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Deutschland mit Startnummer 2
Um 21 Uhr ist das Finale eröffnet worden. Die deutsche Starterin Sarah Engels muss nicht lange auf ihren Auftritt warten: Sie startet als Zweite.
Hier die vollständige Starterliste:
Hier die vollständige Starterliste:
- Dänemark: Søren Torpegaard Lund – Før Vi Går Hjem
- Deutschland: Sarah Engels – Fire
- Israel: Noam Bettan – Michelle
- Belgien: ESSYLA – Dancing on the Ice
- Albanien: Alis – Nân
- Griechenland: Akylas – Ferto
- Ukraine: LELÉKA – Ridnym
- Australien: Delta Goodrem – Eclipse
- Serbien: LAVINA – Kraj Mene
- Malta: AIDAN – Bella
- Tschechien: Daniel Zizka – CROSSROADS
- Bulgarien: DARA – Bangaranga
- Kroatioen: LELEK – Andromeda
- Großbritannien: LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei
- Frankreich: Monroe – Regarde !
- Moldau: Satoshi – Viva, Moldova!
- Finnland: Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin
- Polen: ALICJA – Pray
- Litauen: Lion Ceccah – Sólo Quiero Más
- Schweden: FELICIA – My System
- Zypern: Antigoni – JALLA
- Italien: Sal Da Vinci – Per Sempre Sì
- Norwegen: JONAS LOVV – YA YA YA
- Rumänien: Alexandra Căpitănescu – Choke Me
- Österreich: COSMÓ – Tanzschein
Die Siegchancen aller Teilnehmenden erfahren Sie hier.
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Erfreulich: Felicia, die Sängerin aus Schweden, ist zumindest so weit wieder auf dem Damm, dass sie miteinläuft. Das hatte sie bei der letzten Durchlaufprobe am Nachmittag ausgelassen.
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JJ, gib Lidschattentutorial!
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Johannes Pietsch alias JJ zweiteilt den Einlauf der Teilnehmenden – und geht mit wahnsinnig starkem Outfit und Make-up auf die Bühne, wenn ihr mich fragt. Und die Stimme ist eh strong – krass!
Vorjahressieger JJ aus Österreich. Foto: Tobias Schwarz / AFP
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Die Finalistinnen und Finalisten laufen ein. Falls Sie nochmal kurz spicken möchten: Hier steht, wer welche Siegchancen haben dürfte – und wann die beste Zeit für eine Pinkelpause ist.
Tobias Schwarz / AFP
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Das Papierschiffchen aus JJs Musikvideo zu »Wasted Love«, dem Vorjahressiegertitel, ist in der Halle angekommen, wo das RSO des österreichischen Rundfunks ORF aufspielt – Wien versteht sich als »international classical music hub«.
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Für seinen Dialektversuch kriegt Thorsten Schorn direkt die erste Verwarnung von mir, brauche eventuell einen Counter, bitte aufgleisen.
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Das »Te Deum«, die Eurovisionshymne – Applaus im Pressezentrum in der Stadthalle
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Ich liebe Bulgarien, Dänemark und – bin ja 100 Jahre alt – Italien. Wäre sehr erfreut, wenn ein Titel von ihnen gewinnt.
Moin auch von mir! Ich habe im Blick, was heute auf Social Media zum #esc2026 passiert. So richtige Favoriten will ich eigentlich nie haben, weil für mich sehr viel von der Performance abhängt. Ich freue mich aber mindestens auf Malta, Moldau und Österreich, so viel kann ich verraten. Habt ihr Favoriten?
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Ich habe wie immer versucht, im Vorfeld nicht allzu viel zu schauen, um möglichst neutral ins Finale gehen zu können. Traditionell bin ich aber Fan von Italien. Marco Mengonis »L'essenziale« (7. Platz beim ESC 2013) ist für mich einer der schönsten Songs überhaupt. Mal sehen, ob Sal Da Vinci da mithalten kann.
Moin auch von mir! Ich habe im Blick, was heute auf Social Media zum #esc2026 passiert. So richtige Favoriten will ich eigentlich nie haben, weil für mich sehr viel von der Performance abhängt. Ich freue mich aber mindestens auf Malta, Moldau und Österreich, so viel kann ich verraten.
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Je-des-mal mache ich den Anfängerfehler, mir schon komplett den ARD-Countdown reinzuziehen, bin also quasi jetzt schon weichgemürbt.
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Ich bin jetzt nach einer Woche Proben und Recherchen in dem Zustand angelangt, an dem ich mir eigentlich jedes Lied schön gehört habe.
Moin auch von mir! Ich habe im Blick, was heute auf Social Media zum #esc2026 passiert. So richtige Favoriten will ich eigentlich nie haben, weil für mich sehr viel von der Performance abhängt. Ich freue mich aber mindestens auf Malta, Moldau und Österreich, so viel kann ich verraten. Wie sieht’s bei euch aus, Kolleg:innen? Habt ihr Favoriten?
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'n Abend auch von mir aus der Wildnis, wo sich heute den ganzen Tag schon (schräge) Vögel warmgesungen haben. Später wird nur noch der örtliche Waldkauz zu hören sein, später dann vielleicht die Nachtigall (aber die ist ziemlich etepetete).
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Deutschland ist, fast schon traditionell, bei den Buchmachern nur bei den Wetten auf den Letztplatzierten vorn dabei. Allerdings liegt »Fire« da »nur« auf Rang vier – Belgien, Österreich und vor allem dem Vereinigten Königreich wird noch weniger zugetraut.
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Kurz vor Start der Show noch einmal ein Blick auf die Wettquoten bei den Buchmachern. Dies sind die fünf Top-Favoriten des Abends:
- Finnland
- Australien
- Bulgarien
- Griechenland
- Israel
Das finnische Duo aus der Geigerin Linda Lampenius und dem Sänger Pete Parkkonen ist schon seit Monaten ganz oben in den Wettbüros. Doch in den letzten Tagen haben besonders Delta Goodrem aus Australien und Dara aus Bulgarien aufgeholt.
Beide haben am Nachmittag schon ausgezeichnet: Bei den Marcel Bezençon Awards bekam Australien den Preis der versammelten Medien. Bulgarien bekam den Artistic Award und Dänemark wurde mit dem Composer Award von den Songwriterkolleginnen und -kollegen prämiert.
Beide haben am Nachmittag schon ausgezeichnet: Bei den Marcel Bezençon Awards bekam Australien den Preis der versammelten Medien. Bulgarien bekam den Artistic Award und Dänemark wurde mit dem Composer Award von den Songwriterkolleginnen und -kollegen prämiert.
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Moin auch von mir! Ich habe im Blick, was heute auf Social Media zum #esc2026 passiert. So richtige Favoriten will ich eigentlich nie haben, weil für mich sehr viel von der Performance abhängt. Ich freue mich aber mindestens auf Malta, Moldau und Österreich, so viel kann ich verraten. Habt ihr Favoriten?
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Israel
Hintergrund: Buh-Proben
Der israelische Kandidat Noam Bettan bereitete sich in den Wochen vor dem Finale auf seinen absehbar schwierigen Auftritt vor, indem er sich von seinem Testpublikum absichtlich ausbuhen ließ. Das Ganze geschah im Hinblick auf die erwarteten und angekündigten Proteste gegen die Teilnahme Israels, die zwar nichts mit Bettan und seiner Musik zu tun haben, die aber den Jubiläums-ESC ebenso prägen wie die massiven Sicherheitsvorkehrungen rund um die Veranstaltungsorte in Wien.
Israelischer Beitrag zum ESC, das Foto entstand während einer Probe. Foto: Lisa Leutner/Reuters
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Die Demonstration fand am Nachmittag unter dem Motto »Keine Bühne dem Völkermord« in der Nähe der Wiener Stadthalle statt, wo der Song Contest stattfindet. Die Nachrichtenagentur dpa zitiert aus Kreisen der Einsatzkräfte, dass etwa 2600 Menschen da waren.
Bei der Eröffnungsveranstaltung sah ich neben Palästinaflaggen auch iranische Fahnen, linke Gruppen waren vertreten. Ausdrücklich wurden Spanien, Island, Irland, die Niederlande und Slowenien für ihren Boykott des ESC gelobt.
Bei der Eröffnungsveranstaltung sah ich neben Palästinaflaggen auch iranische Fahnen, linke Gruppen waren vertreten. Ausdrücklich wurden Spanien, Island, Irland, die Niederlande und Slowenien für ihren Boykott des ESC gelobt.
Max Slovencik / AFP
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Hintergrund: Der ESC in Zahlen
3
osteuropäische Länder kehren in diesem Jahr nach unterschiedlich langer Nichtteilnahme wieder ins Starterfeld zurück: Bulgarien, Moldau und Rumänien.
4
Gewinner gab es nur einmal beim ESC, 1969, der in Madrid stattfand: Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Spanien erhielten gleich viele Punkte und wurden deshalb alle zu Siegern erklärt. Die Niederlande erhielten schließlich den Zuschlag für die Ausrichtung 1970.
7
ist die Rekord-Gewinnanzahl des Contests. Ihn halten Irland und Schweden. Das seit Beginn des Gazakriegs 2023 besonders geschmähte Israel war viermal siegreich und hätte die letzten beiden Wettbewerbe fast gewonnen – 2024 landete Israel auf dem zweiten, 2023 auf dem dritten Platz im Finale.
osteuropäische Länder kehren in diesem Jahr nach unterschiedlich langer Nichtteilnahme wieder ins Starterfeld zurück: Bulgarien, Moldau und Rumänien.
4
Gewinner gab es nur einmal beim ESC, 1969, der in Madrid stattfand: Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Spanien erhielten gleich viele Punkte und wurden deshalb alle zu Siegern erklärt. Die Niederlande erhielten schließlich den Zuschlag für die Ausrichtung 1970.
7
ist die Rekord-Gewinnanzahl des Contests. Ihn halten Irland und Schweden. Das seit Beginn des Gazakriegs 2023 besonders geschmähte Israel war viermal siegreich und hätte die letzten beiden Wettbewerbe fast gewonnen – 2024 landete Israel auf dem zweiten, 2023 auf dem dritten Platz im Finale.
Schwedens Loreen gewann den ESC zweimal: 2023 (hier im Bild) und 2012. Foto: Peter Kneffel/dpa
43
teilnehmende Länder sind der bisherige Rekord. So viele Nationen nahmen 2008, 2011 und 2018 am ESC teil. Dieses Jahr sind es »nur« 35 – unter anderem weil fünf prominente Länder (Irland, Island, Slowenien, die Niederlande und Spanien) den Wettbewerb boykottieren.
210
Tonnen wiegt die eigens aufgebaute Bühne in der Wiener Stadthalle. Sie misst etwa 2000 Quadratmeter. Sie wird von 8500 einzeln ansteuerbaren LEDs und 2135 Scheinwerfern erleuchtet.
teilnehmende Länder sind der bisherige Rekord. So viele Nationen nahmen 2008, 2011 und 2018 am ESC teil. Dieses Jahr sind es »nur« 35 – unter anderem weil fünf prominente Länder (Irland, Island, Slowenien, die Niederlande und Spanien) den Wettbewerb boykottieren.
210
Tonnen wiegt die eigens aufgebaute Bühne in der Wiener Stadthalle. Sie misst etwa 2000 Quadratmeter. Sie wird von 8500 einzeln ansteuerbaren LEDs und 2135 Scheinwerfern erleuchtet.
Foto: Georg Hochmuth/APA
1969
begründete der diesjährige Ausrichter Österreich die ESC-Boykottkultur: Das Land lehnte die Teilnahme im Austragungsland Spanien ab. Offiziell hieß es, man habe keinen geeigneten Act finden können, aber es gab auch Gerüchte, dass der Rückzug ein Protest gegen die Diktatur von General Francisco Franco war.
begründete der diesjährige Ausrichter Österreich die ESC-Boykottkultur: Das Land lehnte die Teilnahme im Austragungsland Spanien ab. Offiziell hieß es, man habe keinen geeigneten Act finden können, aber es gab auch Gerüchte, dass der Rückzug ein Protest gegen die Diktatur von General Francisco Franco war.
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Italien
Vorhin hat in diesem Herz noch Sal Da Vinci gestanden und seinen Beitrag für Italien, »Per Sempre Sì«, zum Playback gesungen. Da war hier plötzlich Aufregung im Pressezentrum!
Guten Abend aus Wien, liebe Leserinnen und Leser! Im Pressezentrum ist es heute ein Hauen und Stechen, um 17.30 Uhr waren schon alle regulären Arbeitsplätze besetzt. Jetzt sitze ich auf einem Sofa mit gutem Blick, aber ohne Steckdose.
ESC-Pressezentrum . Foto: Felix Bayer / DER SPIEGEL
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Hallo auch aus Berlin! Ich gehe noch eben fix auf Last-Minute-Snackakquise und werde mich sodann auf dem heimischen Sofa aufbahren.
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Guten Abend aus Wien, liebe Leserinnen und Leser! Im Pressezentrum ist es heute ein Hauen und Stechen, um 17.30 Uhr waren schon alle regulären Arbeitsplätze besetzt. Jetzt sitze ich auf einem Sofa mit gutem Blick, aber ohne Steckdose.
ESC-Pressezentrum . Foto: Felix Bayer / DER SPIEGEL
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Schwedische ESC-Finalistin fällt nach Probe in Ohnmacht
Schockmoment für Schweden: ESC-Finalteilnehmerin Felicia Eriksson verlor nach der zweiten Generalprobe kurzzeitig das Bewusstsein. Mittlerweile gibt es Entwarnung – und Sonderregeln für die Sängerin. Mehr dazu lesen Sie hier.
Felicia Eriksson: Für Schweden beim ESC-Finale in Wien . Foto: Jessica Gow / TT / TT NYHETSBYRÅN / picture alliance
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Deutschland
Sarah Engels: Vom TV-Casting auf Europas größte Musikbühne
Deutschland schickt in diesem Jahr eine Starterin mit großer Erfahrung im musikalischen Wettstreit ins Rennen: Sarah Engels ging 2011 als Zweitplatzierte aus der achten Staffel von »Deutschland sucht den Superstar« hervor. Sie verlor damals das Finale der Sendung gegen ihren späteren Ehemann Pietro Lombardi.
Engels und Lombardi 2011 im »DSDS«-Finale. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Das Paar ließ sich nach »DSDS« von Kamerateams bei Familiengründung und Hausbau begleiten, teilte auch selbst immer wieder private Einblicke ins gemeinsame Leben via Instagram. Legendär sind Szenen ihrer öffentlich ausgetragenen, durchaus als schmutzig zu bezeichnenden Trennung: Ein heimlich gefilmtes Video machte etwa eine Eigeneinschätzung Lombardis zu seiner öffentlichen Reputation zum Meme.
In der anschließenden weiteren Auseinandersetzung über die sozialen Netzwerke versicherten beide immer wieder: »Hauptsache, Alessio geht’s gut.« Die Aussage wurde ebenfalls zum geflügelten Wort.
Abseits der Boulevardschlagzeilen zeigte Engels immer wieder, dass sie sowohl Talent als auch Disziplin hat: Sie tanzte bei »Let's Dance« und »Dancing on Ice« und triumphierte bei »Das große Promibacken« mit einer »fulminanten, zweistöckigen Löwen-Torte«, wie man bis heute nachlesen kann. Als sie 2020 die Musikshow »The Masked Singer« gewann, dürfte ein gängiger Kommentar vor dem Fernseher gewesen sein: »Wow, wusste nicht, dass die so gut singen kann«.
Mein Kollege Felix Bayer hat Engels in Wien beobachtet. Er sagt: Bei Promoterminen strahlte sie immer große Professionalität und Gelassenheit aus. Dass der ESC für sie ein »echt sehr, sehr schönes Erlebnis« ist, nehme man ihr ab. Und: »Bei einer Party der Delegation von San Marino tanzte Engels mit anderen Kandidatinnen auf dem Dancefloor und genoss den Abend sichtlich auch dann noch, als keine Kameras mehr auf sie gerichtet waren.« Lesen Sie hier das ganze Porträt.
In der anschließenden weiteren Auseinandersetzung über die sozialen Netzwerke versicherten beide immer wieder: »Hauptsache, Alessio geht’s gut.« Die Aussage wurde ebenfalls zum geflügelten Wort.
Abseits der Boulevardschlagzeilen zeigte Engels immer wieder, dass sie sowohl Talent als auch Disziplin hat: Sie tanzte bei »Let's Dance« und »Dancing on Ice« und triumphierte bei »Das große Promibacken« mit einer »fulminanten, zweistöckigen Löwen-Torte«, wie man bis heute nachlesen kann. Als sie 2020 die Musikshow »The Masked Singer« gewann, dürfte ein gängiger Kommentar vor dem Fernseher gewesen sein: »Wow, wusste nicht, dass die so gut singen kann«.
Mein Kollege Felix Bayer hat Engels in Wien beobachtet. Er sagt: Bei Promoterminen strahlte sie immer große Professionalität und Gelassenheit aus. Dass der ESC für sie ein »echt sehr, sehr schönes Erlebnis« ist, nehme man ihr ab. Und: »Bei einer Party der Delegation von San Marino tanzte Engels mit anderen Kandidatinnen auf dem Dancefloor und genoss den Abend sichtlich auch dann noch, als keine Kameras mehr auf sie gerichtet waren.« Lesen Sie hier das ganze Porträt.
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Die »tödliche« Startnummer 2
Sarah Engels muss als Zweite ran – und die Startnummer 2 gilt unter ESC-Nerds als »tödlich«: Noch nie habe jemand, der dort gesungen habe, den ESC gewonnen, sagte der ESC-Experte Lukas Heinser der Nachrichtenagentur dpa. Gleiches gelte allerdings etwa auch für die Startnummer 16.
Erklärungen für den angeblichen Fluch gibt es einige. Etwa, dass die Aufmerksamkeit des Publikums nach dem ersten Beitrag, der als fulminanter »Eisbrecher« fungiere, beim zweiten Lied absacke. Die Startplatz-Deutung sei aber eher Kaffeesatzleserei, schreibt Experte Heinser in seinem Nachschlagwerk »ESC – Das kleinste Buch zum größten Musikereignis«.
Erklärungen für den angeblichen Fluch gibt es einige. Etwa, dass die Aufmerksamkeit des Publikums nach dem ersten Beitrag, der als fulminanter »Eisbrecher« fungiere, beim zweiten Lied absacke. Die Startplatz-Deutung sei aber eher Kaffeesatzleserei, schreibt Experte Heinser in seinem Nachschlagwerk »ESC – Das kleinste Buch zum größten Musikereignis«.
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Wer gewinnt? Das sagen die Buchmacher
Deutschland darf sich, wenn man den Wettquoten vor Beginn des Finales glauben darf, wenig Hoffnungen auf den Sieg machen: Bei den Buchmachern hat die Kölnerin Engels wenig Chancen.
Als Favoriten gelten Länder wie Finnland, Griechenland und Australien, das seit Jahren als außereuropäischer Gast mitmachen darf.
Als Favoriten gelten Länder wie Finnland, Griechenland und Australien, das seit Jahren als außereuropäischer Gast mitmachen darf.
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Hintergrund: Schmerzhafter spanischer Boykott
Fünf Länder boykottieren diesmal den Song Contest aus Protest gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen und gegen die ESC-Teilnahme Israels. Neben Island, Irland, Slowenien und den Niederlanden sagte auch die spanische Rundfunkanstalt das Finale 2026 ab. Die linksgerichtete spanische Regierung gehört zu den vehementesten Kritikern der Regierung Benjamin Netanyahus und deren Gaza-Politik.
Gerade der Rückzug Spaniens ist allerdings schmerzhaft für die Europäische Rundfunkunion (EBU) und die ESC-Community, da mit dem sowohl fernseh- als auch Song-Contest-verrückten Spanien auch ein riesiger Markt an potenziellen Werbeeinnahmen verloren geht. Ähnliches gilt für Irland, das mit sieben ESC-Siegen zu den Rekordhaltern zählt.
Gerade der Rückzug Spaniens ist allerdings schmerzhaft für die Europäische Rundfunkunion (EBU) und die ESC-Community, da mit dem sowohl fernseh- als auch Song-Contest-verrückten Spanien auch ein riesiger Markt an potenziellen Werbeeinnahmen verloren geht. Ähnliches gilt für Irland, das mit sieben ESC-Siegen zu den Rekordhaltern zählt.
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Vor Beginn der Show haben in Wien mehrere Tausend Menschen gegen die Teilnahme Israels demonstriert. Sie werfen den ESC-Veranstaltern Heuchelei vor, da Israel im Gegensatz zu Russland teilnehmen dürfe.
Demonstration in Wien vor dem ESC-Finale. Foto: Max Slovencik / AFP
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Deutschland
Sarah Engels geht zuversichtlich ins Finale
Die Bühne riesig, das Publikum auch – und dann auch noch die eher ungünstige Startnummer Zwei: Deutschlands ESC-Abgesandte Sarah Engels blickt dennoch gelassen und zuversichtlich auf ihren Auftritt. Sie fühle sich gut, sagte die 33-Jährige der Nachrichtenagentur dpa nach der letzten Generalprobe wenige Stunden vor der Show.
Engels bei der Generalprobe in Wien. Foto: Jens Büttner/dpa
Engels wird heute Abend von ihrer Familie unterstützt. »Meine Mama und mein Bruder werden in der Halle sein. Mein Mann sitzt natürlich neben mir auf der Couch«, sagte sie weiter. Alle Finalisten warten auf den Sofas im sogenannten Green Room auf das Ergebnis. Glück erhofft sich Engels auch von ihrem Maskottchen, einem Faultier. Es werde »mit uns auf der Couch sitzen und die Daumen drücken«.
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Liebe Leserinnen und Leser,
servus und herzlich willkommen im Liveblog zum Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und der österreichischen Hauptstadt über das Spektakel und wünschen gute Unterhaltung!
servus und herzlich willkommen im Liveblog zum Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und der österreichischen Hauptstadt über das Spektakel und wünschen gute Unterhaltung!
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Mit Material der Agenturen

