Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Israel greift weiter Ziele in Iran und im Libanon an. Das Regime in Teheran reagiert mit Gegenangriffen.
- Die USA stehen Berichten zufolge kurz davor, Tausende Spezialkräfte in den Nahen Osten zu verlegen. Zugleich soll das Regime in Teheran einen 15-Punkte-Friedensplan aus Washington erhalten haben. Beides ist offiziell nicht bestätigt.
- Irans Außenminister Araghchi erklärt, Teheran sei nicht an Verhandlungen interessiert. Einem Medienbericht zufolge haben die USA ihn aber genau dafür ins Auge gefasst.
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- Schlingerkurs des US-Präsidenten: Ist Trumps Gerede vom Frieden nur Ablenkung vor dem großen Schlag?
Hinweis: Der SPIEGEL zeigt ab sofort die berichteten Angriffe der letzten beiden Tage und nicht nur die des vergangenen Tages. So können die Ereignisse besser abgebildet werden, die erst später in den Daten erfasst wurden.
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📌Iran will laut Außenminister Araghchi keine Verhandlungen mit den USA
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat in einem Interview mit dem iranischen Staatsfernsehen gesagt, dass es bisher keine direkten Verhandlungen zwischen Teheran und Washington gegeben habe. Zwar sende Washington über verschiedene Vermittler Botschaften, Verhandlungen seien dies aber nicht.
Araghchi sagte auch, dass man Gespräche mit den Vereinigten Staaten ablehne. »Wir haben nicht die Absicht zu verhandeln«, sagte Araghchi laut der Nachrichtenagentur AFP in dem Interview. »Jetzt über Verhandlungen zu sprechen, ist ein Eingeständnis der Niederlage.«
Zuvor hatte es Berichte gegeben, dass die US-Regierung einen 15-Punkte-Friedensplan entworfen hat, um den Krieg zu beenden. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht, jedoch mehrten sich in den vergangenen Tagen Berichte über Versuche der Kontaktaufnahme über diplomatische Kanäle.
Araghchi sagte auch, dass man Gespräche mit den Vereinigten Staaten ablehne. »Wir haben nicht die Absicht zu verhandeln«, sagte Araghchi laut der Nachrichtenagentur AFP in dem Interview. »Jetzt über Verhandlungen zu sprechen, ist ein Eingeständnis der Niederlage.«
Zuvor hatte es Berichte gegeben, dass die US-Regierung einen 15-Punkte-Friedensplan entworfen hat, um den Krieg zu beenden. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht, jedoch mehrten sich in den vergangenen Tagen Berichte über Versuche der Kontaktaufnahme über diplomatische Kanäle.
Abbas Araghchi im Januar in Istanbul. Foto: Khalil Hamra / AP / dpa
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Trump kommt offenbar nicht zur Rechtenkonferenz CPAC – erstmals seit 2016
US-Präsident Donald Trump wird dem Weißen Haus zufolge nicht an der bedeutenden Konferenz von konservativen US-Aktivisten und Politikern (CPAC) teilnehmen. Er wird die diesjährige Zusammenkunft aufgrund eines vollen Terminkalenders vor dem Hintergrund des »andauernden Irankonflikts« verpassen, wie die Nachrichtenagentur AFP von einem Vertreter des Weißen Hauses erfuhr.
Die Conservative Political Action Conference (CPAC) findet von Mittwoch bis Samstag nahe Dallas im US-Bundesstaat Texas statt. Trump war eigentlich als Hauptredner erwartet worden. Laut AFP ist es das erste Mal seit 2016, dass Trump nicht an der Konferenz teilnimmt.
Die CPAC mit Tausenden Teilnehmern ist die größte alljährliche Zusammenkunft des rechten Lagers in den USA. Bei der diesjährigen Konferenz werden führende Republikaner versuchen, ihre Wähler vor den Zwischenwahlen im November zu mobilisieren. Auch mehrere internationale Auftritte sind geplant: Unter anderem sollen der in den USA lebende Sohn des letzten iranischen Schahs, Reza Pahlavi, und der nationalistische polnische Präsident Karol Nawrocki sprechen.
Die Conservative Political Action Conference (CPAC) findet von Mittwoch bis Samstag nahe Dallas im US-Bundesstaat Texas statt. Trump war eigentlich als Hauptredner erwartet worden. Laut AFP ist es das erste Mal seit 2016, dass Trump nicht an der Konferenz teilnimmt.
Die CPAC mit Tausenden Teilnehmern ist die größte alljährliche Zusammenkunft des rechten Lagers in den USA. Bei der diesjährigen Konferenz werden führende Republikaner versuchen, ihre Wähler vor den Zwischenwahlen im November zu mobilisieren. Auch mehrere internationale Auftritte sind geplant: Unter anderem sollen der in den USA lebende Sohn des letzten iranischen Schahs, Reza Pahlavi, und der nationalistische polnische Präsident Karol Nawrocki sprechen.
Trump bei der CPAC-Konferenz im Februar 2025. Foto: Roberto Schmidt / AFP
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Sechs mutmaßlliche Hisbollah-Attentäter in Kuwait festgenommen
In Kuwait sind nach Angaben des Innenministeriums sechs Menschen festgenommen worden, die »Morde« in dem Golfstaat geplant haben sollen. Die Beschuldigten hätten »Anschläge auf Symbole und Führungspersönlichkeiten« des Golfstaats geplant und dafür Attentäter rekrutiert, erklärte das Ministerium in Kuwait. Sie stünden in Verbindung mit der von Iran unterstützten libanesischen Hisbollah-Miliz. Fünf der sechs Verdächtigen seien kuwaitische Staatsbürger.
Vergangene Woche hatte das kuwaitische Innenministerium bereits die Festnahme von 26 einheimischen und libanesischen Staatsbürgern bekannt gegeben, die den Angaben zufolge teilweise der Hisbollah angehören. Die »Terrorgruppe« habe versucht, Kuwait zu destabilisieren und Mitglieder zu rekrutieren, hatte es damals geheißen. Demnach wurden bei den Festgenommenen Waffen und Drohnen gefunden. Die libanesische Hisbollah-Miliz bestritt, Mitglieder in dem Golfstaat zu haben.
Vergangene Woche hatte das kuwaitische Innenministerium bereits die Festnahme von 26 einheimischen und libanesischen Staatsbürgern bekannt gegeben, die den Angaben zufolge teilweise der Hisbollah angehören. Die »Terrorgruppe« habe versucht, Kuwait zu destabilisieren und Mitglieder zu rekrutieren, hatte es damals geheißen. Demnach wurden bei den Festgenommenen Waffen und Drohnen gefunden. Die libanesische Hisbollah-Miliz bestritt, Mitglieder in dem Golfstaat zu haben.
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Leseempfehlung: »Die konstante Feuerrate deutet darauf hin, dass Iran dieses Tempo durchhalten kann«
Die Flugabwehr der Israelis, Amerikaner und der Golfstaaten wird immer löchriger. Bald könnte sie ganz leer geschossen sein, schreiben meine Kollegen Claus Hecking und Oliver Imhof. Wie jetzt Firmen aus der Ukraine und Deutschland helfen sollen, lesen Sie hier.
Israelischer Raketenwerfer des Iron-Dome-Systems: Knappheit in den Arsenalen. Foto: Ahmad Gharabli / AFP
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Israelische Polizei meldet Beschuss mit Streumunition durch Hisbollah
Nach Angaben der israelischen Polizei hat die libanesische Hisbollah eine Grenzstadt im Norden Israels mit Streumunition beschossen. Ein Polizeisprecher sagte in Kirjat Schmona, die Geschosse seien auf ein Wohngebiet abgefeuert worden.
Eine Rakete sei demnach nahe einem Spielplatz eingeschlagen; verletzt worden sei niemand. Sprengstoffexperten hätten gefährliche Teile der Munition gesichert und eingesammelt. Die Hisbollah erklärte ihrerseits, sie habe israelische Soldaten in Kirjat Schmona mit Drohnen angegriffen. Den Einsatz von Streumunition gegen Israel dementierte ein Sprecher der Organisation.
Eine Rakete sei demnach nahe einem Spielplatz eingeschlagen; verletzt worden sei niemand. Sprengstoffexperten hätten gefährliche Teile der Munition gesichert und eingesammelt. Die Hisbollah erklärte ihrerseits, sie habe israelische Soldaten in Kirjat Schmona mit Drohnen angegriffen. Den Einsatz von Streumunition gegen Israel dementierte ein Sprecher der Organisation.
Streumunition zerbricht häufig in der Luft und verteilt zahlreiche Submunitionsteile über ein größeres Gebiet. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch setzte die Hisbollah die international geächtete Munition demnach erstmals 2006 gegen Israel ein.
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Bericht: USA und Israel wollen zwei hochrangige iranische Beamte nicht angreifen
Laut Außenminister Abbas Araghchi will Teheran bisher noch keine Verhandlungen mit Washington führen. Die US-Regierung soll ihn aber offenbar für mögliche Verhandlungen persönlich ins Auge gefasst haben. Laut einem Bericht des »Wall Street Journal« verzichten die amerikanischen und israelischen Streitkräfte für die kommenden vier oder fünf Tage darauf, Araghchi und den iranischen Parlamentssprecher Mohammad Ghalibaf anzugreifen. Demnach könnten beide für Iran an möglichen Verhandlungen über ein Kriegsende teilnehmen.
Der Bericht beruft sich auf US-Beamte. Viele andere Mitglieder der iranischen Führung sind seit Kriegsbeginn bereits ausgeschaltet worden. Darunter Ajatollah Ali Khamenei und Sicherheitschef Ali Larijani.
Dem Bericht zufolge drängen die Türkei, Pakistan und Ägypten auf ein Treffen zwischen amerikanischen und iranischen Verhandlern in den kommenden Tagen. Ziel ist es demnach, die Kämpfe für offizielle Friedensverhandlungen zu pausieren. Die Chancen dafür seien aber nicht groß, heißt es, zu weit liegen die USA und Iran demnach noch auseinander.
Der Bericht beruft sich auf US-Beamte. Viele andere Mitglieder der iranischen Führung sind seit Kriegsbeginn bereits ausgeschaltet worden. Darunter Ajatollah Ali Khamenei und Sicherheitschef Ali Larijani.
Dem Bericht zufolge drängen die Türkei, Pakistan und Ägypten auf ein Treffen zwischen amerikanischen und iranischen Verhandlern in den kommenden Tagen. Ziel ist es demnach, die Kämpfe für offizielle Friedensverhandlungen zu pausieren. Die Chancen dafür seien aber nicht groß, heißt es, zu weit liegen die USA und Iran demnach noch auseinander.
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Trump reist laut Regierungssprecherin im Mai nach China
Ursprünglich sollte US-Präsident Donald Trump Ende März auf seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping treffen. Der Termin wurde aber wegen des Irankriegs verschoben. Nun gibt es ein neues Datum: Wie Trumps Regierungssprecherin Karoline Leavitt sagte, reist der US-Präsident am 14. und 15. Mai nach Peking. Später im Jahr soll es einen Gegenbesuch geben. Die beiden größten Volkswirtschaften stehen in einem großen Handelskonflikt.
Im Irankrieg hatte sich China bisher neutral verhalten und lediglich vor einer Verschärfung der Lage gewarnt. Für die Volksrepublik ist die Straße von Hormus besonders wichtig. Offiziellen Angaben zufolge bezieht China fast die Hälfte seiner Energieimporte aus dem Nahen Osten.
Im Irankrieg hatte sich China bisher neutral verhalten und lediglich vor einer Verschärfung der Lage gewarnt. Für die Volksrepublik ist die Straße von Hormus besonders wichtig. Offiziellen Angaben zufolge bezieht China fast die Hälfte seiner Energieimporte aus dem Nahen Osten.
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Guten Tag, hier halten wir Sie auch heute über alle Entwicklungen im Irankrieg auf dem Laufenden. Die wichtigsten Ereignisse vom Mittwoch können Sie hier nachlesen.
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Mit Material der Agenturen


