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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Israel greift weiter Ziele in Iran und im Libanon an. Das Regime in Teheran reagiert mit Gegenangriffen. Die Vereinigten Arabischen Emirate melden zwei Tote.
- Laut Israels Verteidigungsminister Israel Katz haben die israelischen Streitkräfte den iranischen Marinekommandeur Alireza Tangsiri bei einem Luftangriff getötet. Eine Bestätigung dafür aus Teheran gibt es bisher nicht.
- Die USA stehen Berichten zufolge kurz davor, Tausende Spezialkräfte in den Nahen Osten zu verlegen. Zugleich soll das Regime in Teheran einen 15-Punkte-Friedensplan aus Washington erhalten haben. Beides ist offiziell nicht bestätigt.
- Irans Außenminister erklärt, Teheran sei nicht an Verhandlungen mit den USA interessiert.
- Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius stellt einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung einer möglichen Waffenruhe in Aussicht.
Mehr Hintergrund und Analyse mit SPIEGEL+
- SPIEGEL-Titelstory: Aus Trumps Iran-Desaster wurde ein Krieg gegen die Weltwirtschaft
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📌Israel meldet Tötung von iranischem Marinekommandeur
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz teilte mit, Israels Militär habe den iranischen Marinekommandeur Alireza Tangsiri bei einem Luftangriff getötet. Tangsiri gilt als Topkader der Revolutionswächter und soll für die Sperrung der Straße von Hormus mitverantwortlich gewesen sein. Eine Bestätigung aus Teheran für den Tod Tangsiris gibt es bisher nicht.
Alireza Tangsiri an der Seite des bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommenen Präsidenten Ebrahim Raisi im Februar 2024. Foto: Iranian Presidency Office / AP
Tangsiris Tötung sei eine klare Botschaft an alle führenden Mitglieder der Revolutionswächter, die derzeit Iran kontrollierten, sagte Katz. Auch sei sie ein Ausdruck der Unterstützung Israels für die US-Bemühungen, die Straße von Hormus zu öffnen. Tangsiri stand seit 2018 an der Spitze der Marine der iranischen Revolutionswächter.
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Iran warnt USA vor Einsatz von Bodentruppen
Die USA drohen Iran mit weiteren schweren Angriffen und stehen Berichten zufolge kurz davor, Tausende Spezialkräfte in den Nahen Osten zu verlegen. Seit Wochen wird darüber spekuliert, ob US-Präsident Donald Trump Bodentruppen einsetzen wird, um Irans Uran zu sichern oder die für den Öl-Handel wichtige Insel Charg zu attackieren. Iran warnt die USA nun vor einem solchen Schritt.
Der Kommandeur der iranischen Armee erklärte laut der iranischen Nachrichtenagentur Irna, eine Bodenoffensive sei für die Feinde Irans »gefährlicher, kostspieliger und irreparabel«. Das iranische Militär beobachte »die Bewegungen des Feindes von Moment zu Moment«. Man sei bereit, »dem Feind an jedem Punkt entlang der iranischen Grenzen direkt entgegenzutreten«, drohte General Ali Jahanshahi demnach.
Der Kommandeur der iranischen Armee erklärte laut der iranischen Nachrichtenagentur Irna, eine Bodenoffensive sei für die Feinde Irans »gefährlicher, kostspieliger und irreparabel«. Das iranische Militär beobachte »die Bewegungen des Feindes von Moment zu Moment«. Man sei bereit, »dem Feind an jedem Punkt entlang der iranischen Grenzen direkt entgegenzutreten«, drohte General Ali Jahanshahi demnach.
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Nato-Chef Rutte: »Ausrüstung wird weiterhin in die Ukraine geliefert«
Die USA erwägen laut einem Bericht der »Washington Post«, wichtige Militärhilfen für die Ukraine nach Nahost umzuleiten.
Nato-Generalsekretär Mark Rutte gibt sich jedoch gelassen. Die Ukraine erhalte trotz des Irankriegs weiterhin Rüstungsgüter von ihren Unterstützern: »Die gute Nachricht ist, dass notwendige Ausrüstung weiterhin in die Ukraine geliefert wird.«
Angesichts des Irankriegs fürchten die Ukraine und einige ihrer Unterstützer, dass die Waffenlieferungen an Kyjiw zurückgefahren werden könnten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj etwa hatte sich für den Fall eines lang andauernden Irankriegs besorgt über einen möglichen Mangel an Munition für die Flugabwehrsysteme seines Landes geäußert.
Nato-Generalsekretär Mark Rutte gibt sich jedoch gelassen. Die Ukraine erhalte trotz des Irankriegs weiterhin Rüstungsgüter von ihren Unterstützern: »Die gute Nachricht ist, dass notwendige Ausrüstung weiterhin in die Ukraine geliefert wird.«
Angesichts des Irankriegs fürchten die Ukraine und einige ihrer Unterstützer, dass die Waffenlieferungen an Kyjiw zurückgefahren werden könnten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj etwa hatte sich für den Fall eines lang andauernden Irankriegs besorgt über einen möglichen Mangel an Munition für die Flugabwehrsysteme seines Landes geäußert.
Rutte fordert die Rüstungsunternehmen der Nato-Länder nun auf, ihre Produktion zu erhöhen. Sie müssten »mehr produzieren«, etwa mit zusätzlichen Produktionslinien, Mehrarbeit oder neuen Produktionsstätten. Mit Verweis auf die steigenden Verteidigungsausgaben der Nato-Länder sagte er: »Das Geld ist da.«
Bericht: USA erwägen, Militärhilfe für die Ukraine nach Nahost umzuleiten
Der Irankrieg könnte sogar die schier endlosen Militärkapazitäten der Vereinigten Staaten erschöpfen. Zumindest bereitet sich das Pentagon offenbar dahingehend vor, wie aus einem Bericht der »Washington Post« hervorgeht. Darunter leiden würde demnach die Ukraine, die auf Umwegen Militärhilfen aus den USA erhält. Laut dem Bericht erwägt das Pentagon, diese Waffenlieferungen in den Nahen Osten umzuleiten. Eine Entscheidung sei aber noch nicht getroffen.
Selenskyj vor einem Patriot-System. Foto: Jens Buttner / REUTERS
Zu den Waffen, die abgezogen werden könnten, gehören laut dem Bericht Abfangraketen für die Flugabwehr, die im Rahmen eines erst im vergangenen Jahr gestarteten Nato-Programms bestellt wurden. Es handelt sich demnach um die Prioritized Ukraine Requirements List (PURL). Diese sieht die Versorgung Kyjiws mit ausgewählter militärischer Ausrüstung vor – obwohl Donald Trump einen Großteil der Militärhilfe einstellen ließ.
Laut dem Bericht fürchten die Nato-Staaten bereits seit Kriegsbeginn in Iran und angesichts des hohen Angriffsniveaus seitens der Vereinigten Staaten, dass es Lieferengpässe für US-Systeme an die Ukraine geben könnte.
Die »Washington Post« zitiert einen Nato-Vertreter, demzufolge seit vergangenem Sommer 75 Prozent der Raketen für die ukrainischen Patriot-Batterien und fast die gesamte Munition für die anderen ukrainischen Flugabwehrsysteme von der Initiative geliefert worden seien.
Die PURL-Initiative wurde initiiert, um den Forderungen von Trump nachzukommen. Der US-Präsident ist der Meinung, die USA hatten in der Vergangenheit einen zu großen Anteil an der Ukraineunterstützung. Er will dass die anderen Alliierten für weitere US-Militärhilfen zahlen. Die Initiative sieht vor, dass in den USA hergestellte Munition und Waffen an die europäischen Verbündeten und Kanada verkauft werden – und diese dann der Ukraine zur Verfügung gestellt werden.
Die »Washington Post« zitiert einen Nato-Vertreter, demzufolge seit vergangenem Sommer 75 Prozent der Raketen für die ukrainischen Patriot-Batterien und fast die gesamte Munition für die anderen ukrainischen Flugabwehrsysteme von der Initiative geliefert worden seien.
Die PURL-Initiative wurde initiiert, um den Forderungen von Trump nachzukommen. Der US-Präsident ist der Meinung, die USA hatten in der Vergangenheit einen zu großen Anteil an der Ukraineunterstützung. Er will dass die anderen Alliierten für weitere US-Militärhilfen zahlen. Die Initiative sieht vor, dass in den USA hergestellte Munition und Waffen an die europäischen Verbündeten und Kanada verkauft werden – und diese dann der Ukraine zur Verfügung gestellt werden.
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Florian Pütz
Nachrichtenressort

Trump will Iran unter Druck setzen
US-Präsident Donald Trump versucht, den Druck auf Iran zu erhöhen. »Sie ›flehen‹ uns an, einen Deal abzuschließen«, behauptete Trump auf seiner Plattform Truth Social und bezeichnete die iranischen Verhandlungsführer als »seltsam«. Dann drohte er: »Sie sollten besser bald ernst werden, bevor es zu spät ist, denn sobald das geschieht, gibt es KEIN ZURÜCK, und das wird nicht schön werden!«
Seit Tagen widersprechen sich die Konfliktparteien gegenseitig bei der Frage, ob und in welcher Form über eine Beendigung des Krieges gesprochen wird. Iran hatte laufende Verhandlungen mit Washington über ein Kriegsende kürzlich dementiert. Pakistan gibt an, zwischen USA und Iran zu vermitteln. Wie eine mögliche Einigung zwischen den USA und Iran aussehen könnte, lesen Sie hier.
Seit Tagen widersprechen sich die Konfliktparteien gegenseitig bei der Frage, ob und in welcher Form über eine Beendigung des Krieges gesprochen wird. Iran hatte laufende Verhandlungen mit Washington über ein Kriegsende kürzlich dementiert. Pakistan gibt an, zwischen USA und Iran zu vermitteln. Wie eine mögliche Einigung zwischen den USA und Iran aussehen könnte, lesen Sie hier.
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Auswirkungen des Irankriegs: »Die Verbitterung in Dubai ist groß«
In Dubai gilt das Brummen eines Linienjets am Himmel inzwischen als beruhigendes Geräusch. Aber die Menschen im Emirat sind genervt – vor allem von einer Person, berichtet SPIEGEL-Korrespondent Bernhard Zand im Video:
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Iran meldet mehr als 1900 Kriegstote
Die Informationslage im Irankrieg ist unübersichtlich. Gerade aus Iran dringen kaum verifizierbare Nachrichten nach außen. Dort hat der stellvertretende Gesundheitsminister Ali Dschafarian nun neue Opferzahlen bekannt gegeben. Seit Beginn der israelischen und amerikanischen Luftangriffe Ende Februar seien demnach mehr als 1900 Menschen getötet worden. Mehr als 24.800 Menschen seien verletzt worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Foto: Fatemeh Bahrami / Anadolu / AFP
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Pakistan gibt an, zwischen USA und Iran zu vermitteln
Sein Land habe Nachrichten zwischen den USA und Iran überbracht, schreibt Pakistans Außenminister Ishaq Dar bei X. Damit bestätigte Pakistan erstmals, zwischen den beiden Ländern zu vermitteln. In diesem Kontext sei auch ein 15-Punkte-Plan der USA geteilt worden, schreibt Dar. Auch die Türkei und Ägypten sowie weitere nicht benannte Staaten würden die Initiative unterstützen.
Pakistans Außenminister Ishaq Dar. Foto: Fayez Nureldine / AFP
Iran lehnte zuletzt direkte Verhandlungen mit den USA ab. Die USA hätten in den vergangenen Tagen lediglich über Vermittler Botschaften überbringen lassen. Auf diese habe Iran entweder mit der Bekanntgabe der eigenen Positionen oder mit Warnungen reagiert, sagte Außenminister Abbas Araghchi.
Iran will laut Außenminister Araghchi keine Verhandlungen mit den USA
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat in einem Interview mit dem iranischen Staatsfernsehen gesagt, dass es bisher keine direkten Verhandlungen zwischen Teheran und Washington gegeben habe. Zwar sende Washington über verschiedene Vermittler Botschaften, Verhandlungen seien dies aber nicht. Araghchi sagte auch, dass man Gespräche mit den Vereinigten Staaten ablehne. »Wir haben nicht die Absicht zu verhandeln«, sagte Araghchi laut der Nachrichtenagentur AFP in dem Interview. »Jetzt über Verhandlungen zu sprechen, ist ein Eingeständnis der Niederlage.«
Zuvor hatte es Berichte gegeben, dass die US-Regierung einen 15-Punkte-Friedensplan entworfen hat, um den Krieg zu beenden. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht, jedoch mehrten sich in den vergangenen Tagen Berichte über Versuche der Kontaktaufnahme über diplomatische Kanäle.
Zuvor hatte es Berichte gegeben, dass die US-Regierung einen 15-Punkte-Friedensplan entworfen hat, um den Krieg zu beenden. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht, jedoch mehrten sich in den vergangenen Tagen Berichte über Versuche der Kontaktaufnahme über diplomatische Kanäle.
Abbas Araghchi im Januar in Istanbul. Foto: Khalil Hamra / AP / dpa
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Bundestag beschließt Maßnahmen gegen hohe Tankstellenpreise
Knapp vier Wochen nach Beginn des Irankriegs hat der Deutsche Bundestag ein Maßnahmenpaket gegen die stark gestiegenen Spritpreise beschlossen. Künftig dürfen Tankstellen nur noch einmal am Tag, um 12 Uhr, die Preise erhöhen. Preissenkungen sollen immer möglich sein. Die neue Regel könnte noch vor Ostern in Kraft treten. Außerdem bekommt das Bundeskartellamt mehr Befugnisse, um gegen überhöhte Preise vorzugehen. Für die Gesetzesänderungen stimmten die Koalitionsfraktionen von Union und SPD sowie die Grünen. Das Paket muss noch durch den Bundesrat, was für Freitag geplant ist.
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Leseempfehlung: Aus Trumps Iran-Desaster wurde ein Krieg gegen die Weltwirtschaft
Der US-Präsident nimmt mit seiner Außenpolitik die Weltwirtschaft in Geiselhaft. Ökonomen sehen Deutschland in einer besonders schwierigen Lage. Die SPIEGEL-Titelstory lesen Sie hier.
[M] DER SPIEGEL; Fotos: Annabelle Gordon / AFP, Carlos Barria / REUTERS, Getty Images (3)
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In einem Pressebriefing ist Nadav Shoshani, Sprecher der israelischen Armee, soeben auch auf die Lage im Libanon eingegangen. Das Militär habe dort bisher »700 Terroristen eliminiert«. Die Hisbollah habe ihre Taktik angepasst und verstecke sich nun zunehmend zwischen Zivilisten. Noch immer schieße die Miliz »Hunderte Raketen, Granaten und Drohnen«. Israel könne »mit dieser Bedrohung nicht weiter leben«, es gehe darum, die Zivilbevölkerung in Nordisrael zu schützen, die Hisbollah aus Südlibanon zu vertreiben und »ihre Fähigkeiten auch sonst überall zu dezimieren«.
Foto: Fabio Bucciarelli / Middle East Images / AFP
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Bericht: USA erwägen, Militärhilfe für die Ukraine nach Nahost umzuleiten
Der Irankrieg könnte sogar die schier endlosen Militärkapazitäten der Vereinigten Staaten erschöpfen. Zumindest bereitet sich das Pentagon offenbar dahingehend vor, wie aus einem Bericht der »Washington Post« hervorgeht. Darunter leiden würde demnach die Ukraine, die auf Umwegen Militärhilfen aus den USA erhält. Laut dem Bericht erwägt das Pentagon, diese Waffenlieferungen in den Nahen Osten umzuleiten. Eine Entscheidung sei aber noch nicht getroffen.
Selenskyj vor einem Patriot-System. Foto: Jens Buttner / REUTERS
Zu den Waffen, die abgezogen werden könnten, gehören laut dem Bericht Abfangraketen für die Flugabwehr, die im Rahmen eines erst im vergangenen Jahr gestarteten Nato-Programms bestellt wurden. Es handelt sich demnach um die Prioritized Ukraine Requirements List (PURL). Diese sieht die Versorgung Kyjiws mit ausgewählter militärischer Ausrüstung vor – obwohl Donald Trump einen Großteil der Militärhilfe einstellen ließ.
Laut dem Bericht fürchten die Nato-Staaten bereits seit Kriegsbeginn in Iran und angesichts des hohen Angriffsniveaus seitens der Vereinigten Staaten, dass es Lieferengpässe für US-Systeme an die Ukraine geben könnte.
Die »Washington Post« zitiert einen Nato-Vertreter, demzufolge seit vergangenem Sommer 75 Prozent der Raketen für die ukrainischen Patriot-Batterien und fast die gesamte Munition für die anderen ukrainischen Flugabwehrsysteme von der Initiative geliefert worden seien.
Die PURL-Initiative wurde initiiert, um den Forderungen von Trump nachzukommen. Der US-Präsident ist der Meinung, die USA hatten in der Vergangenheit einen zu großen Anteil an der Ukraineunterstützung. Er will dass die anderen Alliierten für weitere US-Militärhilfen zahlen. Die Initiative sieht vor, dass in den USA hergestellte Munition und Waffen an die europäischen Verbündeten und Kanada verkauft werden – und diese dann der Ukraine zur Verfügung gestellt werden.
Die »Washington Post« zitiert einen Nato-Vertreter, demzufolge seit vergangenem Sommer 75 Prozent der Raketen für die ukrainischen Patriot-Batterien und fast die gesamte Munition für die anderen ukrainischen Flugabwehrsysteme von der Initiative geliefert worden seien.
Die PURL-Initiative wurde initiiert, um den Forderungen von Trump nachzukommen. Der US-Präsident ist der Meinung, die USA hatten in der Vergangenheit einen zu großen Anteil an der Ukraineunterstützung. Er will dass die anderen Alliierten für weitere US-Militärhilfen zahlen. Die Initiative sieht vor, dass in den USA hergestellte Munition und Waffen an die europäischen Verbündeten und Kanada verkauft werden – und diese dann der Ukraine zur Verfügung gestellt werden.
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Eurowings meldet verstärkte Buchungen von Mallorca-Flügen
Die Lage in Nahost hat offenbar Auswirkungen auf die Urlaubspläne der Deutschen. Die Fluglinie Eurowings registrierte zu Ostern mehr Interesse an Flügen nach Westeuropa. Die Lufthansa-Tochter spricht von einer »dynamischen Verlagerung der Verkehrsströme« seit Beginn des Irankriegs. Daher habe man bis Ende Mai rund 170 zusätzliche Flüge aufgesetzt, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Besonders gefragt sei Mallorca. Weit oben seien auch die Kanaren, Málaga, Neapel, Faro und Nizza.
Foto: Hans Blossey / IMAGO
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Israel und Iran überziehen sich weiterhin mit Raketen
Der Raketenbeschuss zwischen Iran und Israel geht offenbar unvermindert weiter, wie mehrere Medien berichten. Nach Angaben des israelischen Militärs fliegen seit dem Morgen iranische Raketen auf das Land, an mehreren Orten kam es zu Einschlägen. Der Sender Al Jazeera berichtet unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die Revolutionswächter hätten die insgesamt 82. Angriffswelle mit Drohnen und Raketen begonnen. Israel selbst feuerte heute sieben Raketenwellen ab, berichtet die »New York Times« unter Berufung auf das Militär.
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Ferrari fliegt Luxusautos trotz Beschuss an den Golf
»Ich bin die Macht, die das Haupt der Welt stolz himmelan hebt, Grenzen und Erwartungen übertrifft. Ich bin die Lebenskraft kollektiver Aspirationen und die ästhetische Vereinigung vieler Kulturen. Ich befeuere Träume, schüre Emotionen und wecke Kreativität.«
Wer solche Zeilen schreibt, der strebt nach Höherem, will nie Nummer zwei sein. Es sind Sätze der Superlative. Sie passen nach Dubai, dem Emirat am Persischen Golf, in dessen Zentrum der Burj Khalifa in den Himmel ragt, mit 828 Metern so hoch wie kein anderes Gebäude auf dem Planeten. Dort stehen die Sätze auf einer Leinwand im Eingangsbereich des gigantischen Turms, kurz vor den Aufzügen, die Touristen in sechzig Sekunden sanft über die Wolken katapultieren.
Wer solche Zeilen schreibt, der strebt nach Höherem, will nie Nummer zwei sein. Es sind Sätze der Superlative. Sie passen nach Dubai, dem Emirat am Persischen Golf, in dessen Zentrum der Burj Khalifa in den Himmel ragt, mit 828 Metern so hoch wie kein anderes Gebäude auf dem Planeten. Dort stehen die Sätze auf einer Leinwand im Eingangsbereich des gigantischen Turms, kurz vor den Aufzügen, die Touristen in sechzig Sekunden sanft über die Wolken katapultieren.
Ein roter Ferrari in Dubai. Foto: Andrew Aitchison / In Pictures / Getty Images
Nun stehen die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Bahrain, Katar und Saudi-Arabien unter Beschuss der Iraner. Die Reichen und Megareichen am Golf wollen dennoch nicht auf ihren Luxus verzichten, das berichtet die »Financial Times« (FT).
Zwar habe beispielsweise Ferrari vergangene Woche die Auslieferung der meisten Wagen am Golf gestoppt, einige hyperpersonalisierte Luxusautos wurden jedoch »per Flugzeug« zu den Kunden gebracht, erklärte das italienische Unternehmen. Wer möchte, kann sich sein bestelltes Auto auch auf dem Schiffsweg an einen Ort außerhalb der Krisenregion bringen lassen.
Der Durchschnittspreis für das Transportieren eines Kilos in einem Cargo-Flieger beträgt laut »FT« 2,96 Dollar und hat sich damit seit Beginn des neuerlichen Golfkrieges um zwei Drittel verteuert. Die Kosten für das Fliegen von Luxuskarossen würden diesen Kilopreis noch mal erheblich übertreffen, heißt es in dem Bericht weiter.
Auch Rolls-Royce erklärte gegenüber der »Financial Times«, dass man »alles Mögliche« unternehme, um Kundenwünsche zu erfüllen; ob dazu auch das Einfliegen von Luxusautos zählt, wollte das Unternehmen nicht sagen.
Der Durchschnittspreis für das Transportieren eines Kilos in einem Cargo-Flieger beträgt laut »FT« 2,96 Dollar und hat sich damit seit Beginn des neuerlichen Golfkrieges um zwei Drittel verteuert. Die Kosten für das Fliegen von Luxuskarossen würden diesen Kilopreis noch mal erheblich übertreffen, heißt es in dem Bericht weiter.
Auch Rolls-Royce erklärte gegenüber der »Financial Times«, dass man »alles Mögliche« unternehme, um Kundenwünsche zu erfüllen; ob dazu auch das Einfliegen von Luxusautos zählt, wollte das Unternehmen nicht sagen.
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China wiederholt Forderung nach Deeskalation
Peking hat alle Kriegsparteien dazu aufgerufen, die Angriffe einzustellen. Man dringe auf eine Lösung des Konflikts durch Dialog und auf die Vermeidung einer Eskalation, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Jiang Bin. Die chinesische Führung werde an einer Deeskalation arbeiten. Entscheidend sei eine sofortige Waffenruhe.
Es ist nicht das erste Mal, dass Peking Deeskalation fordert: Bereits wenige Tage nach Beginn des Irankriegs verurteilte die chinesische Führung die Angriffe und rief zu einer Waffenruhe auf. Die erneute Forderung erfolgt einen Tag, nachdem das Weiße Haus einen neuen Termin für die Reise von US-Präsident Donald Trump nach China mitgeteilt hatte.
Es ist nicht das erste Mal, dass Peking Deeskalation fordert: Bereits wenige Tage nach Beginn des Irankriegs verurteilte die chinesische Führung die Angriffe und rief zu einer Waffenruhe auf. Die erneute Forderung erfolgt einen Tag, nachdem das Weiße Haus einen neuen Termin für die Reise von US-Präsident Donald Trump nach China mitgeteilt hatte.
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Jean-Pierre Ziegler
Deutschlandressort
Leseempfehlung: Millionenmaut an Straße von Hormus – Iran kassiert und provoziert
Iran beansprucht die Alleinherrschaft über die Straße von Hormus. Wer passieren will, braucht eine Genehmigung der Revolutionswächter – und zahlt bis zu zwei Millionen Dollar, schreiben meine Kollegen Claus Hecking und Klaas Neumann. Warum die Straße von Hormus Teherans Trumpf ist und wie Iran damit US-Präsident Donald Trump provoziert, lesen Sie hier.
Frachter im Persischen Golf nahe der Straße von Hormus: Kein Schiff kommt durch, ohne grünes Licht aus Teheran. Foto: REUTERS
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Bericht: Russland liefert offenbar Drohnen an Iran
Laut einem Bericht des »Wall Street Journal« soll Russland kurz vor Abschluss einer gestaffelten Lieferung von Drohnen, Medikamenten und Lebensmitteln an Iran stehen. Das Medium beruft sich auf Informationen westlicher Geheimdienste.
Hochrangige iranische und russische Beamte sollen demnach wenige Tage nach Beginn des Irankriegs Ende Februar über Lieferungen von Drohnen beraten haben. Die Abwicklung soll Anfang März begonnen haben und Ende des Monats beendet werden, so der Bericht. Moskau unterhält enge Beziehungen zu Teheran. Die Länder gelten als Verbündete.
Der Kreml machte laut der Nachrichtenagentur Reuters keine inhaltlichen Angaben zu dem Bericht. Es hieß lediglich, die Medien würden Lügen drucken, man solle das ignorieren.
Vergangene Woche hat Israel einen Außenposten der iranischen Marine im Hafen von Bandar Anzali im Kaspischen Meer angegriffen. Dieser wird laut »Wall Street Journal« von Russland und Iran für den Schmuggel von Waffen und Munition genutzt.
Hochrangige iranische und russische Beamte sollen demnach wenige Tage nach Beginn des Irankriegs Ende Februar über Lieferungen von Drohnen beraten haben. Die Abwicklung soll Anfang März begonnen haben und Ende des Monats beendet werden, so der Bericht. Moskau unterhält enge Beziehungen zu Teheran. Die Länder gelten als Verbündete.
Der Kreml machte laut der Nachrichtenagentur Reuters keine inhaltlichen Angaben zu dem Bericht. Es hieß lediglich, die Medien würden Lügen drucken, man solle das ignorieren.
Vergangene Woche hat Israel einen Außenposten der iranischen Marine im Hafen von Bandar Anzali im Kaspischen Meer angegriffen. Dieser wird laut »Wall Street Journal« von Russland und Iran für den Schmuggel von Waffen und Munition genutzt.
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Tote in Abu Dhabi
In Abu Dhabi kamen zwei Menschen ums Leben, nachdem Trümmerteile einer abgefangenen Rakete auf eine Straße gefallen waren. Das teilte der Mediendienst der Vereinigten Arabischen Emirate mit. Drei weitere Personen seien demnach verletzt worden. Mehrere Fahrzeuge seien beschädigt. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Auch andere Golfstaaten meldeten erneuten Beschuss auf ihr Territorium. In Kuwait seien feindliche Drohnen abgefangen worden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Kuna mit. Das saudische Verteidigungsministerium berichtete, Geschosse in der östlichen Region zerstört und abgefangen zu haben.
Auch andere Golfstaaten meldeten erneuten Beschuss auf ihr Territorium. In Kuwait seien feindliche Drohnen abgefangen worden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Kuna mit. Das saudische Verteidigungsministerium berichtete, Geschosse in der östlichen Region zerstört und abgefangen zu haben.
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Deutsche Verbraucher fürchten Inflation
Der Irankrieg und die Sorge vor hohen Energiepreisen drücken die Stimmung der deutschen Konsumenten. Der Indikator für das Konsumklima für April sank auf minus 28,0 Punkte. Das sind 3,2 Zähler weniger als im Vormonat, wie die GfK-Marktforscher und das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) mitteilten.
Zwar ist die Kauflaune demnach stabil, auch die »Sparneigung« habe sich kaum verändert. Doch die Menschen befürchteten, dass die Inflation ansteige und die Wirtschaft Schaden nehme.
An der Umfrage nahmen von Anfang bis Mitte März 2000 Menschen teil. Sie gilt als wichtiger Indikator für die Entwicklung der Konjunktur.
Zwar ist die Kauflaune demnach stabil, auch die »Sparneigung« habe sich kaum verändert. Doch die Menschen befürchteten, dass die Inflation ansteige und die Wirtschaft Schaden nehme.
An der Umfrage nahmen von Anfang bis Mitte März 2000 Menschen teil. Sie gilt als wichtiger Indikator für die Entwicklung der Konjunktur.
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Energiekrise in vielen Ländern Südasiens, Philippinen schließen den Strommarkt
Der Irankrieg hat immer stärkere Auswirkungen auf die Energieversorgung vieler Länder Süd- und Südostasiens. Die Philippinen haben nun angekündigt, ihren Strommarkt bis auf Weiteres zu schließen. Die Risiken für die Brennstoffversorgung seien laut der philippinischen Energie-Regulierungsbehörde zu hoch – ebenso wie die Preisschwankungen.
Menschen an einer Tankstelle in Manila auf den Philippinen . Foto: Daniel Ceng / IMAGO / Anadolu Agency
Bereits am Dienstag hatte der philippinische Präsident Ferdinand Marcos den »nationalen Energienotstand« ausgerufen. Die Regierung will damit gegen Hamsterkäufe und Wucher vorgehen. Zudem sollen die Steuern auf Kraftstoffe sowie Maut- und Luftverkehrsgebühren gesenkt werden. In der Region zählen die Philippinen zu den Ländern mit den höchsten Energiekosten. Zudem ist das Land stark von importierten Kraftstoffen abhängig.
Auch Bangladesch, Indien und Sri Lanka sind stark von der Krise betroffen. In Bangladesch wurden Studierende vorzeitig in den Semesterurlaub geschickt und Behörden geschlossen. In Sri Lanka ordneten die Behörden an, ab Dienstag alle Lichter von Straßenbeleuchtungen und Reklametafeln ab 21 Uhr auszuschalten. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Regierung eine Viertagewoche eingeführt und Homeoffice-Regelungen wieder in Kraft gesetzt, um das Verkehrsaufkommen – und damit den Spritverbrauch – zu verringern.
Mehr zu den Auswirkungen der Energiekrise auf Bangladesch und Südasien lesen Sie hier.
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Verletzte bei Einschlägen im Großraum Tel Aviv
Laut Angaben des israelischen Militärs hat es nach erneuten iranischen Raketenangriffen Einschläge im Großraum Tel Aviv gegeben. Mehrere Menschen seien in der arabisch geprägten Ortschaft Kfar Qassim östlich der Küstenmetropole verletzt worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit.
Rettungskräfte seien innerhalb von Minuten zum Ort des Einschlags gekommen, erzählte ein Sanitäter der Nachrichtenagentur dpa. »Vor Ort sahen wir großes Durcheinander, begannen mit Durchsuchungen im Haus und stellten Zerstörungen im mittleren Bereich des Hauses fest«, sagte er. »Fünf Personen, die sich im Haus befanden, wurden durch die Druckwelle verletzt.« Nach der Erstversorgung vor Ort seien sie ins Krankenhaus gebracht worden.
Im Verlauf der Nacht hatte es nach Medienberichten weitere Raketenangriffe aus Iran sowie aus dem Libanon auf den Großraum Tel Aviv gegeben.
Rettungskräfte seien innerhalb von Minuten zum Ort des Einschlags gekommen, erzählte ein Sanitäter der Nachrichtenagentur dpa. »Vor Ort sahen wir großes Durcheinander, begannen mit Durchsuchungen im Haus und stellten Zerstörungen im mittleren Bereich des Hauses fest«, sagte er. »Fünf Personen, die sich im Haus befanden, wurden durch die Druckwelle verletzt.« Nach der Erstversorgung vor Ort seien sie ins Krankenhaus gebracht worden.
Im Verlauf der Nacht hatte es nach Medienberichten weitere Raketenangriffe aus Iran sowie aus dem Libanon auf den Großraum Tel Aviv gegeben.
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Wann wird Benzin nicht nur teuer, sondern auch knapp?
Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie sieht aktuell noch keine Lieferengpässe beim Sprit – aber Versorgungsprobleme bei einem langen Irankrieg. »Aktuell drohen keine Lieferengpässe bei Benzin, Diesel oder Heizöl in Europa und damit auch nicht in Deutschland«, sagte der Sprecher des Verbands der »Rheinischen Post«. Das könnte sich aber ändern: »Sollte sich die Blockade der Straße von Hormus in nächster Zeit nicht spürbar entspannen, verschärft sich der globale Wettbewerb um das am Markt verfügbare Angebot an Rohöl und Mineralölprodukten. Dann könnte die Versorgung Europas und damit auch Deutschlands in Mitleidenschaft gezogen werden«, hieß es weiter.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hält Versorgungsengpässe bei einem lang andauernden Krieg ebenfalls für möglich. Derzeit sehe man stark steigende Preise, besonders bei Benzin, Diesel und Flugzeugtreibstoff, aber keinen Mangel, sagte sie bei der Energiekonferenz CeraWeek in Houston, Texas. Ende der Konflikt nicht, werde man diesen aber wahrscheinlich später sehen, im April oder Mai. Das Bundeswirtschaftsministerium betonte, Reiche habe mit ihren Aussagen das schlechtestmögliche Szenario beschrieben. Der Sprecher von Fuels und Energie sagte der »Rheinischen Post« dagegen, die Ministerin liege »mit ihrer Warnung richtig«. »Unser Ziel ist und bleibt, die Versorgung in Deutschland weiterhin aufrechtzuerhalten.«
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hält Versorgungsengpässe bei einem lang andauernden Krieg ebenfalls für möglich. Derzeit sehe man stark steigende Preise, besonders bei Benzin, Diesel und Flugzeugtreibstoff, aber keinen Mangel, sagte sie bei der Energiekonferenz CeraWeek in Houston, Texas. Ende der Konflikt nicht, werde man diesen aber wahrscheinlich später sehen, im April oder Mai. Das Bundeswirtschaftsministerium betonte, Reiche habe mit ihren Aussagen das schlechtestmögliche Szenario beschrieben. Der Sprecher von Fuels und Energie sagte der »Rheinischen Post« dagegen, die Ministerin liege »mit ihrer Warnung richtig«. »Unser Ziel ist und bleibt, die Versorgung in Deutschland weiterhin aufrechtzuerhalten.«
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Israel startet neue Angriffswelle auf Iran
Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge »groß angelegte« Angriffe in weiten Teilen Irans ausgeführt. Dabei sei »Infrastruktur des iranischen Terrorregimes« anvisiert worden. Unter anderem hätten die israelischen Streitkräfte die Stadt Isfahan im Zentrum Irans attackiert.
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Pistorius: Bereit zur Absicherung einer Waffenruhe
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat erstmals eine Beteiligung der Bundeswehr an einer möglichen Absicherung der Straße von Hormus in Aussicht gestellt. »Wenn wir zu einer Waffenruhe kommen, werden wir jeden Einsatz für eine Absicherung des Friedens diskutieren, insbesondere um den freien Seeverkehr in der Straße von Hormus abzusichern«, sagte der SPD-Politiker bei einem Besuch in der australischen Hauptstadt Canberra.
Pistorius in Canberra. Foto: Lukas Coch / EPA
Pistorius betonte bei einem Treffen mit seinem australischen Kollegen Richard Marles, die Instabilität in der Nahostregion hätte enorme Auswirkungen auf die gesamte Welt. »Deswegen sind wir bereit, jeden Frieden abzusichern«, ergänzte Pistorius.
Der Minister unterstrich bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem Amtskollegen jedoch erneut, dass sich Deutschland nicht in den von den USA und Israel geführten Krieg gegen Iran hineinziehen lasse. »Wir sind vorher nicht konsultiert worden. Es ist nicht unser Krieg. Und darum wollen wir in diesen Krieg auch nicht reingezogen werden, um das glasklar zu machen.«
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Trump kommt offenbar nicht zur Rechtenkonferenz CPAC – erstmals seit 2016
US-Präsident Donald Trump wird dem Weißen Haus zufolge nicht an der bedeutenden Konferenz von konservativen US-Aktivisten und Politikern (CPAC) teilnehmen. Er wird die diesjährige Zusammenkunft aufgrund eines vollen Terminkalenders vor dem Hintergrund des »andauernden Irankonflikts« verpassen, wie die Nachrichtenagentur AFP von einem Vertreter des Weißen Hauses erfuhr.
Trump bei der CPAC-Konferenz im Februar 2025. Foto: Roberto Schmidt / AFP
Die Conservative Political Action Conference (CPAC) findet von Mittwoch bis Samstag nahe Dallas im US-Bundesstaat Texas statt. Trump war eigentlich als Hauptredner erwartet worden. Laut AFP ist es das erste Mal seit 2016, dass Trump nicht an der Konferenz teilnimmt.
Die CPAC mit Tausenden Teilnehmern ist die größte alljährliche Zusammenkunft des rechten Lagers in den USA. Bei der diesjährigen Konferenz werden führende Republikaner versuchen, ihre Wähler vor den Zwischenwahlen im November zu mobilisieren. Auch mehrere internationale Auftritte sind geplant: Unter anderem sollen der in den USA lebende Sohn des letzten iranischen Schahs, Reza Pahlavi, und der nationalistische polnische Präsident Karol Nawrocki sprechen.
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Sechs mutmaßlliche Hisbollah-Attentäter in Kuwait festgenommen
In Kuwait sind nach Angaben des Innenministeriums sechs Menschen festgenommen worden, die »Morde« in dem Golfstaat geplant haben sollen. Die Beschuldigten hätten »Anschläge auf Symbole und Führungspersönlichkeiten« des Golfstaats geplant und dafür Attentäter rekrutiert, erklärte das Ministerium in Kuwait. Sie stünden in Verbindung mit der von Iran unterstützten libanesischen Hisbollah-Miliz. Fünf der sechs Verdächtigen seien kuwaitische Staatsbürger.
Vergangene Woche hatte das kuwaitische Innenministerium bereits die Festnahme von 26 einheimischen und libanesischen Staatsbürgern bekannt gegeben, die den Angaben zufolge teilweise der Hisbollah angehören. Die »Terrorgruppe« habe versucht, Kuwait zu destabilisieren und Mitglieder zu rekrutieren, hatte es damals geheißen. Demnach wurden bei den Festgenommenen Waffen und Drohnen gefunden. Die libanesische Hisbollah-Miliz bestritt, Mitglieder in dem Golfstaat zu haben.
Vergangene Woche hatte das kuwaitische Innenministerium bereits die Festnahme von 26 einheimischen und libanesischen Staatsbürgern bekannt gegeben, die den Angaben zufolge teilweise der Hisbollah angehören. Die »Terrorgruppe« habe versucht, Kuwait zu destabilisieren und Mitglieder zu rekrutieren, hatte es damals geheißen. Demnach wurden bei den Festgenommenen Waffen und Drohnen gefunden. Die libanesische Hisbollah-Miliz bestritt, Mitglieder in dem Golfstaat zu haben.
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Leseempfehlung: »Die konstante Feuerrate deutet darauf hin, dass Iran dieses Tempo durchhalten kann«
Die Flugabwehr der Israelis, Amerikaner und der Golfstaaten wird immer löchriger. Bald könnte sie ganz leer geschossen sein, schreiben meine Kollegen Claus Hecking und Oliver Imhof. Wie jetzt Firmen aus der Ukraine und Deutschland helfen sollen, lesen Sie hier.
Israelischer Raketenwerfer des Iron-Dome-Systems: Knappheit in den Arsenalen. Foto: Ahmad Gharabli / AFP
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Israelische Polizei meldet Beschuss mit Streumunition durch Hisbollah
Nach Angaben der israelischen Polizei hat die libanesische Hisbollah eine Grenzstadt im Norden Israels mit Streumunition beschossen. Ein Polizeisprecher sagte in Kirjat Schmona, die Geschosse seien auf ein Wohngebiet abgefeuert worden.
Eine Rakete sei demnach nahe einem Spielplatz eingeschlagen; verletzt worden sei niemand. Sprengstoffexperten hätten gefährliche Teile der Munition gesichert und eingesammelt. Die Hisbollah erklärte ihrerseits, sie habe israelische Soldaten in Kirjat Schmona mit Drohnen angegriffen. Den Einsatz von Streumunition gegen Israel dementierte ein Sprecher der Organisation.
Streumunition zerbricht häufig in der Luft und verteilt zahlreiche Submunitionsteile über ein größeres Gebiet. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch setzte die Hisbollah die international geächtete Munition demnach erstmals 2006 gegen Israel ein.
Eine Rakete sei demnach nahe einem Spielplatz eingeschlagen; verletzt worden sei niemand. Sprengstoffexperten hätten gefährliche Teile der Munition gesichert und eingesammelt. Die Hisbollah erklärte ihrerseits, sie habe israelische Soldaten in Kirjat Schmona mit Drohnen angegriffen. Den Einsatz von Streumunition gegen Israel dementierte ein Sprecher der Organisation.
Streumunition zerbricht häufig in der Luft und verteilt zahlreiche Submunitionsteile über ein größeres Gebiet. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch setzte die Hisbollah die international geächtete Munition demnach erstmals 2006 gegen Israel ein.
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Bericht: USA und Israel wollen zwei hochrangige iranische Beamte nicht angreifen
Laut Außenminister Abbas Araghchi will Teheran bisher noch keine Verhandlungen mit Washington führen. Die US-Regierung soll ihn aber offenbar für mögliche Verhandlungen persönlich ins Auge gefasst haben. Laut einem Bericht des »Wall Street Journal« verzichten die amerikanischen und israelischen Streitkräfte für die kommenden vier oder fünf Tage darauf, Araghchi und den iranischen Parlamentssprecher Mohammad Ghalibaf anzugreifen. Demnach könnten beide für Iran an möglichen Verhandlungen über ein Kriegsende teilnehmen. Der Bericht beruft sich auf US-Beamte. Viele andere Mitglieder der iranischen Führung sind seit Kriegsbeginn bereits ausgeschaltet worden. Darunter Ajatollah Ali Khamenei und Sicherheitschef Ali Larijani.
Dem Bericht zufolge drängen die Türkei, Pakistan und Ägypten auf ein Treffen zwischen amerikanischen und iranischen Verhandlern in den kommenden Tagen. Ziel ist es demnach, die Kämpfe für offizielle Friedensverhandlungen zu pausieren. Die Chancen dafür seien aber nicht groß, heißt es, zu weit liegen die USA und Iran demnach noch auseinander.
Dem Bericht zufolge drängen die Türkei, Pakistan und Ägypten auf ein Treffen zwischen amerikanischen und iranischen Verhandlern in den kommenden Tagen. Ziel ist es demnach, die Kämpfe für offizielle Friedensverhandlungen zu pausieren. Die Chancen dafür seien aber nicht groß, heißt es, zu weit liegen die USA und Iran demnach noch auseinander.
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Iran will laut Außenminister Araghchi keine Verhandlungen mit den USA
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat in einem Interview mit dem iranischen Staatsfernsehen gesagt, dass es bisher keine direkten Verhandlungen zwischen Teheran und Washington gegeben habe. Zwar sende Washington über verschiedene Vermittler Botschaften, Verhandlungen seien dies aber nicht. Araghchi sagte auch, dass man Gespräche mit den Vereinigten Staaten ablehne. »Wir haben nicht die Absicht zu verhandeln«, sagte Araghchi laut der Nachrichtenagentur AFP in dem Interview. »Jetzt über Verhandlungen zu sprechen, ist ein Eingeständnis der Niederlage.«
Zuvor hatte es Berichte gegeben, dass die US-Regierung einen 15-Punkte-Friedensplan entworfen hat, um den Krieg zu beenden. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht, jedoch mehrten sich in den vergangenen Tagen Berichte über Versuche der Kontaktaufnahme über diplomatische Kanäle.
Zuvor hatte es Berichte gegeben, dass die US-Regierung einen 15-Punkte-Friedensplan entworfen hat, um den Krieg zu beenden. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht, jedoch mehrten sich in den vergangenen Tagen Berichte über Versuche der Kontaktaufnahme über diplomatische Kanäle.
Abbas Araghchi im Januar in Istanbul. Foto: Khalil Hamra / AP / dpa
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Trump reist laut Regierungssprecherin im Mai nach China
Ursprünglich sollte US-Präsident Donald Trump Ende März auf seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping treffen. Der Termin wurde aber wegen des Irankriegs verschoben. Nun gibt es ein neues Datum: Wie Trumps Regierungssprecherin Karoline Leavitt sagte, reist der US-Präsident am 14. und 15. Mai nach Peking. Später im Jahr soll es einen Gegenbesuch geben. Die beiden größten Volkswirtschaften stehen in einem großen Handelskonflikt.
Im Irankrieg hatte sich China bisher neutral verhalten und lediglich vor einer Verschärfung der Lage gewarnt. Für die Volksrepublik ist die Straße von Hormus besonders wichtig. Offiziellen Angaben zufolge bezieht China fast die Hälfte seiner Energieimporte aus dem Nahen Osten.
Im Irankrieg hatte sich China bisher neutral verhalten und lediglich vor einer Verschärfung der Lage gewarnt. Für die Volksrepublik ist die Straße von Hormus besonders wichtig. Offiziellen Angaben zufolge bezieht China fast die Hälfte seiner Energieimporte aus dem Nahen Osten.
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Guten Tag, hier halten wir Sie auch heute über alle Entwicklungen im Irankrieg auf dem Laufenden. Die wichtigsten Ereignisse vom Mittwoch können Sie hier nachlesen.
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Mit Material der Agenturen




