SpOn 21.09.2026
02:40 Uhr

Haftbefehl: Rapper steht bei Konzert in Frankfurt am Main wieder auf der Bühne (mit viel Hilfe)


Im Juni hatte sich Rapper Haftbefehl aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, als Grund nannte er gesundheitliche Probleme. In Frankfurt am Main feierte der Musiker nun sein Bühnencomeback. Er sang keinen Song allein.

Haftbefehl: Rapper steht bei Konzert in Frankfurt am Main wieder auf der Bühne (mit viel Hilfe)

Erstmals seit einer längeren Pause ist der Rapper Haftbefehl, 40, wieder vor großem Publikum aufgetreten: Der Rapper gab am Sonntagabend in Frankfurt am Main ein Konzert. Nach Angaben der Veranstalter war die Festhalle ausverkauft.

Die mit Spannung erwartete Show bestritt er gemeinsam mit mehreren Rappern, darunter Olexesh, Veysel, Kardo und Milonair. Haftbefehl sang keinen Song allein, daher blieb unklar, welchen Anteil er jeweils hatte. Zuvor hatte er auf Instagram angekündigt, er werde Special Acts mitbringen.

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Haftbefehl verdeckt seine Nase in der Öffentlichkeit seit Längerem mit einer Maske. Als Grund wurde angegeben, sie sei durch Kokainkonsum stark geschädigt, weshalb Operationen nötig waren. Auch am Sonntag trug der Musiker über Mund und Nase eine schwarze Maske.

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Im Juni hatte Haftbefehl – der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt – aus gesundheitlichen Gründen eine Pause angekündigt und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Zuvor waren mehrere Termine kurzfristig abgesagt worden.

Zur Begründung hatte Haftbefehl auf die Netflix-Doku »Babo – Die Haftbefehl-Story« über ihn verwiesen, in der er offen über Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums berichtet hatte (SPIEGEL-Autor Juan Moreno hat bei dem Dreh Regie geführt – wie er die Arbeit erlebte, lesen Sie hier ). Die dadurch entstandene Aufmerksamkeit habe ihn zusätzlich stark belastet, sagte Haftbefehl damals. »Deshalb brauche ich jetzt Ruhe und Zeit, um mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren und wieder zu Kräften zu kommen.«

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In Frankfurt bekam Haftbefehl für seine älteren Hits den größten Applaus, darunter »069« und »Chabos wissen wer der Babo ist«. Statt der angekündigten zwei Stunden endete sein Auftritt bereits nach einer Stunde, eine Zugabe gab es nicht.

Im Oktober sollen Konzerte in Düsseldorf und Berlin folgen.

Drogen, Klinik, Depressionen: Selten hat sich ein Künstler so verletzlich vor einer Kamera gezeigt wie Aykut Anhan, besser bekannt als Haftbefehl. Wie schauen seine einstigen Nachbarn in Offenbach auf den berühmtesten Sohn der Stadt? Die Antwort gibt’s hier .

aar/dpa