SpOn 28.03.2026
16:42 Uhr

Eiskunstlauf-WM: Ilia Malinin besiegt sein Olympia-Trauma und wird Weltmeister


Bei den Olympischen Spielen hatte Eiskunstlauf-Superstar Ilia Malinin noch einen beispiellosen Absturz erlitten. Davon zeigte er sich in Prag bestens erholt und sicherte sich dank einer großartigen Kür souverän den WM-Titel.

Eiskunstlauf-WM: Ilia Malinin besiegt sein Olympia-Trauma und wird Weltmeister

Als er seine Kür beendet hatte, schrie US-Eiskunstläufer Ilia Malinin seine Freude heraus. Mit großem Vorsprung verteidigte er seine Führung aus dem Kurzprogramm und sicherte sich seinen dritten Weltmeistertitel in Folge.

Bei den Olympischen Winterspielen in Italien hatte Malinin vor der Kür in Führung gelegen und stürzte nach mehreren Patzern im Gesamtklassement noch aus den Medaillenrängen.

»Ich bin ohne große Erwartungen nach Prag gekommen. Das Publikum hat mich wahnsinnig unterstützt, ich bin einfach auf das Eis gegangen und bin gelaufen«, hatte Malinin nach dem Kurzprogramm gesagt. Olympia sei für ihn »nur noch Vergangenheit, alles, was passiert, hat einen Grund. Nun schaue ich nach vorn.«

Mehr zum Thema

Der 21-Jährige zeigte bei seiner Kür fünf Vierfachsprünge und einen Rückwärtssalto und sicherte sich damit nach 2024 und 2025 erneut den Weltmeistertitel. Silber ging an den Japaner Yuma Kagiyama, der bereits bei den Olympischen Spielen Silber gewonnen hatte.

Nach einem Fehler im Kurzprogramm war Kagiyama als Sechstplatzierter in die Kür gegangen und arbeitete sich noch bis auf Rang zwei vor. Shun Sato, ebenfalls aus Japan, gewann Bronze.

Überraschungs-Olympiasieger Mikhail Schaidorow aus Kasachstan war beim Wettbewerb in Prag nicht dabei. Der Deutsche Genrikh Gartung, mit 18 Jahren jüngster Teilnehmer des Felde, erreichte bei seiner WM-Premiere Rang 24.

mfu