Die türkische Tennisspielerin Zeynep Sönmez hat ihr Zweitrundenmatch in der Doppelkonkurrenz von Paris nach einem Unfall verletzungsbedingt aufgeben müssen. Die Doppelpartnerin der Deutschen Tatjana Maria stürzte über einen der bereits zuvor umstrittenen Werbeaufsteller und schien anschließend Probleme mit dem rechten Knie zu haben.
Sönmez hatte versucht, einen hohen Ball noch zu erreichen. Beim Zurücklaufen stolperte sie über den Aufsteller mit Sponsorenaufschrift und prallte von dort gegen die Bande des Courts. Sönmez reagierte zwar schnell, um eine Verletzung am Kopf oder im Gesicht zu vermeiden. Sie blieb jedoch am Boden liegen und hielt sich das verletzte rechte Knie, während ihre Teamkollegin und die Gegnerinnen zu ihr rannten.
😱 Eso me ha dolido hasta a mí
— Eurosport.es (@Eurosport_ES) May 29, 2026
😵 El golpetazo que se dio Zeynep Sonmez tras tropezarse con una publicidad durante su partido de dobles
‼️ La turca se tuvo que retirar del partido tras la visita del fisio. #RolandGarros pic.twitter.com/ZoQTqKzS8a
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Nachdem sie an die Bank in der Mitte des Platzes zurückgekehrt und vom Turnierarzt untersucht worden war, gab Sönmez die Partie gegen die Ukrainerinnen Dajana Jastremska und Anhelina Kalinina nach 17 Minuten beim Stand von 0:2 im ersten Satz auf.
Nicht der erste Vorfall mit Werbeaufstellern
Sönmez ist eine beliebte Spielerin auf der Damentour. Im Januar hatte sie bei den Australian Open die Herzen der Fans erobert, als sie einem Ballmädchen zu Hilfe eilte, das während ihres Einzelspiels in der drückenden Hitze von Melbourne ohnmächtig geworden war.
Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art beim Turnier in Paris. Die Britin Katie Boulter war am Donnerstag im Rückwärtslaufen ebenfalls über einen kleinen Werbeaufsteller gestolpert. Sie kam mit dem Schrecken davon, forderte im Anschluss aber Konsequenzen. »Die Dinger müssen weg«, schrieb sie in den sozialen Netzwerken: »Gestern Abend hatte ich Glück, aber das nächste Mal vielleicht nicht mehr...«
Der Belgier Alexander Blockx hatte zuvor sein Zweitrundenmatch gegen Alex de Minaur kurzfristig absagen müssen, weil er beim Training über Abdeckungen am hinteren Rand eines Courts gestolpert und dabei umgeknickt war. Sein Trainer Ruben Bemelmans erklärte im Anschluss, über rechtliche Schritte gegen die Turnierveranstalter nachzudenken.
