstätte für Sprengsätze in Iran angegriffen. Sie sei schon im Krieg im vergangenen Jahr Ziel eines Bombardements gewesen, teilt das Militär mit. Irans Führung sei in den vergangenen Monaten jedoch dabei gewesen, die Fähigkeiten der Anlage in Isfahan wieder herzustellen.
Die israelische Luftwaffe habe im Laufe des Tages Dutzende Ziele in Iran ins Visier genommen, darunter Raketenabschussrampen, heißt es in einer Mitteilung der israelischen Armee. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Die israelische Luftwaffe habe im Laufe des Tages Dutzende Ziele in Iran ins Visier genommen, darunter Raketenabschussrampen, heißt es in einer Mitteilung der israelischen Armee. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
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Medienberichte: USA wollen Tausende US-Spezialkräfte in Nahen Osten entsenden
Die USA erwägten, weitere Verstärkung in den Nahen Osten zu entsenden, berichtete die »New York Times« noch vor wenigen Stunden. Nun steht der Befehl zur Entsendung offenbar kurz bevor: Das Pentagon will Tausende Soldaten der 82. Luftlandedivision aus den USA in den Nahen Osten schicken. Das berichten das »Wall Street Journal« und die Nachrichtenagentur Reuters übereinstimmend. Nach Angaben des »Wall Street Journal« wird in den nächsten Stunden ein schriftlicher Befehl zur Verlegung erwartet.
Dies ist Quellen in der US-Regierung zufolge keine Entscheidung, die Eliteeinheit für eine Bodeninvasion in Iran einzusetzen. Dennoch könnten die Truppen der 82. Luftlandedivision die US-Truppen im Irankrieg unterstützen. Einer Analyse der »New York Times« zufolge könnten Soldaten der Eliteeinheit zudem bei einer potenziellen Einnahme der strategisch wichtigen iranischen Insel Charg eingesetzt werden. Mehr über die Insel lesen Sie hier.
Dies ist Quellen in der US-Regierung zufolge keine Entscheidung, die Eliteeinheit für eine Bodeninvasion in Iran einzusetzen. Dennoch könnten die Truppen der 82. Luftlandedivision die US-Truppen im Irankrieg unterstützen. Einer Analyse der »New York Times« zufolge könnten Soldaten der Eliteeinheit zudem bei einer potenziellen Einnahme der strategisch wichtigen iranischen Insel Charg eingesetzt werden. Mehr über die Insel lesen Sie hier.
Soldaten der 82. Luftlandedivision im Jahr 2012. Foto: Baz Ratner / Reuters
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Wirtschaftsministerin Reiche warnt vor drohendem Kraftstoffmangel
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat im Fall eines längeren Irankriegs vor möglicher Treibstoffknappheit gewarnt. Reiche sagte bei der Energiekonferenz Ceraweek in Houston im US-Bundesstaat Texas, die Preise für Benzin, Diesel und Kerosin seien durch den Krieg in die Höhe geschnellt. »Noch sehen wir keine Knappheiten beim Volumen, aber wenn der Konflikt nicht endet, rechnen wir damit vermutlich Ende April oder im Mai.«
Foto: Foto: Jens Kalaene / dpa
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Liebe Leserinnen, liebe Leser, auch in den kommenden Stunden halten wir Sie über alle Entwicklungen rund um die Lage im Nahen Osten auf dem Laufenden. Die wichtigsten Ereignisse vom Dienstag können Sie hier nachlesen.
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Mit Material der Agenturen




