Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz hat am Samstagmorgen und -abend Israel mit Drohnen und Raketen attackiert. Es sind die ersten Angriffe seit Beginn des aktuellen Kriegs.
- Die »Washington Post« berichtet, dass sich das Pentagon auf wochenlange Bodenoperationen in Iran vorbereitet. Unklar ist dem Bericht zufolge, ob US-Präsident Trump dem Plan zustimmt.
- Israel greift weiter Ziele in Iran und im Libanon an. Das Regime in Teheran reagiert mit Gegenangriffen.
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- SPIEGEL-Titelstory: Aus Trumps Iran-Desaster wurde ein Krieg gegen die Weltwirtschaft
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📌Huthi-Miliz greift Israel erneut an – und droht mit weiteren Attacken
Die proiranische Huthi-Miliz im Jemen hat am Samstagabend zum zweiten Mal in Folge Israel angegriffen: Eine Drohne sei über der südisraelischen Stadt Eilat abgefangen worden, berichtete die »Times of Israel« unter Berufung auf das Militär. Außerdem sei ein Marschflugkörper vor Erreichen israelischen Territoriums abgefangen worden.
Am Samstagmorgen hatte die jemenitische Miliz zum ersten Mal seit Beginn des Irankriegs vor einem Monat eine Rakete auf Israel abgefeuert. Auch dieses Geschoss war von der israelischen Flugabwehr unschädlich gemacht worden.
Am Samstagmorgen hatte die jemenitische Miliz zum ersten Mal seit Beginn des Irankriegs vor einem Monat eine Rakete auf Israel abgefeuert. Auch dieses Geschoss war von der israelischen Flugabwehr unschädlich gemacht worden.
Huthi-Sprecher Yahya Saree verkündet die neue Attacke auf Israel. Foto: Yahya Arhab / EPA
Die Huthi-Miliz bestätigte in einer Erklärung den Angriff vom Samstagabend. Ihre zweite Militäroperation des Tages habe aus »einer Salve von Marschflugkörpern und Drohnen« bestanden und sich gegen eine Reihe von strategischen und militärischen Zielen im Süden Israels gerichtet, sagte ihr Sprecher Yahya Saree in einer im Fernsehen übertragenen Rede. Die Militäroperationen würden in den kommenden Tagen fortgesetzt, bis Israel »seine Angriffe und Aggressionen einstellt«.
Die islamistische Huthi-Miliz kontrolliert weite Teile des Jemen und ist eng mit Teheran verbündet, von wo sie beträchtliche militärische Unterstützung erhält. Während des Gazakriegs hatte sie Israel regelmäßig beschossen, aber auch im Roten Meer und dem sich südlich anschließenden Golf von Aden Handelsschiffe attackiert.
SPIEGEL-Reporter Fritz Schaap hat schon vor knapp zwei Wochen analysiert, was es bedeuten würde, wenn die Huthis in den aktuellen Irankrieg eingreifen würden. Seine Analyse finden Sie hier.
SPIEGEL-Reporter Fritz Schaap hat schon vor knapp zwei Wochen analysiert, was es bedeuten würde, wenn die Huthis in den aktuellen Irankrieg eingreifen würden. Seine Analyse finden Sie hier.
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Oman: Hintergrund des Angriffs auf Hafen bislang unklar
Das Außenministerium von Oman hat Angriffe auf sein Staatsgebiet verurteilt. Bislang habe sich niemand zu der Attacke bekannt, bei der gestern der Hafen in Salalah getroffen wurde, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Man werde den Hintergrund der Attacke nun untersuchen. Bei dem Angriff wurde ein Arbeiter verletzt und ein Kran beschädigt. Der Hafen musste geräumt werden und bleibt vorübergehend gesperrt.
Laut Al Jazeera hatten die iranischen Revolutionswächter gestern nach dem Vorfall vermeldet, man habe ein US-Militärschiff »in beträchtlicher Entfernung« zum Hafen in Salalah angegriffen. Man respektiere »das friedliche Land Oman«, hieß es demnach weiter.
Laut Al Jazeera hatten die iranischen Revolutionswächter gestern nach dem Vorfall vermeldet, man habe ein US-Militärschiff »in beträchtlicher Entfernung« zum Hafen in Salalah angegriffen. Man respektiere »das friedliche Land Oman«, hieß es demnach weiter.
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Israel bestätigt Angriffe in Teheran
Das israelische Militär meldet auf der Plattform X, dass eine erneute Angriffswelle auf Ziele in der iranischen Hauptstadt abgeschlossen sei. Man habe Waffenlager und -produktionsstätten sowie provisorische Kommandozentralen getroffen, heißt es.
Zuvor hatte es Medienberichte vonn CNN und Al Jazeera über starke Explosionen in Teheran gegeben. Al Jazeera meldet zudem, dass die iranische Nachrichtenagentur Fars über fünf Tote nach Angriffen in der iranischen Provinz Hormusgan berichtet.
Zuvor hatte es Medienberichte vonn CNN und Al Jazeera über starke Explosionen in Teheran gegeben. Al Jazeera meldet zudem, dass die iranische Nachrichtenagentur Fars über fünf Tote nach Angriffen in der iranischen Provinz Hormusgan berichtet.
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Leseempfehlung: Was der Krieg für Ihr Geld bedeutet – und wie Sie damit umgehen sollten
Ein Liter Sprit kostet mehr als zwei Euro, der Heizölpreis ist um 50 Prozent gestiegen und Ihr Aktiendepot sah auch schon mal besser aus. Meine Kollegen Michael Brächer, Henning Jauernig und Benedikt Müller-Arnold haben aufgeschrieben, was Sie jetzt tun können, um die finanziellen Folgen des Irankriegs abzufedern.
Benzintropfen an einem Zapfhahn. Foto: Alain Jocard / AFP / dpa
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EU-Mission warnt vor Huthi-Angriffen auf Schifffahrt
Die Huthi-Miliz im Jemen ist gestern an der Seite Irans in den Krieg eingetreten. Jetzt warnt die EU-geführte Marinemission »Aspides« vor Angriffen der Miliz auf die internationale Schifffahrt im Roten Meer und im östlichen Golf von Aden. Schiffe könnten dort erneut ins Visier geraten, erklärte die Marinemission mit Sitz im griechischen Larissa. Reedereien, deren Schiffe sich in der Region befinden, werde empfohlen, besonders vorsichtig zu sein.
Iran blockiert seit Beginn des Krieges die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Straße von Hormus. Die Preise für diese Energieträger sind in der Folge stark gestiegen. Nun könnte nach Ansicht der Marinemission »Aspides« auch der Schiffsverkehr durch das Rote Meer und den Golf von Aden durch die Huthi-Miliz in Gefahr geraten. Schiffe mit Verbindungen zu Israel oder den USA sollten die Passage durch das Rote Meer und den Golf von Aden nach Möglichkeit meiden, hieß es.
Iran blockiert seit Beginn des Krieges die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Straße von Hormus. Die Preise für diese Energieträger sind in der Folge stark gestiegen. Nun könnte nach Ansicht der Marinemission »Aspides« auch der Schiffsverkehr durch das Rote Meer und den Golf von Aden durch die Huthi-Miliz in Gefahr geraten. Schiffe mit Verbindungen zu Israel oder den USA sollten die Passage durch das Rote Meer und den Golf von Aden nach Möglichkeit meiden, hieß es.
Die Huthi-Miliz hatte bereits in der Vergangenheit im Roten Meer und dem sich südlich anschließenden Golf von Aden immer wieder Handelsschiffe attackiert. Das Rote Meer und der Golf von Aden gelten als eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Sie liegen zwischen Nordostafrika und der Arabischen Halbinsel und bilden eine zentrale Verbindung zwischen dem Mittelmeer (über den Suezkanal) und dem Indischen Ozean.
Öltanker »Sounion«, der nach Huthi-Angriffen im Roten Meer brennt (September 2024). Foto: European Union's Operation Aspides / dpa
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Erneute Luftangriffe auf Golfstaaten – zwei Verletzte in Bahrain
Im Golfstaat Bahrain sind zwei Mitarbeiter eines Aluminiumwerks bei Luftangriffen verletzt worden. Die Mitarbeiter von Aluminium Bahrain (Alba) hätten bei den Attacken am Vortag leichte Verletzungen erlitten, erklärt die staatliche Nachrichtenagentur Bahrains unter Berufung auf das Unternehmen. Das Ausmaß der Schäden werde derzeit untersucht. Die iranischen Revolutionswächter rechtfertigen die Attacke auf Alba und Emirates Global Aluminium als Vergeltung für den Beschuss zweier Stahlwerke im eigenen Land.
Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait werden Luftangriffe gemeldet:
Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait werden Luftangriffe gemeldet:
- »Die Flugabwehrsysteme der Vereinigten Arabischen Emirate bekämpfen aktiv Raketen und Drohnen«, erklärt das emiratische Verteidigungsministerium bei X.
- Die Armee von Kuwait meldet ebenfalls »feindliche Raketen- und Drohnenangriffe«. Explosionen, die im Land zu hören seien, »sind darauf zurückzuführen, dass Flugabwehrsysteme feindliche Ziele abfangen«, erklärt die Armee bei X.
Mehr Hintergründe hier: Irans Nachbarn wollten keinen Krieg. Nun haben sie Sorge, dass er mit offenem Ausgang endet. Riad und Abu Dhabi erwägen sogar, sich selbst zu beteiligen. Das birgt drei große Risiken.
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Israel meldet Tod eines Soldaten im Südlibanon
Ein israelischer Soldat ist bei Kämpfen im Südlibanon ums Leben gekommen: Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich dabei auf Angaben des israelischen Militärs. Nähere Einzelheiten sind noch nicht bekannt.
Der Libanon war Anfang März in den Irankrieg hineingezogen worden. Damals feuerte die von Iran unterstützte Hisbollah-Miliz als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Khamenei Raketen auf Israel ab. In der Folge griff Israel zahlreiche Ziele im Libanon an und schickte Soldaten über die Grenze.
Der Libanon war Anfang März in den Irankrieg hineingezogen worden. Damals feuerte die von Iran unterstützte Hisbollah-Miliz als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Khamenei Raketen auf Israel ab. In der Folge griff Israel zahlreiche Ziele im Libanon an und schickte Soldaten über die Grenze.
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Videoempfehlung: Hier entlädt sich die Wut auf Donald Trump
In den USA sind in zahlreichen Städten Bürgerinnen und Bürger gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump auf die Straße gegangen. Für den SPIEGEL war Thies Schnack bei den »No Kings«-Protesten in Washington, D.C. unterwegs und hat mit Demonstranten gesprochen. Hier geht’s zum Video.
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Pentagon bereitet sich offenbar auf wochenlange Bodenoperationen in Iran vor
Es wäre eine gefährliche neue Phase des Irankriegs: Die »Washington Post« berichtet, dass sich das Pentagon auf wochenlange Bodenoperationen in Iran vorbereitet. Die Zeitung beruft sich dabei auf Angaben von US-Beamten, die namentlich nicht genannt werden.
Bei diesen möglichen Bodenoperationen handelt es sich der Zeitung zufolge nicht um eine vollständige Invasion. Die Rede ist stattdessen unter anderem von einzelnen Spezialeinsätzen des US-Militärs in Iran. Solche Pläne werden laut »Washington Post« seit Wochen im Pentagon erarbeitet. Noch sei unklar, ob US-Präsident Donald Trump den Plan im Ganzen oder in Teilen genehmigen werde, heißt es in dem Bericht weiter.
Trumps Sprecherin Karoline Leavitt sagte der Zeitung: »Es ist die Aufgabe des Pentagon, Vorbereitungen zu treffen, um dem Oberbefehlshaber ein Maximum an Handlungsspielraum zu verschaffen. Das bedeutet nicht, dass der Präsident eine Entscheidung getroffen hat.«
Berichte über den möglichen Einsatz von US-Bodentruppen in Iran waren zuletzt verstärkt aufgekommen. Auch, weil Washington Tausende Soldaten zusätzlich in den Nahen Osten verlegt. Mehr dazu, was Trumps Truppen im Persischen Golf ausrichten können, erfahren Sie hier. Und mehr über den Schlingerkurs des US-Präsidenten können Sie hier nachlesen.
Bei diesen möglichen Bodenoperationen handelt es sich der Zeitung zufolge nicht um eine vollständige Invasion. Die Rede ist stattdessen unter anderem von einzelnen Spezialeinsätzen des US-Militärs in Iran. Solche Pläne werden laut »Washington Post« seit Wochen im Pentagon erarbeitet. Noch sei unklar, ob US-Präsident Donald Trump den Plan im Ganzen oder in Teilen genehmigen werde, heißt es in dem Bericht weiter.
Trumps Sprecherin Karoline Leavitt sagte der Zeitung: »Es ist die Aufgabe des Pentagon, Vorbereitungen zu treffen, um dem Oberbefehlshaber ein Maximum an Handlungsspielraum zu verschaffen. Das bedeutet nicht, dass der Präsident eine Entscheidung getroffen hat.«
Berichte über den möglichen Einsatz von US-Bodentruppen in Iran waren zuletzt verstärkt aufgekommen. Auch, weil Washington Tausende Soldaten zusätzlich in den Nahen Osten verlegt. Mehr dazu, was Trumps Truppen im Persischen Golf ausrichten können, erfahren Sie hier. Und mehr über den Schlingerkurs des US-Präsidenten können Sie hier nachlesen.
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Iran droht mit Angriffen auf israelische und US-Universitäten in der Golfregion
Die iranischen Revolutionswächter drohen mit Angriffen auf amerikanische und israelische Hochschuleinrichtungen in der Golfregion: Sie würden Ziel iranischer Vergeltungsmaßnahmen, nachdem Universitäten in der Hauptstadt Teheran mutmaßlich von US-israelischen Luftangriffen getroffen wurden. »Wenn die US-Regierung möchte, dass ihre Universitäten in der Region verschont bleiben, muss sie in einer offiziellen Erklärung bis Montagmittag um 12 Uhr die Bombardierung der (iranischen) Universitäten verurteilen«, erklärten die Revolutionswächter in iranischen Medien.
Alle »Mitarbeiter, Professoren und Studenten amerikanischer Universitäten in der Region« sowie Anwohner der dortigen Campusgelände sollten sich mindestens einen Kilometer von den Universitäten entfernen, hieß es in der Erklärung weiter.
Alle »Mitarbeiter, Professoren und Studenten amerikanischer Universitäten in der Region« sowie Anwohner der dortigen Campusgelände sollten sich mindestens einen Kilometer von den Universitäten entfernen, hieß es in der Erklärung weiter.
Bei Luftangriffen auf Teheran in der Nacht von Freitag auf Samstag war Medienberichten zufolge unter anderem die dortige technische Universität getroffen worden. Gebäude seien beschädigt worden, es habe jedoch keine Opfer gegeben.
Mehrere US-Universitäten haben regionale Zweigstellen in der Golfregion, darunter die Texas A&M University in Katar und die New York University in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Mehrere US-Universitäten haben regionale Zweigstellen in der Golfregion, darunter die Texas A&M University in Katar und die New York University in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Texas A&M University in Katar (2011). Foto: Osama Faisal / AP
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Hunderte Israelis protestieren gegen Irankrieg
Einen Monat nach Beginn des Irankriegs haben Hunderte Menschen in Tel Aviv und weiteren israelischen Städten gegen den Krieg demonstriert.
Polizisten in Tel Aviv gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor und stießen Protestierende zu Boden, mindestens ein Teilnehmer wurde in den Würgegriff genommen, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Proteste waren nicht genehmigt; aus Furcht vor iranischen Angriffen sind größere Menschenansammlungen in Israel derzeit verboten. Die Polizei erklärte, die »illegale Demonstration« sei aufgelöst worden. 13 Menschen wurden demnach festgenommen.
Polizisten in Tel Aviv gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor und stießen Protestierende zu Boden, mindestens ein Teilnehmer wurde in den Würgegriff genommen, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Proteste waren nicht genehmigt; aus Furcht vor iranischen Angriffen sind größere Menschenansammlungen in Israel derzeit verboten. Die Polizei erklärte, die »illegale Demonstration« sei aufgelöst worden. 13 Menschen wurden demnach festgenommen.
Demonstranten und Sicherheitskräfte bei einer Anti-Kriegs-Demonstration in Tel Aviv. Foto: Tyrone Siu / Reuters
Auch in Haifa gab es laut Polizei fünf Festnahmen, nachdem Protestteilnehmer eine Straße blockiert hatten. Die Organisatoren von der jüdisch-arabischen Gruppe Standing Together erklärten, die Polizei habe Anweisung, Demonstranten festzunehmen und »Widerstand zu unterdrücken«. Die Regierung fürchte eine Ausweitung der Protestbewegung.
Seit Kriegsbeginn am 28. Februar gehen in Israel allwöchentlich Menschen auf die Straße. Anfangs nahmen nur einige Dutzend Menschen an den Protesten teil, inzwischen wächst die Teilnehmerzahl.
Seit Kriegsbeginn am 28. Februar gehen in Israel allwöchentlich Menschen auf die Straße. Anfangs nahmen nur einige Dutzend Menschen an den Protesten teil, inzwischen wächst die Teilnehmerzahl.
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Iran will Straße von Hormus offenbar für pakistanische Schiffe öffnen
Iran lockert nach pakistanischen Angaben für bestimmte Schiffe seine Blockade der für die Energieversorgung wichtigen Straße von Hormus. »Die iranische Regierung hat zugestimmt, 20 weiteren Schiffen unter pakistanischer Flagge die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gestatten«, schrieb Pakistans Vize-Premierminister und Außenminister Ishaq Dar auf X. Nach seinen Worten werden täglich zwei dieser Schiffe die Meerenge passieren. Dar sprach von einem bedeutenden Schritt in Richtung Frieden.
Beobachter bewerten das Vorgehen als vertrauensbildende Maßnahme im Rahmen von Vermittlungen zur Deeskalation der Spannungen im Nahen Osten.
Beobachter bewerten das Vorgehen als vertrauensbildende Maßnahme im Rahmen von Vermittlungen zur Deeskalation der Spannungen im Nahen Osten.
Iran blockiert seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf das Land die Straße von Hormus, über die große Teile des Öl- und Gastransports laufen. Die Preise für diese Energieträger sind in der Folge stark gestiegen. Teheran hatte nach US-Regierungsangaben vom Donnerstag zuvor schon zehn Öltankern die Durchfahrt erlaubt, darunter waren Schiffe unter pakistanischer Flagge. »Dialog, Diplomatie und solche vertrauensbildenden Maßnahmen sind der einzige Weg nach vorn«, schrieb Minister Dar.
- Mehr Hintergründe hier: Millionenmaut an Straße von Hormus – Iran kassiert und provoziert
Dar hatte zuvor mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghchi telefoniert und die Notwendigkeit einer Deeskalation betont, wie das pakistanische Außenministerium am späten Samstagabend (Ortszeit) mitteilte. Am Sonntag sollen sich die Außenminister der Türkei, Ägyptens und Saudi-Arabiens mit Dar in Islamabad treffen, um über die Situation in der Region zu sprechen.
Wie viele Schiffe genau im Persischen Golf noch feststecken, ist unklar. Die Weltschifffahrtsorganisation (IMO) hatte vor einigen Tagen von rund 2000 Schiffen und rund 20.000 betroffenen Seeleuten gesprochen. Vor Kriegsbeginn passierten laut IMO im Februar durchschnittlich 129 Schiffe pro Tag die Straße von Hormus.
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
hier halten wir Sie auch in den kommenden Stunden über alles Wichtige rund um den Irankrieg auf dem Laufenden. Wenn Sie nachlesen wollen, was am Samstag geschah, dann bitte hier entlang.
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