Auf der Île Notre-Dame in der Provinz Québec steigt an diesem Wochenende der Große Preis von Kanada. Angesichts der lautstarken Formel-1-Motoren dürfte dies dort kaum jemandem verborgen geblieben sein. Offenbar haben es aber ein paar Murmeltiere noch nicht mitbekommen.
Williams-Pilot Alexander Albon hatte einen der zahlreichen Nager überfahren, die auf der Insel im Sankt-Lorenz-Strom leben. Er verlor daraufhin die Kontrolle und prallte in die Streckenmauer. Sein demolierter Wagen musste abgeschleppt werden, die Rennleitung entschied, 15 Minuten dranzuhängen.
Gary gotta' go fast! 🦫💨#F1 #CanadianGP pic.twitter.com/6DzsQ0y6a2
— Formula 1 (@F1) May 22, 2026
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Davor und danach zeigte Mercedes, dass man wohl nicht mit einem schnellen Machtwechsel in der Formel 1 rechnen darf. Im Vergleich zum Rennen in Miami, dem ersten nach einmonatiger Pause, hatten die Verfolger teilweise umfangreiche und wirkungsvolle Updates gebracht und Mercedes unter Druck gesetzt.
In Kanada präsentierte nun Mercedes seine ersten größeren Neuerungen des Jahres und war hoch überlegen. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli drehte im einzigen freien Training in 1:13,402 Minuten die schnellste Runde. Teamkollege George Russell war gut eine Zehntelsekunde langsamer.
Mit bereits sieben Zehnteln Rückstand war Rekordweltmeister Lewis Hamilton erster Verfolger, Charles Leclerc im anderen Ferrari wurde Vierter vor Max Verstappen im Red Bull. Erst dahinter sortierte sich McLaren ein: Weltmeister Lando Norris, zuletzt in Miami Sieger im Sprint, landete vor Oscar Piastri. Nico Hülkenberg kam im Audi als Neunter gut ins Wochenende.
Am Freitagabend (22.30 Uhr deutscher Zeit, TV: Sky) steht auf der Île Notre-Dame das Qualifying für den Sprint an.
