Eine hochgiftige Kobra, die im französischen Castelginest gesichtet wurde, hält die Kleinstadt in Atem. Feuerwehr und Polizei suchen nach dem gefährlichen Reptil. Öffentliche Einrichtungen und Parks bleiben geschlossen, viele Einwohner sind besorgt. »Aus Sicherheitsgründen und aufgrund der nachgewiesenen Anwesenheit einer giftigen Kobra in der Gemeinde bitten wir Sie, bei Ihren Wegen größte Vorsicht walten zu lassen«, warnte die Stadtverwaltung. »Meiden Sie hohes Gras – dies gilt auch für Ihre Kinder und Haustiere.«
Ein Einwohner hatte den Behörden zufolge das Tier gesichtet und fotografiert, woraufhin der Bürgermeister das abgebildete Reptil identifizieren ließ. Seitdem ist man im Rathaus überzeugt, dass man es mit einer hochgefährlichen Kobra zu tun hat. Bei der Jagd nach der Schlange setzte die Feuerwehr auch eine Drohne ein und durchkämmte die Gärten. »Seien Sie versichert, dass wir alles tun, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten«, teilte die Stadtverwaltung mit.
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»Sie haben überall nachgesehen, alle Mülleimer und Deckel angehoben«, sagte ein Anwohner dem Sender Europe 1. »Die Hunde bleiben drinnen, die Katze auch, die Kinder ebenfalls. Es gibt einen Kirschbaum, der direkt vor dem Zimmer meines Sohnes steht«, sagte eine weitere Bewohnerin. Ihre Befürchtung: Die Kobra könnte auf den Baum klettern und ins Zimmer gelangen. »Deshalb schaue ich jeden Abend unter den Betten nach, bevor meine Kinder schlafen gehen.«
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Wie der von der Präfektur in Toulouse beauftragte Reptilienexperte Dorian Blayac dem Sender sagte, könne ein Biss der Kobra tödlich sein: »Es handelt sich um ein giftiges Tier. Das nächstgelegene Krankenhaus wurde ebenfalls informiert. Dort ist man darauf vorbereitet, jemanden aufzunehmen, der möglicherweise von dieser Art gebissen wurde.«
Unklar ist im Moment noch, woher das gesichtete Tier stammen könnte – etwa ob einem Reptilienliebhaber die Schlange entwichen ist oder ob jemand die Kobra ausgesetzt hat.
