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Die Punkte sind verteilt: Bulgarien gewinnt erstmals den ESC
Die Künstlerin Dara holt mit dem Song »Bangaranga« den ersten Platz, Deutschland landet auf Platz 23.
Hier ist das vollständige Ergebnis des Abends:
Hier ist das vollständige Ergebnis des Abends:
- Bulgarien (516)
- Israel (343)
- Rumänien (296)
- Australien (287)
- Italien (281)
- Finnland (279)
- Dänemark (243)
- Moldau (226)
- Ukraine (221)
- Griechenland (220)
- Frankreich (158)
- Polen (150)
- Albanien (145)
- Norwegen (134)
- Kroatien (124)
- Tschechien (113)
- Serbien (90)
- Malta (89)
- Zypern (75)
- Schweden (51)
- Belgien (36)
- Litauen (22)
- Deutschland (12)
- Österreich (6)
- Großbritannien (1)
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Das war der ESC 2026: Was bleibt in Erinnerung?
- Eine unumstrittene Siegerin
Dara aus Bulgarien bekam die meisten Stimmen der Jurys und des TV-Publikums – insgesamt 516 und damit deutlich mehr als der Zweitplatzierte Noam Bettan aus Israel (343 Punkte). - Eine erwartbare Enttäuschung
Deutschland landet trotz Sarah Engels engagiertem Auftritt unter ferner liefen. Am Ende stehen zwölf Punkte auf dem Tableau. - Eine professionelle Show
Das stimmliche Niveau der Sängerinnen und Sänger ist bei dieser Ausgabe des ESC fast durchweg hoch gewesen, die Inszenierungen waren stimmig.
Die Siegerin Dara mit der ESC-Trophäe. Foto: Hannibal Hanschke / EPA
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Sarah Engels über Platz 23: »Wir hätten nichts anders machen können heute Abend«
Für Deutschland endet der ESC dieses Jahr auf dem drittletzten Platz. Sarah Engels zeigte sich im ARD-Interview dennoch zufrieden: »Ich hatte Spaß, ich hätte es am liebsten nochmal gemacht.« Sie und ihr Team hätten »nichts anders machen können heute Abend«, so Engels weiter. »Alles andere entscheiden dann, die Sterne oder wer auch immer.« Sie bleibe weiter »so, wie ich bin. Positiv.«
Auf die Frage, ob sie nun zur Aftershow gehe, antwortete Engels: »Ich bin froh, wenn ich aus diesem Fummel raus bin« und zeigte auf ihr glitzerndes Bühnenoutfit. »Ich konnte die ganze Zeit nicht auf Toilette gehen.«
Auf die Frage, ob sie nun zur Aftershow gehe, antwortete Engels: »Ich bin froh, wenn ich aus diesem Fummel raus bin« und zeigte auf ihr glitzerndes Bühnenoutfit. »Ich konnte die ganze Zeit nicht auf Toilette gehen.«
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Und damit verabschiede ich mich ebenfalls. Gute Nacht und vielen Dank fürs Mitlesen.
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»лека нощ«!
Das ist Bulgarisch für »Gute Nacht!«
Das ist Bulgarisch für »Gute Nacht!«
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Ich für meinen Teil bin mit der Siegerin auch sehr zufrieden. Einzig Italiens ausgebliebenes Podium betrübt mich ein wenig. Auch Moldau hätte mehr verdient gehabt. Aber gut, man kann nicht alles haben.
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Für die EBU das wahrscheinlich bestmögliche Resultat: Ein Sieg Israels hätte weiteren Boykott nach sich gezogen. Bulgarien hat bei den Jurys wie beim Publikum gewonnen, viele gönnen es Dara.
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Mal sehen, wofür ich meine publizistische Macht als Nächstes einsetze. Mit diesen Überlegungen gehe ich jetzt zu Bett.
Das lag auch an Deinem Wählbefehl, Anja!
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Das lag auch an Deinem Wählbefehl, Anja!
Also darüber freue ich mich jetzt noch mehr als gedacht.
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Und extrem süß, wie Dara und ihre Tänzerinnen so halb unvorbereitet (und nur halb vorbereitet) das Siegerinnenlied noch einmal zum Vortrag bringen. Verdient.
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Bulgarien ist noch ein junges ESC-Land, es war erst die 15. Teilnahme, die erste war 2005. Bisher war ein zweiter Platz 2017 die beste Position. Doch nun hat Dara mit »Bangaranga« alles abgeräumt.
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516 Punkte, zu den 204 der Jurys noch 312 aus dem Publikum. Klar die meisten.
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Also darüber freue ich mich jetzt noch mehr als gedacht.
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Gigantischer Jubel im Pressezentrum.
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Bulgarien gewinnt den ESC 2026
Bang Bang, Dara macht es: Nach Vergabe aller Jury- und Televotingpunkte steht die bulgarische Sängerin als Gewinnerin des diesjährigen ESC fest. Mit »Bangaranga« holt sie insgesamt 516 Punkte und den Sieg.
Noam Bettan aus Israel wird Zweiter (343 Punkte), die rumänische Würgesängerin Alexandra Căpitănescu landet auf Platz drei (296 Punkte).
Noam Bettan aus Israel wird Zweiter (343 Punkte), die rumänische Würgesängerin Alexandra Căpitănescu landet auf Platz drei (296 Punkte).
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Israel oder Bulgarien: Wer gewinnt?
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Bulgarien und Australien gegen Israel. Das ist wirklich sehr spannend.
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Der ORF hat betont, keine einsetzen zu wollen.
Da hat ausnahmsweise die »Buh«-Unterdrückung nicht funktioniert.
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Nein, auch diesmal schaffte es Finnland nicht.
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Da hat ausnahmsweise die »Buh«-Unterdrückung nicht funktioniert.
Das war jetzt das erste Mal, dass die »Buh«-Rufe bei Israel wirklich laut zu hören waren.
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Das war jetzt das erste Mal, dass die »Buh«-Rufe bei Israel wirklich laut zu hören waren.
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Israel geht zwar in Führung, aber 220 Televotingpunkte sind weniger als erwartet. Trotzdem Unruhe im Saal.
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Rumänien mit den bisher meisten Televotepunkten, 232, vor Moldau (226) und Ukraine (221).
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183 Punkte aus dem Publikum für Moldau. Da schiebt sich das kleine Land mal eben an die Spitze. Sorry, aber die Jury-Votes sind ein Joke. Der Song war super!
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Die Sex-Seven-Geste, man kennt sie.
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Deutschland landet auf Platz 23
Für Sarah Engels gibt es ebenfalls null Punkte aus dem Televoting. Damit steht fest: Deutschland wird Drittletzter beim ESC 2026.
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Großbritannien wird Letzter
Großbritannien wird am schlechtesten abschneiden: 1 Jurypunkt und keiner aus dem Publikum.
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So steht es nach der Juryabstimmung: Bulgarien vor Australien und Dänemark
Die Jurys haben alle abgestimmt. Bulgarien (204 Punkte) führt vor Australien und Dänemark (beide 165). Doch der Abstand ist noch nicht groß, für niemanden. Könnte erstmals seit 2022, als die Ukraine siegte, der Publikumsgewinner den Gesamtsieg holen?
Dann wären auch noch Frankreich, Finnland, Italien, Polen, Israel und Norwegen im Rennen.
Dann wären auch noch Frankreich, Finnland, Italien, Polen, Israel und Norwegen im Rennen.
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Die Jurypunkte sind vergeben, nun kommt das Televoting-Ergebnis.
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Ist das bei der Verkündung der Punkte eigentlich verpflichtend, »goes« statt »go« zu sagen?
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Ich hoffe sehr, für Cosmo fällt noch was ab. Nur einen Punkt hat er nicht verdient.
Für Gastgeber Österreich ist es bislang kein guter Abend: Mit einem mageren Punkt ist das Land derzeit Letzter, gleichauf mit Großbritannien.
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Für Gastgeber Österreich ist es bislang kein guter Abend: Mit einem mageren Punkt ist das Land derzeit Letzter, gleichauf mit Großbritannien.
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Hey! Deutschland hat im Moment übrigens 12 Punkte. 12 Punkte!
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Toll auch, wie die italienische Jury (bis auf Bulgarien) alle ignoriert, die im Scoreboard vorn stehen. Zwölf Punkte für Belgien, das damit aller Letztplatzsorgen ledig sein dürfte.
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Die ersten Punkte für Litauen! Italiens Jury verteilt zwei Zähler an den bisher Letztplatzierten. Und vier Punkte gibt es für Deutschland. Grazie, amici!
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Frankreich mit zwölf Punkten an Norwegen, die damit auf Platz sieben klettern. Den Retro-Rock hätte ich für nicht so jurytauglich gehalten.
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Beides! Aber ich verzeihe es ihr, weil ich mich gerade auch total »Bangaranga« fühle.
Wie die bulgarische Sängerin Dara diesen Neologismus »Bangaranga« an jeder Stelle einbaut: clever oder penetrant (oder beides)?
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So ein Buddy-Land fehlt uns.
Mit Dank zurück von Griechenland an Zypern.
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Zwölf Punkte – mit Dank zurück von Griechenland an Zypern.
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Wie die bulgarische Sängerin Dara diesen Neologismus »Bangaranga« an jeder Stelle einbaut: clever oder penetrant (oder beides)?
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Wer sich wie ein Roboter schminkt, dem fliegen wohl nicht die Herzen zu.
Am Ende des Klassements findet sich derzeit übrigens Litauen – als einziges Teilnehmerland bislang punktelos.
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Tradition vs. TikTok, Finnenfavorit abgeschlagen.
Italien und Bulgarien punktgleich an der Spitze, Finnland neun Punkte dahinter. Puh, spannend.
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Da sind sie, die üblichen zwölf Punkte von Zypern an Griechenland (das sich ansonsten schwertut bei den Jurys).
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Am Ende des Klassements findet sich derzeit übrigens Litauen – als einziges Teilnehmerland bislang punktelos.
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Italien und Bulgarien liegen aktuell vorn
Italien und Bulgarien punktgleich an der Spitze, Finnland neun Punkte dahinter. Puh, spannend.
AP Photo/Martin Meissner
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Vier Punkte für Deutschland von der portugiesischen Jury! Nun hat Sarah Engels bereits acht Punkte eingesammelt.
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Ich würde allerdings annehmen, dass von den Juryführenden »Bangaranga« aus Bulgarien die größten Chancen auf viele Televotingstimmen haben dürfte. 2027 in Sofia?
Radek Mica / AFP
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Zwölf Punkte von der deutschen Jury für Polen. Auch Italien schneidet gut ab: zehn Punkte!
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Wavvyboi was robbed.
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Ein ganz klarer Juryliebling hat sich noch nicht herauskristallisiert: Bulgarien, Italien, Malta und Australien nah beieinander an der Spitze.
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Litauen und Schweden sind bislang als einzige noch gänzlich ohne Jurypunkte. Deutschland gleichauf mit Belgien auf dem sechstletzten Platz.
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Stop the count!
Hurra, zwölf Punkte für Italien aus Aserbaidschan. Anja, darauf ein Schluck Prosecco.
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Hurra, zwölf Punkte für Italien aus Aserbaidschan. Anja, darauf ein Schluck Prosecco.
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Und da sind die ersten Punkte für Sarah Engels! Zwei Punkte gibt es aus Bulgarien für den deutschen Beitrag.
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Österreich hat nun seinen ersten Punkt aus Luxemburg, Deutschland noch nicht.
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Die Punkte werden nun verteilt – und Deutschland geht erstmal leer aus
Die Abstimmung beginnt mit den Jurystimmen der Schweiz: Null Punkte für Deutschland, zwölf für die Ukraine.
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Die Highlights des Abends in Bildern
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Platz 23.
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Ich bin eine hoffnungslose Optimistin, Sie kennen mich.
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Platz 24, sage ich. Das alte Problem: Man muss unter den besten Zehn eines Landes sein, um überhaupt Punkte zu bekommen.
Nein, meine Kopfschmerzen werden nur schlimmer. Bleibe bei Bulgarien, Italien, Ukraine. Wagen wir einen Tipp, wie »unsere Sarah« abschneidet?
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Ich sage Platz 20.
Nein, meine Kopfschmerzen werden nur schlimmer. Bleibe bei Bulgarien, Italien, Ukraine. Wagen wir einen Tipp, wie »unsere Sarah« abschneidet?
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Festnahmen kurz vor der Finalshow
Die Nachrichtenagentur dpa meldet, dass kurz vor Beginn der Finalshow in der Nähe der Stadthalle 14 propalästinensische Aktivisten festgenommen wurden. Sie hätten eine nicht angemeldete Versammlung abgehalten und gegen das Vermummungsverbot verstoßen, sagte eine Polizeisprecherin.
Die Aktivisten protestierten mit Sprechchören und Plakaten auf den Stufen der städtischen Hauptbücherei gegen die Teilnahme Israels am ESC. Die Bücherei liegt an einer U-Bahn-Station in der Nähe der Halle, wo der ESC über die Bühne geht.
Die Aktivisten protestierten mit Sprechchören und Plakaten auf den Stufen der städtischen Hauptbücherei gegen die Teilnahme Israels am ESC. Die Bücherei liegt an einer U-Bahn-Station in der Nähe der Halle, wo der ESC über die Bühne geht.
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Nein, meine Kopfschmerzen werden nur schlimmer. Bleibe bei Bulgarien, Italien, Ukraine. Wagen wir einen Tipp, wie »unsere Sarah« abschneidet?
Nun nochmal ein Schnelldurchlauf in anderer Richtung. Ändert das alles? Findet ihr neue Favoriten dadurch?
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Nun nochmal ein Schnelldurchlauf in anderer Richtung. Ändert das alles? Findet ihr neue Favoriten dadurch?
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Ich habe Cheese Tasters von Marks & Spencer, nun ja, gefressen, die ich mir extra für einen besonderen Abend aufgespart habe, ich verstehe es zu leben.
Hier im Wald sind mir die »Sour Cream«-Chips längst ausgegangen, und die waren schon schlimm genug.
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Diese Telekolleg-haften Einspieler sind derart schnarchlangweilig, das muss man auch erstmal hinkriegen.
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Und doch electroswingen Parov Stelar auch ein Vierteljahrhundert später noch immer umeinander.
Parov Stelar sind grad der Pausenact. Ich habe den Versuch, einen Electroswing-Hype aufzubauen, schon um das Jahr 2000 rum nicht recht ernst nehmen können.
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Hier im Wald sind mir die »Sour Cream«-Chips längst ausgegangen, und die waren schon schlimm genug.
Es gab die Woche über die extra von JJ erdachten Chips der Geschmacksrichtung »Hot Mango«. Ganz ehrlich: Das ist nix! (Jetzt sind aber keine mehr da, gestresste Journalistinnen und Journalisten essen alles.)
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Es gab die Woche über die extra von JJ erdachten Chips der Geschmacksrichtung »Hot Mango«. Ganz ehrlich: Das ist nix! (Jetzt sind aber keine mehr da, gestresste Journalistinnen und Journalisten essen alles.)
Wie ist eigentlich die Snack-Situation vor Ort in Wien, Felix? Sowas interessiert mich ja immer.
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Wie ist eigentlich die Snack-Situation vor Ort in Wien, Felix? Sowas interessiert mich ja immer.
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Parov Stelar sind grad der Pausenact. Ich habe den Versuch, einen Electroswing-Hype aufzubauen, schon um das Jahr 2000 rum nicht recht ernst nehmen können.
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Tschechien
Es gab eine tschechische Beschwerde, doch sie wurde abgewiesen: Performance und Audio seien nicht beeinflusst gewesen. Keine Auftrittswiederholung.
Tschechien
Oha, der Bildaussetzer wird eine Beschwerde der tschechischen Delegation nach sich ziehen, nehme ich an. Die machen das hier ja alle nicht zum Spaß!
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Ich habe übrigens den Verdacht, dass die Tatsache, dass ausgerechnet »Volare« hier so abgefeiert wird, mit den Bemühungen um die Globalisierung der Marke »Eurovision« zu tun hat. Denn »Volare« ist ja vor allem außerhalb Europas der berühmteste ESC-Song.
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Bilanz und Besonderheiten
Wir haben also alle 25 Beiträge gehört. Es ist ein Jahr, in dem der Sieger besonders schwer vorauszusagen ist. Das liegt an zwei Begebenheiten: durch den Boykott westlicher Länder sowie der Rückkehr von Bulgarien, Moldau und Rumänien hat sich der Schwerpunkt nach Osten verlagert. Und außerdem sind in den Jurys verpflichtend zwei Menschen zwischen 18 und 25 Jahren dabei.
Mehr Osten, mehr Jugend: Da könnte tatsächlich was drin sein für Bulgarien. Aber manchmal überzeugt ein Lied einfach alle, Jurys wie Publikum. Das wäre dieses Jahr wohl am ehesten Finnland.
In einer halben Stunde erfahren wir mehr – dann werden die Juryvoten verlesen. Die deutschen übrigens vom Vorentscheid-Zweiten Wavvyboi.
Mehr Osten, mehr Jugend: Da könnte tatsächlich was drin sein für Bulgarien. Aber manchmal überzeugt ein Lied einfach alle, Jurys wie Publikum. Das wäre dieses Jahr wohl am ehesten Finnland.
In einer halben Stunde erfahren wir mehr – dann werden die Juryvoten verlesen. Die deutschen übrigens vom Vorentscheid-Zweiten Wavvyboi.
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Hintergrund: Die Queen war Hebamme
Der erste ESC 1956 im schweizerischen Lugano war übrigens auch ein technisches Experiment für die teilweise noch im Aufbau befindlichen Rundfunkanstalten der europäischen Länder: Mit der Krönung von Queen Elizabeth II. war drei Jahre zuvor erstmals ein Massenereignis von mehreren Stunden Dauer live im Fernsehen übertragen worden, und zwar in mehreren Ländern. Neben dem Vereinigten Königreich konnten auch Zuschauer in Frankreich, Deutschland, Belgien, Dänemark und den Niederlanden die Krönungszeremonie live in Bildern verfolgen.
Die Veranstaltung gilt als Geburtsstunde der »Eurovision« und wurde zum Vorbild für den ersten »Gran Premio Eurovisione della Canzone«, bei dem insgesamt sieben Länder teilnahmen.
Die Veranstaltung gilt als Geburtsstunde der »Eurovision« und wurde zum Vorbild für den ersten »Gran Premio Eurovisione della Canzone«, bei dem insgesamt sieben Länder teilnahmen.
Menschen schauen gemeinsam in einem Community Centre im kanadischen Vancouver die Krönungszeremonie von Elizabeth II. Foto: Bettmann/Getty Images
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Ja, ich würde mir das eigentlich als zwingenden Abschluss jeder ESC-Saison wünschen: Lordi spielen einfach noch mal alle Songs nach.
Ich liebe die wahnwitzigen Kombinationen in diesem ESC-Cover-Medley. Lordi gelingt einfach alles.
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Es gab mal eine Musikzeitschrift, in der Pop so ernst gemommen wurde, dass man da Sätze lesen konnte wie: »Bei Fatboy Slim muss ich immer an Martin Kippenberger denken«. Kippenberger! Ich frage mich, ob jetzt irgendwo ein ehemaliger »Spex«-Redakteur zuguckt … und woran er bei diesem Medley wohl denken muss.
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Ich liebe die wahnwitzigen Kombinationen in diesem ESC-Cover-Medley. Lordi gelingt einfach alles.
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Wie es jetzt weitergeht
Wir vertreiben uns die Abstimmungszeit mit einem All-Stars-Medley früherer Teilnehmenden und ihrer Hits. Dem offiziellen Zeitplan hängen wir allerdings schon etwas hinterher. Er sähe aber, würde er eingehalten, ein Voting-Ende gegen 23.55 Uhr vor.
Dem ikonischen »Europe, stop voting now« folgt anschließend noch weiteres Überbrückungsprogramm, bevor die Jury- und Publikumspunkte verkündet werden und wohl um kurz vor 1 Uhr feststeht, wer dieses Jahr zum ESC-Sieger beziehungsweise zur ESC-Siegerin gekrönt wird.
Dem ikonischen »Europe, stop voting now« folgt anschließend noch weiteres Überbrückungsprogramm, bevor die Jury- und Publikumspunkte verkündet werden und wohl um kurz vor 1 Uhr feststeht, wer dieses Jahr zum ESC-Sieger beziehungsweise zur ESC-Siegerin gekrönt wird.
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Oh, White-Aladin (Moderator Ostrowski) hat sich umgezogen. Sieht jetzt aus wie eine Mischung aus Fitnesstrainer (aus den Achtzigern) und Club-Besitzer (aus den Achtzigern). Nun läuft ein Medley von Teilnehmern aus den vergangenen Jahren.
Tobias Schwarz / AFP
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Gute Nachricht am Rand (und beim Blick in die »Green Zone«): Die Pest, mit den Fingern irgendwelche Herzen zu formen und damit zu wedeln, ist offenbar wirklich vorbei.
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So haben sich die Wettquoten nach den Auftritten entwickelt
Wettquoten-Update: Finnland hat den Vorsprung auf Australien vergrößert. Bulgarien auch verbessert, Israel hat Griechenland überholt. Und auch Deutschland hat einen Platz gut gemacht: Von 23 auf 22. Well done, Sarah!
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Klare Sache: Bulgarien, Italien und Moldau. In beliebiger Reihenfolge. Kleiner Sidebet auch auf Norwegen.
Ich verteile meine Liebe jetzt auf Bulgarien, Italien und die Ukraine. Und ihr?
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Tschechien, Italien und – nur zur Vollständigkeit, ESC-Spirit und so – Moldau!
Ich verteile meine Liebe jetzt auf Bulgarien, Italien und die Ukraine. Und ihr?
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Meine Liebe gilt Griechenland, Australien und Rumänien.
Ich verteile meine Liebe jetzt auf Bulgarien, Italien und die Ukraine. Und ihr?
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Ich bleibe bei Bulgarien, Dänemark, Italien.
Ich verteile meine Liebe jetzt auf Bulgarien, Italien und die Ukraine. Und ihr?
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Ich verteile meine Liebe jetzt auf Bulgarien, Italien und die Ukraine. Und ihr?
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Huch, da sind wir ja schon wieder durch mit den Liedern!
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Österreich
In Österreich haben sie fast den Präsidenten zum Tanzen bekommen. Das sah dann so aus:
Österreich
Ich stelle mir jetzt vor, wie Ihr alle synchron den Tanz mitmacht, Ihr könnt nichts dagegen tun.
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Österreich
Ey, Felix. Für die Referenzen bin heute Abend ICH zuständig. Aber du hast recht.
Bin das eigentlich nur ich, der bei dem Lied immer an »Nein Mann, ich will noch nicht geh'n« denken muss?
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Österreich
Bin das eigentlich nur ich, der bei dem Lied immer an »Nein Mann, ich will noch nicht geh'n« denken muss?
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Österreich
Also ich muss wohl nicht extra betonen, dass ich das sehr liebe.
Tobias Schwarz / AFP
Österreich
Hier im Hamburger Newsroom haben wir es gerade mit dem Tanzen versucht. Nun, auf der der Bühne hat das besser geklappt. Aber ich möchte deinen Einsatz loben, Miriam!
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Österreich
Ich mach den Austrorocker!
Österreich
Ich stelle mir jetzt vor, wie Ihr alle synchron den Tanz mitmacht, Ihr könnt nichts dagegen tun.
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Österreich
Bitte nicht. Bin damals bei der Tanzscheinprüfung schon in der Theorie durchgefallen.
Österreich
Ich stelle mir jetzt vor, wie Ihr alle synchron den Tanz mitmacht, Ihr könnt nichts dagegen tun.
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Hier im Hamburger Newsroom haben wir es gerade mit dem Tanzen versucht. Nun, auf der Bühne hat das besser geklappt. Aber ich möchte deinen Einsatz loben, Miriam!
Österreich
Ich stelle mir jetzt vor, wie Ihr alle synchron den Tanz mitmacht, Ihr könnt nichts dagegen tun.
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Österreich
Gegen den lieben Cosmó kann man nicht recht was haben, auch wenn er sich mit falschen Freunden abgibt. (Austrorocker mit roter Gitarre, na servus!)
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Österreich
Ich stelle mir jetzt vor, wie Ihr alle synchron den Tanz mitmacht, Ihr könnt nichts dagegen tun.
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Österreich
Das ist vor allem kameratechnisch wirklich sehr stark inszeniert. Könnte beim Televote gut abschneiden.
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Österreich
Jetzt kommt der letzte Act: Österreich. Den Song finde ich mega. Lädt zum Tanzen ein – und darauf ist COSMÓ auf jeden Fall vorbereitet. Oder anders: Er will andere darauf vorbereiten. Auf Instagram gibt es ein offizielles Dance-Tutorial für den Song.
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Rumänien
Ich habs heute auch fatalerweise schon gedankenverloren beim Gassi gesungen, inklusive ch-ch-ch.
Rumänien
Rockt halt schon, Freunde!
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Rumänien
Ich kaufe ihr die angeblich metaphorische Thematik von »Choke Me« natürlich nicht ab, aber dank der Bühnenperformance konnte ich das Lied für mich immerhin als entrüsteten Klagegesang über misslungenes Kabelmanagement umdeuten.
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Rumänien
Rockt halt schon, Freunde!
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Rumänien
Irgendwie schreit diese Inszenierung für mich weniger nach dunklem Sexkram als nach: Bitte keine nassen Hände am Netzteil!
Tobias Schwarz / AFP
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Rumänien
Rumänien ist die Kulmination mehrerer Metatrends dieses Jahrgangs: Schläuche und Bänder wurden schon erwähnt, außerdem Düsternis, Rockgitarren und natürlich Operngesangseinlagen.
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Norwegen
Ist mir auch unverständlich, dass Harry Styles und Peter Lustig als Latzhosenträger referenziert wurden vom ARD-Kommentator. Wo diese norwegische Buchse doch eindeutig ein italienisches Vorbild hatte.
ESC-Gewinner 2021 Måneskin. Foto: ROBIN VAN LONKHUIJSEN/EPA
Norwegen
Der einzige, dem eine solche Hose gestattet ist, ist Damiano »Sexmann« David, Pfoten weg!
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Norwegen
Umständehalber nachgeschlagen, was »Rockröhre« auf Norwegisch heißt. Haltet euch fest: »en kraftig vokalist«!
Tobias Schwarz / AFP
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Norwegen
Was mich am norwegischen Beitrag ärgert, ist gar nicht, dass er den Rock der frühen Nullerjahre beklaut, sondern dass er neben dem Sound auch gleich so schamlos die White-Stripes-Optik in Rot und Weiß mitklaut.
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Norwegen
Der einzige, dem eine solche Hose gestattet ist, ist Damiano »Sexmann« David, Pfoten weg!
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Norwegen
Soeben gelernt, dass »Snackerbuchse« das norwegische Wort für »Latzhose« ist. Wunderbar. Hoffentlich ist es keine Tricksnackerbuchse.
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Nächstes Jahr, habe ich (im Traum) gehört, wird übrigens Florentina Holzinger für Österreich antreten. Kleiner Scherz.
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Italien
Eindeutig bestes Trickkleid des Jahrgangs!
Italien
Es ist nicht auszuhalten, wie gut das ist. Dieser kitschig-intime Kuss voller Amore und Lippe, dann wickelt die Braut sich auch noch ihren Rock vom Leib und es ist eine ITALIEN-FLAGGE!
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Italien
Es ist nicht auszuhalten, wie gut das ist. Dieser kitschig-kauende Kuss voller Amore und Lippe, dann wickelt die Braut sich auch noch ihren Rock vom Leib und es ist eine ITALIEN-FLAGGE!
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Italien
Und Paolo Conte schenkt sich weinend noch einen weiteren Pino Grigio ein, nickt, wippt mit dem rechten Fuß.
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Italien
Anja Da Vinci, why not.
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Italien
Aber der Song ist tatsächlich eine Art Instant-Evergreen. Im Einkaufszentrum Lugner City, wo ich mich vorhin mit Knabberzeug eindeckte, coverte eine Sängerin schon »Per sempre sì«.
Tobias Schwarz / AFP
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Ich bin annähernd außer Rand und Band.
Italien
Anja, jetzt unser großer Moment. Allora!
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Italien
Bei Sal Da Vinci hab ich ähnliche Vibes wie eben bei Delta Goodrem: Wirkt komplett aus der Zeit gefallen. Aber auf die gute Art.
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Italien
Alleine seine Brosche ist schon derart classy, SWOON!
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Italien
Ja, der Sal. Tauchte hier in dieser Woche immer wieder irgendwo auf, machte Stimmung, sprach nur einen Satz auf Englisch (»This song is about universal love«) und viele salbungsvolle Sätze auf Italienisch.
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Italien
Anja, jetzt unser großer Moment. Allora!
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Italien
Auf Zypern folgt Italien, darauf bin ich super gespannt. Nicht nur, weil ich den Song mag, sondern auch, weil Sal Da Vinci um seine Stimme bangen musste. Er war im ersten Halbfinale schon angeschlagen und musste einen Auftritt am Donnerstag absagen – ohne offizielle Erklärung.
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Zypern
Die Stimme der zyprischen Sängerin so dünn wie die halbdurchsichtigen Hosen ihrer Background-Tänzerinnen.
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Zypern
Das »You want more« ist mir ein bisschen zu kokett auf TikTok-Clip konstruiert.
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Full Circle Moment: Antigoni war auch mal im Trash-TV, nämlich beim britischen »Love Island«.
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Zypern
So ein Tisch im Wohnzimmer würde einen auch immer nur daran erinnern, dass man gar nicht so viele Freunde hat.
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Zypern
Die einzige Tanzperformance auf einer Tischtennisplatte, die ich gelten lassen kann, ist die von Cosimo in seinem Vorstellungsfilm fürs »Sommerhaus der Stars«, if you know, you know.
Tobias Schwarz / AFP
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Zypern
Jetzt erklärt sich, warum der Griechen-Fanclub vorhin so groß war: Sie sind mit Zypern verbündet und feuern jetzt Antigoni an. Wir werden uns bei der Abstimmung daran erinnern.
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Beim ESC gibt’s offizielle »Wertungsbögen«, um das Dargebotene besser beurteilen zu können: »Song + Stimme + Staging = Gesamt«, wobei »Staging« meint, was externe Zulieferer so an Bühnenzauber bereitstellt haben. Sollte mal in Wacken oder bei »Rock am Ring« verteilt werden, sowas …
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Schweden
Okay, hier gehören die Bildverzerrungen tatsächlich zum »Staging«.
Tschechien
Oh Gott. Und ich dachte, das gehört zum »Staging« ...
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Schweden
Ein Radau ist das.
Tobias Schwarz / AFP
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Schweden
Ihr hört es doch auch, oder? Denkt man etwas nen Moment über Felicias Strobogeballer nach, landet man ohne Umweg bei Cascadas »Everytime We Touch«.
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Schweden
Bei Schweden jedenfalls wäre eher ein schöner Bass-Booster zu empfehlen als der audiophile Kopfhörer.
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Allmählich setzen die Kopfschmerzen ein, ich sag's wie's ist.
Arno, wie sind die Feinheiten unter den High-End-Kophörern?
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Litauen
Oh, er weint, oder? Ich meine, da eine Tränenspur auf der linken Backe des silbergepinselten Gesichts erkannt zu haben.
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Arno, wie sind die Feinheiten unter den High-End-Kophörern?
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Ohne jetzt frech zu spoilern: Da kommt musikalisch noch was.
Polen
Gegen Ende der Start-Reihenfolge geht mir immer ein wenig die Puste aus. Man ist so übersättigt vom bereits Gesehenen. Tut mir für die Polin leid, ich glaube, das war ein schöner Beitrag.
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Litauen
Ah, hier kommen übrigens auch kurz Untertitel ins Spiel – und sie gehören zum inszenatorischen Thema, weil das irgendwie an Stummfilme erinnern soll.
Tobias Schwarz / AFP
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Litauen
Er hat uns auch gerade zugezwinkert, das macht's noch gruseliger.
Litauen
Ich habe immer ein bisschen Angst vor lackierten Menschen-»Statuen« in Fußgängerzonen und kann das leider nicht abschütteln.
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Litauen
Ich habe immer ein bisschen Angst vor lackierten Menschen-»Statuen« in Fußgängerzonen und kann das leider nicht abschütteln.
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Polen
Gegen Ende der Start-Reihenfolge geht mir immer ein wenig die Puste aus. Man ist so übersättigt vom bereits Gesehenen. Tut mir für die Polin leid, ich glaube, das war ein schöner Beitrag.
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Polen
Aber der Schlusseffekt, in dem Alicia die Tänzer die Ebene heruntersingt, ist schön inszeniert.
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Polen
Soulgesang und Tanz auf der schiefen Ebene. Wenn da jetzt noch ein Housebeat drunter wäre, dächte man, man hätte MTV in den Neunzigern eingeschaltet.
Tobias Schwarz / AFP
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Finnland und Australien: So haben sich die Favoriten geschlagen
Einige der erfolgreichsten Auftritte der jüngeren ESC-Vergangenheit haben in drei Minuten Musik eine Geschichte erzählt. So ist es auch mit dem finnischen Act: Versuchung, Beichte, Hingabe, alles drin. Das haben sie der Konkurrentin aus Australien voraus, die einfach nur sehr glamourös ein Lied inszeniert. Dafür wird man sich an das australische Lied rein musikalisch länger erinnern.
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Polen
Auf Finnland folgt nun Polen: Alicja Maria Szemplińska, wie die polnische Künstlerin mit vollem Namen heißt, hat übrigens schon 2020 den polnischen Vorentscheid gewonnen. Der ESC in Rotterdam fand leider nicht statt, Covid. Sie sieht Whitney Houston als ihr musikalisches Vorbild. Das ist zwar etwas hoch gegriffen, aber so ganz Unrecht hat sie damit nicht, finde ich.
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Finnland
Hm. Vielleicht müsste man den Text verstehen.
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Finnland
Der finnische Sänger streicht sich sehnsuchtsvoll über den schwarzen Bademantel, im Hintergrund fiedelt die blonde, Pamela-Anderson-artige Geigerin so ambitioniert über ihr Instrument, dass die Saiten reißen. DAS ist ESC für mich, Leute.
Foto: Tobias Schwarz / AFP
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Finnland
Ein finnischer Sieg wäre für mich auch okay, wird ja langsam Zeit. Nach der fast körperlichen Dringlichkeit von »Cha Cha Cha« und der glorreichen Unverschämtheit von »Ich komme« wirkt die diesjährige Flammenfiedelei auf mich aber eher wie ein Sieg-Angebot mit Sicherheitsabstand.
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Finnland
Wobei die finnischen Kolleginnen und Kollegen sich hier schon sehr optimistisch aufgebaut haben und kräftig mitsingen. (Aber die können ja auch Finnisch!)
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Finnland
Aber nun mit allem gebotenen Ernst: Finnland, der Favorit Nummer eins
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Moldau
Ziemliche Partystimmung gerade im Pressezentrum bei Moldaus »Hey Hey«!
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Moldau
Das Gute an diesem Refrain ist: Man kann das »Moldova« und sämtliche andere Ortsbezeichnungen dieses Songs willkürlich nach eigenem Gusto ersetzen. Das hat Potenzial.
Viva Moldova, aloha, adio, vida loca
Soroca, Europa, Palma de Mallorca
Salute a tutti, Moldova is on duty
E una e nova, Republica Moldova
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Moldau
Achtung Jump Scare! Einfach mal kurz daran denken, welche fördermittelgestützte Standortmarketing-Hölle dabei herauskäme, wenn Deutschland versuchen würde, sich selbst so zu besingen wie Moldau. GRUSEL.
Tobias Schwarz / AFP
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Moldau
Ich finde es ja auch gut, aber »Viva, Moldova!« ist schon auch ganz schön touristik-politische PowerPoint mit Hüfte.
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Moldau
Moldau! Das ist richtig groß! Nicht künstlerisch, meinetwegen, aber der Song hat was. Deckt auf jeden Fall eine Facette des ESC-Spirits ab.
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Ja, aber zwischen Marco Mengoni und Måneskin passen mehr Facetten als zwischen Monroe und Louane!
Aber diese Art hat eben genauso Fans wie ihr mit eurem Italien immer...
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Seid ihr auch schon so aufgeregt wegen des Eurovision Asia, von dem das Moderationsduo grad sprach? Ein paar Leute im Pressezentrum offenbar schon. Es gibt »Asia, Asia«-Sprechchöre.
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Lou Deleuze, die Junior-ESC-Siegerin, wird mit einem herzhaften »Mille Plateaux« beglückwünscht. Sage keine, dass hier nicht auch Freunde französischer Philosophie abgeholt werden.
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Frankreich
Aber toll, dass Frankreich auch den Junior ESC mit so klassischen Frankreichballaden abräumt!
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Aber diese Art hat eben genauso Fans wie ihr mit eurem Italien immer...
Frankreich schickt auch fast immer die gleiche Art Beitrag ins Rennen. Großes Chanson, mal in der klassischen, mal in der modernen Interpretation.
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Frankreich
Total. Hatte die ganze Zeit gefürchtet, dass am Ende noch Björk reinkommt und so Björk-Sachen macht ...
Frankreich
Sarah Engels ließ mich sofort an Dua Lipa denken ob der abgeku..., äh, inspirierten Choreografie. Bei den ersten Streichertönen des französischen Beitrags drängt sich unweigerlich Rosalías »Berghain« als Referenz auf.
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Frankreich
Frankreich schickt auch fast immer die gleiche Art Beitrag ins Rennen: großen Chanson, mal in klassischer, mal in moderner Interpretation.
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Frankreich
Vielleicht auch ein bisschen viel Musiktheater, da in diesem »Sh«-Teil, non?
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Frankreich
Sarah Engels ließ mich sofort an Dua Lipa denken ob der abgeku..., äh, inspirierten Choreografie. Bei den ersten Streichertönen des französischen Beitrags drängt sich unweigerlich Rosalías »Berghain« als Referenz auf.
Deutschland
Sie gibt sich wirklich Mühe, es sieht alles wirklich gut aus, stimmlich auch stark – bloß: Ich werde den Gedanken nicht los, dass jemand hier versucht hat, Dua Lipas legendäre »Don't Start Now«-Choreo zu kopieren.
Tobias Schwarz / AFP
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Frankreich
La France. Große Chansonballade, merveilleux! Aber mit Operngesangseinsprengsel schon wieder, ça suffit.
Tobias Schwarz / AFP
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So, jetzt kriegst du auch eine Verwarnung, Felix. Glaube nicht, ich hätte hier nicht genug Zettelchen für Euch alle.
Und was hat »ein Dromedar« mit all dem zu tun? (Sorry)
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Großbritannien
Ich bin echt überrascht, wie es ihm gelingt, mit diesem doch eher blöden Lied so viel Energie in die Halle zu bringen. Respekt.
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Großbritannien
Sagt mal, der macht sich doch über Kraftwerk lustig!
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Großbritannien
Wobei der Mann, der sich Look Mum No Computer nennt, hier die Herzen gewonnen hat, weil er im Green Room zu allen anderen Acts abgeht.
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Großbritannien
Endlich. Das Mutterland der Popmusik. Yeah.
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Großbritannien
Großbritannien kommt mit einem Titel, bei dem ich mir noch nicht sicher bin, ob er in die Kategorie nett oder nervig gehört. »Eins, Zwei, Drei« von Look Mum No Computer hat mehr deutsche Wörter, als der deutsche Entry. Schauen wir mal, was wird.
Tobias Schwarz / AFP
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Großbritannien
Abwechslung, Leute, Abwechslung! Auf die historische Lektion folgt ein englischer Spaßvogel.
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Und was hat »ein Dromedar« mit all dem zu tun? (Sorry)
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Kroatien
Ich saß da gestern tatsächlich schon ganz tief im Karnickelbau.
So, Anja, jetzt gibt es was zu entmystifizieren für dich!
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Kroatien
Da ist sie, die Eurovision-Energie: Fanjournalisten mit serbischer Flagge feiern den kroatischen Beitrag.
Tobias Schwarz / AFP
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Kroatien
Kroatien ist der Beitrag, bei dem man aufpassen muss, nicht in die falsche Witzschublade zu greifen. Die Tattoos sehen erst einmal nach ESC-Mystikabteilung aus, beziehen sich aber auf sicanje, eine traditionelle Tätowierpraxis katholischer Kroatinnen aus Bosnien und Herzegowina – es geht also um Schutzzeichen, Identitätsmarker, Schmerzgedächtnis. Das hat nichts mit der ja auch gern bedienten ESC-Mystikabteilung zu tun.
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Kroatien
So, Anja, jetzt gibt es was zu entmystifizieren für dich!
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Halbzeit beim ESC: Zwei Favoritinnen liefern ab, Engels bleibt ein wenig blass
Halbzeit beim ESC-Finale 2026: Zwei sehr unterschiedliche Favoritinnen haben wir schon gesehen, und beide haben auf ihre Art abgeliefert. Delta Goodrem aus Australien mit sehr klassischem Glamour und Dara aus Bulgarien mit innovativ choreografiertem Energieüberschuss. Sarah Engels für Deutschland wirkte dagegen trotz eines gelungenen Auftritts ein wenig blass.
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Bulgarien
»Bangaranga« ist, würden die jungen Leute sagen, ein »Banger«. Mein Favorit bislang.
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Bulgarien
Nach dreimal »Bangaranga« ertappe ich mich jedenfalls bei dem Gedanken, ob ein paar Dara-Strähnen in Stachelschweinstachel-Farben meinem eigenen Auftreten nicht auch guttäten.
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Bulgarien
Zu Befehl. Großartig.
Bulgarien
Achtung, zweiter Abstimmbefehl! Ich liebe sie!
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Bulgarien
Dara hat erklärt, »Bangaranga« sei von den bulgarischen Kukeri inspiriert, jenen Furcht einflößenden Fell- und Maskenperformern, die mit Glockentanz und Lärm böse Geister vertreiben. Das Ganze ist also nicht nur eine zombieeske Sitzmöbelattacke, sondern eine modernisierte Austreibungsnummer – und die können wir heutzutage ja wirklich sehr gut gebrauchen.
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Bulgarien
Achtung, zweiter Abstimmbefehl! Ich liebe sie!
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Tschechien
Oh Gott. Und ich dachte, das gehört zum »Staging« ...
Tschechien
Oha, der Bildaussetzer wird eine Beschwerde der tschechischen Delegation nach sich ziehen, nehme ich an. Die machen das hier ja alle nicht zum Spaß!
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Tschechien
Oha, der Bildaussetzer wird eine Beschwerde der tschechischen Delegation nach sich ziehen, nehme ich an. Die machen das hier ja alle nicht zum Spaß!
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Tschechien
Dieser Auftritt ist ein IKEA-Besuch der Seele: Man wollte eigentlich nur den Weg zu den Teelichtern abkürzen und findet plötzlich nicht mehr aus der Spiegelabteilung heraus.
Tobias Schwarz / AFP
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Tschechien
Sein Walzertanz mit der ausgeschiedenen Luxemburgerin war jedenfalls einer der Momente des zweiten Halbfinales.
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Tschechien
Endlich mal jemand, dem »der Schutz der Natur ein Herzensanliegen« ist. Bin schon gespannt, wie sich das umsetzt.
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Unsere große Stunde schlägt heute diesbezüglich ja noch!
Malta
Anja, das ist doch was für uns Italophilistinnen.
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Tschechien
Jetzt bin ich gespannt, was ihr sagt zum Tschechen.
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Malta
»Come to Malta«: die ESC-Teilnahme wird mit Tourismuswerbung querfinanziert.
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Malta
Ah, ist das nicht das bisher allerklassischste Songwriting dieses Abends? Könnte ich mit auch von Audrey Hepburn vorstellen.
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Malta
Anja, das ist doch was für uns Italophilistinnen.
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Malta
Malta, gib Außenwelle-Lockenstab-Tutorial.
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Malta
Ein süßes Nichts von einem Lied.
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Ich wüsste vor allem gern, welche okkulte Symbol er da an der Kette hat.
Habe die ganze Zeit gedacht, Ostrowski sieht wie zwei gemorphte Menschen aus. Wusste nur nicht, wie wer. Was meint ihr?
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Malta
Ganz in Leder, aber ausnahmsweise ohne Cowboyhut: Aidan aus Malta
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Malta
Zweite Verwarnung für die humoristisch gemeinte Verwendung des Namens Merz, Schorn.
Für seinen Dialektversuch kriegt Thorsten Schorn direkt die erste Verwarnung von mir, brauche eventuell einen Counter, bitte aufgleisen.
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Malta
Malta! Auf die Performance bin ich gespannt.
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Habe die ganze Zeit gedacht, Ostrowski sieht wie zwei gemorphte Menschen aus. Wusste nur nicht, wie wer. Was meint ihr?
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Serbien
Na ja, zugegeben, die ESC-Pressezentrumsklos sind nicht für ganz Wien repräsentativ.
Serbien
Vor welcher Toilette hast du bitte angestanden?
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Serbien
Vor welcher Toilette hast du bitte angestanden?
Ich habe übrigens in de Toilettenschlange gemerkt, dass das serbische Lied abseits der ganzen Gitarren und des Gröhlens auch nur so ein ESC-Ohrwurm ist: Drei Leute pfiffen den Refrain vor sich hin.
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Serbien
Ich habe eher das Gefühl, ich werde hier von Serbien ungerechtfertigterweise angepöbelt. Nehme das persönlich. Keine Stimme von mir für die schlecht gelaunten Grölrocker.
Tobias Schwarz / AFP
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Serbien
Ich habe übrigens in de Toilettenschlange gemerkt, dass das serbische Lied abseits der ganzen Gitarren und des Grölens auch nur so ein ESC-Ohrwurm ist: Drei Leute pfiffen den Refrain vor sich hin.
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Serbien
Graf Zahl ist auch alt geworden.
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Serbien
Abwechslung ist das Kernkriterium für die Zusammenstellung der Startreihenfolge, hat der Showproduzent in sehr viel mehr Worten in einem Interview gesagt. Also nun: Serbien.
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Australien
Bei »Fang den Hut« habe ich mir als Kind auch immer diese Spielfiguren auf die Finger gesteckt.
Australien
Die finnische Geigerin spielt ihre Geige nachher live. Ich vermute, Deltas Klaviersolo ist Playback.
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Australien
Was geht mit diesem Instrument ab? Ein »Zehn-Dinge-die-sie-außer-Spielen-mit-Ihrem-Flügel-machen-können-Tutorial«.
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Australien
Hier Szenenapplaus für den von Beyoncé ausgeborgten Hydraulikfahrstuhl. Fühlt es sich wie ein Gewinnermoment an?
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Australien
In ihrer lichthinterstrahlten Güldenheit erinnert mich Delta auf ihrem Liftpodest ein bisschen an das Filmstudio-Signet von Columbia Pictures, das man im Kino vor Filmbeginn sieht: die Torch Lady, aber mit mehr Smizing und emotionaler Endzeitbeleuchtung.
(Smizing ist kein Tippfehler, sondern Tyra-Banks-Vokabular: »smiling with your eyes«, also der Versuch, mit den Augen freundlicher zu wirken, als der restliche Gesichtsbetrieb gerade hergibt.)
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Australien
Delta Goodrem wirkt für mich seltsam aus der Zeit gefallen. Bin noch nicht sicher, ob auf die gute oder die schlechte Art.
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Australien
Die finnische Geigerin spielt ihre Geige nachher live. Ich vermute, Deltas Klaviersolo ist Playback.
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Wollte nur testen, hüstel, ob Du auch mitliest, wenn der Laie schreibt, lieber Felix.
Nicole war natürlich 1982, Monsieur. Und sie gewann an meinem Geburtstag, das ist unvergesslich.
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Australien
Müssten wir den ESC eigentlich morgens schauen, wenn sie gewinnt? Oder wie ist das mit der Zeitverschiebung?
Tobias Schwarz / AFP
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Australien
So, nun aber die erste Topfavoritin: Delta Goodrem, in Australien seit über 20 Jahren ein Star.
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Bei mir tatsächlich 2010 als Lena Meyer-Landrut mit »Satellite« gewonnen hat. Da war ich elf Jahre alt.
Kann sich hier noch jemand an seinen ersten (!) ESC überhaupt erinnern? Finde das total schwierig, weil nachgereichte Fernsehbilder (Abba!) sich darüberlegen. Ich meine aber, wirklich vor dem Fernseher gesessen und »mitgefiebert« zu haben. Na?
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Nicole war natürlich 1982, Monsieur. Und sie gewann an meinem Geburtstag, das ist unvergesslich.
Meine früheste ESC-Erinnerung war tatsächlich der Sieg von Nicole, 1981, als ihr Sieg bei einer Heimfahrt aus dem Urlaub im Autoradio verkündet wurde. Danach wurde »Ein bißchen Frieden« gespielt, was gut zu meiner lebenslangen Schwäche für Juliane Werding (»Am Tag als Conny Kramer starb«) passt.
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Ich erinnere mich, »Theater« von Katja Ebstein gesehen zu haben, das müsste mein erster gewesen sein. (Oh je, verräterisch, was das Alter betrifft...)
Kann sich hier noch jemand an seinen ersten (!) ESC überhaupt erinnern? Finde das total schwierig, weil nachgereichte Fernsehbilder (Abba!) sich darüberlegen. Ich meine aber, wirklich vor dem Fernseher gesessen und »mitgefiebert« zu haben. Na?
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Meine früheste ESC-Erinnerung war tatsächlich der Sieg von Nicole, 1981, als ihr Sieg bei einer Heimfahrt aus dem Urlaub im Autoradio verkündet wurde. Danach wurde »Ein bißchen Frieden« gespielt, was gut zu meiner lebenslangen Schwäche für Juliane Werding (»Am Tag als Conny Kramer starb«) passt.
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Kann sich hier noch jemand an seinen ersten (!) ESC überhaupt erinnern? Finde das total schwierig, weil nachgereichte Fernsehbilder (Abba!) sich darüberlegen. Ich meine aber, wirklich vor dem Fernseher gesessen und »mitgefiebert« zu haben. Na?
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Der ORF selbst zeigt übrigens Werbung während der »Professor Eurovision«-Einspieler.
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Ukraine
Ok, krasse Stimme! Aber JJ hat letztes Jahr für die Höhen wirklich ganz andere Standards gesetzt. Da kommt niemand so schnell ran, finde ich.
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Ukraine
Szenenjubel der ukrainischen Presse über die gelungene hohe Note.
Tobias Schwarz / AFP
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Ukraine
Oh. Stimmt.
Ukraine
Noch so ein Auftritt, der gewachsen ist. Wahrscheinlich ist Leleka die beste Sängerin des Abends: ganz tolle Bandbreite von Stimmlagen.
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Ukraine
Noch so ein Auftritt, der gewachsen ist. Wahrscheinlich ist Leleka die beste Sängerin des Abends: ganz tolle Bandbreite von Stimmlagen.
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Ukraine
Jetzt aber Erholung für Auge, Ohr und Gemüt. Einfach mal die Seele baumeln lassen!
Griechenland
Mich stresst dieser Auftritt. Da passiert, leuchtet und tönt zu viel, mein Hirn kann das nicht verarbeiten.
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Ukraine
Müsste Deutschland sich übers Halbfinale qualifizieren und wäre ausgeschieden, würde die ARD jetzt betonen, dass einer der Songwriter des ukrainischen Beitrags der deutsche Percussionist Jakob Hegner ist.
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Griechenland
Da kann Alexis Zorbas aber einpacken.
Hannibal Hanschke / EPA
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Griechenland
Mich stresst dieser Auftritt. Da passiert, leuchtet und tönt zu viel, mein Hirn kann das nicht verarbeiten.
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Griechenland
Weiß gar nicht, was du meinst. Die Stiefel? Das Stricken? Die antike Referenz?
Achtung, Nachricht aus der Unkengruft: Mir sind das eventuell zwei, drei Gimmicks zu viel.
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Griechenland
Meine Lieblingsrecherche in dieser Woche: Bei der griechischen Delegation herausfinden, ob Akylas' Roller motorisiert ist oder nicht. (Antwort: nein)
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Griechenland
Aber Konzentration, es gibt viel zu gucken bei »Ferto«!
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Griechenland
Achtung, Nachricht aus der Unkengruft: Mir sind das eventuell zwei, drei Gimmicks zu viel.
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Griechenland
Wenn Super Mario Grieche statt Italiener wäre ...
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Griechenland
Ich glaube, in zehn Jahren wird man sagen: So sah das aus, als die KI noch nicht so viel konnte.
Die Technik dieser Tourismusfilmchen ist auch aus den Siebzigern.
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Griechenland
Ich habe mich ja vorbereitet, also alle Songs gehört – aber keine Musikvideos gesehen. Auf die Performances kommt es ja an. Bei diesem Song dachte ich beim ersten Hören es wäre Finnisch? Vielleicht sollte ich zur Sprachschule.
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Griechenland
Griechenland hat hier im Pressezentrum einen sehr großen und lautstarken Fanblock. »Akylas! Akylas!«-Rufe!
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Griechenland
Die Technik dieser Tourismusfilmchen ist auch aus den Siebzigern.
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Albanien
Ganz ehrlich, wie creepy wäre das, wenn das einfach seine eigene Mutter wäre?!
Albanien
Mir gefällt das Selbstbewusstsein, mit dem Alis aus Albanien seinen Songtext in den Untertiteln mitlaufen lässt. Es handelt sich übrigens nicht um seine echte Mutter, sondern um die Schauspielerin Rajmonda Bulku.
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Albanien
Nein, das ist überall so. Hat Italien letztes Jahr vorgemacht.
Albanien
Liegt das eigentlich an unserer Übertragung oder war das gerade der erste Song mit Untertiteln?
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Albanien
Mir ist das zu viel Pathos. Diese Brillenabnehmerei, die gewollt bekümmerte Muttermiene. Hm, nein.
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Albanien
Liegt das eigentlich an unserer Übertragung oder war das gerade der erste Song mit Untertiteln?
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Albanien
Ich lege mich fest. Der Nebelkrähenfürst trägt mein diesjähriges Lieblingsoutfit.
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Albanien
Man kennt das: Wenn der Sohn immer zu spät nach Hause kommt, gibt man ihm besser eine Taschenuhr mit.
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Albanien
Ich auch, dazu so tribales Schlagwerk. Taugt mir. Tirana Noir.
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Albanien
Mir gefällt das Selbstbewusstsein, mit dem Alis aus Albanien seinen Songtext in den Untertiteln mitlaufen lässt. Es handelt sich übrigens nicht um seine echte Mutter, sondern um die Schauspielerin Rajmonda Bulku.
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Albanien
Albanien ist richtig sakral, dazu noch dieses Kettenhemd. Ich find's richtig gut. Und dann noch diese Sprache, die so absolut ausgedacht klingt. I like.
Tobias Schwarz / AFP
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Albanien
Mein neues Berufsziel: Monströse Grusel-Alte beim ESC.
Hannibal Hanschke / EPA
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Israel
Wegen Begeisterung doch hoffentlich, oder? Oder?
Israel
Was aber auf X gerade zu Israels Auftritt abgeht, kann ich hier gar nicht zusammenfassen. Wow.
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Belgien
Schnüre, Taue und Seile sind ja das Trend-Bühnenaccessoire dieses Jahr, hier aber nur in einer ärmlichen Schmuckbändel-Version zu sehen.
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Belgien
Belgien beherrscht eine Grundregel des ESC: eingängiger Refrain. Die Strophen, na ja.
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Belgien
Ich höre das alles übrigens auf schweineteuren High-End-Kopfhörern, da kommen die Feinheiten nochmal ganz anders raus.
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Belgien
Der belgische Beitrag ist mir von Mal zu Mal mehr ans Herz gewachsen. Angenehm konzentrierte Inszenierung, »Dancing on the Ice« ist, nun ja, cool.
Tobias Schwarz / AFP
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Israel
Auch im französischsprachigen Teil des Liedes wird das nicht aufgeklärt übrigens.
Israel
Hebräisch ist offenbar hervorragend geeignet, um in dieser Sprache zu singen. Ich frage mich nur, was dieser drehende Diamant da macht. Dafür reichen meine Sprachkenntnisse aber leider nicht aus.
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Israel
Was aber auf X gerade zu Israels Auftritt abgeht, kann ich hier gar nicht zusammenfassen. Wow.
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Isarel
Vermutlich großes Aufatmen beim ORF: Auf den ersten Blick waren keine Störungsaktionen beim israelischen Auftritt zu erkennen.
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Israel
Hebräisch ist offenbar hervorragend geeignet, um in dieser Sprache zu singen. Ich frage mich nur, was dieser drehende Diamant da macht. Dafür reichen meine Sprachkenntnisse aber leider nicht aus.
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Israel
Noam Bettan macht es, wie bei jedem Auftritt in dieser Woche, sehr professionell. Kennt keine Nerven.
Tobias Schwarz / AFP
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Israel
Stromae made in Israel. Sehr fein.
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Israel
Im Einspieler vor dem israelischen Auftritt fliegt ein Kajak durch die Berge. Mal im Ernst, was sollen diese Einspieler?!
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Deutschland
Stimmlich nichts zu beanstanden. Alles gegeben, wäre doch das Lied etwas origineller...
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Deutschland
»Du bist ein Lügner, ich bin on fire« ist vielleicht auch eine späte Gegenformel zu jener alten Pietro-Lombardi-Beschämungsrhetorik, in der er Sarah bei einem öffentlich gewordenen Streit seinerzeit als »Schlampe« und sich selbst als »normalen Menschen« bezeichnete, never forget.
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Deutschland
Sie gibt sich wirklich Mühe, es sieht alles wirklich gut aus, stimmlich auch stark – bloß: Ich werde den Gedanken nicht los, dass jemand hier versucht hat, Dua Lipas legendäre »Don't Start Now«-Choreo zu kopieren.
Tobias Schwarz / AFP
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Deutschland
Ok, also das hat schon Ohrwurmpotential. Aber wirklich keine Top-Performance, sorry.
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Deutschland
Ja, unvorteilhaft gefilmt, finde ich auch.
Deutschland
Finde, dieser Stunt kam jetzt nicht sooo zur Geltung, oder?
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Deutschland
Finde, dieser Stunt kam jetzt nicht sooo zur Geltung, oder?
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Deutschland
Ein Glück, den Sturz vom Podest hat sie gut absolviert. Sehr vereinzeltes Mitklatschen beim Refrain im Pressezentrum.
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Deutschland
»Hairography« will ich Euch schnell als Fachterminus reingeben, wenn ihr die Engels’sche Haarschwenk-Moves ambitioniert beurteilen wollt.
Foto: HANNIBAL HANSCHKE/EPA
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Deutschland
Aber nun schon Sarah Engels für Deutschland, äh, den SWR – hier treten ja Rundfunkanstalten an...
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Dänemark
Søren Torpegaard Lund wirkte viel selbstsicherer als im Halbfinale, starker Auftritt.
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Woah, dieses Netzhemd. Ich find's richtig gut.
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Dänemark
Bin großer Fan von dieser Performance. Søren kommt aus dem Musical, der kann wahrscheinlich auch eine Garderobenstange noch mit innerem Konflikt aufladen.
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Dänemark
In jedem Club sollte so ein Tänzer-Aquarium stehen, finde ich.
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Dänemark
Startplatz 1 ist wirklich kein Segen, aber – und das gilt für den ganzen Abend – von mir gibt es immer Landessprachen-Bonus!
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Dänemark
So, und hier kommt auch schon mein erster Abstimmbefehl für alle Mitlesenden. Wenn Ihnen eh alles wurscht ist, stimmen Sie doch gern für Dänemark!
Tobias Schwarz / AFP
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Dänemark
Dänemark hat immerhin die beste Komposition laut den Komponistinnen und Komponisten.
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Dänemark
Puh, die Eröffnungsreden sind durch. Jetzt zum erfreulichen Teil des Abends: Dänemark eröffnet das Finale!
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»Spread the Love« – das ist der Slogan, den sich die EBU ausgedacht hat, um die Zuschauerinnen und Zuschauer davon abzuhalten, alle ihre Stimmen en bloc an ein Land zu vergeben. Eine entsprechende Werbekampagne für Noam Bettan aus Israel erhielt eine ausdrückliche Warnung von der Europäischen Rundfunkunion.
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Warum sieht Michael Ostrowski (der österreichische Moderator) eigentlich aus wie Aladin?
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Ich fand die Moderation in den Halbfinals ja arg konventionell bis bräsig und eine schlimme Klischee-Suhlerei. Habe aber auch einen Softspot für die Outfits von Michael Ostrowski, würde ich so als Hausanzug tragen.
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Arno Frank
Kulturressort
Ich mag die Seventies-Kostüme der beiden -owskis! Hoffentlich ziehen die sich heute Abend nicht nochmal um!
Jens Büttner / dpa
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Das Moderationsduo, Victoria Swarovski und Michael Ostrowski, hat in den Halbfinals viel Kritik geerntet. Hölzerne Humorversuche, misslungene Einspielfilmchen – hoffen wir, dass es im Finale besser wird.
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Erfreulich: Felicia, die Sängerin aus Schweden, ist zumindest so weit wieder auf dem Damm, dass sie miteinläuft. Das hatte sie bei der letzten Durchlaufprobe am Nachmittag ausgelassen.
Schwedische ESC-Finalistin fällt nach Probe in Ohnmacht
Schockmoment für Schweden: ESC-Finalteilnehmerin Felicia Eriksson verlor nach der zweiten Generalprobe kurzzeitig das Bewusstsein. Mittlerweile gibt es Entwarnung – und Sonderregeln für die Sängerin. Mehr dazu lesen Sie hier.
Felicia Eriksson: Für Schweden beim ESC-Finale in Wien . Foto: Jessica Gow / TT / TT NYHETSBYRÅN / picture alliance
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JJ, gib Lidschattentutorial!
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Johannes Pietsch alias JJ zweiteilt den Einlauf der Teilnehmenden – und geht mit wahnsinnig starkem Outfit und Make-up auf die Bühne, wenn ihr mich fragt. Und die Stimme ist eh strong – krass!
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Die Finalistinnen und Finalisten laufen ein. Falls Sie nochmal kurz spicken möchten: Hier steht, wer welche Siegchancen haben dürfte – und wann die beste Zeit für eine Pinkelpause ist.
Tobias Schwarz / AFP
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Das Papierschiffchen aus JJs Musikvideo zu »Wasted Love«, dem Vorjahressiegertitel, ist in der Halle angekommen, wo das RSO des österreichischen Rundfunks ORF aufspielt – Wien versteht sich als »international classical music hub«.
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Für seinen Dialektversuch kriegt Thorsten Schorn direkt die erste Verwarnung von mir, brauche eventuell einen Counter, bitte aufgleisen.
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Das »Te Deum«, die Eurovisionshymne – Applaus im Pressezentrum in der Stadthalle
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Ich liebe Bulgarien, Dänemark und – bin ja 100 Jahre alt – Italien. Wäre sehr erfreut, wenn ein Titel von ihnen gewinnt.
Moin auch von mir! Ich habe im Blick, was heute auf Social Media zum #esc2026 passiert. So richtige Favoriten will ich eigentlich nie haben, weil für mich sehr viel von der Performance abhängt. Ich freue mich aber mindestens auf Malta, Moldau und Österreich, so viel kann ich verraten. Habt ihr Favoriten?
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Ich habe wie immer versucht, im Vorfeld nicht allzu viel zu schauen, um möglichst neutral ins Finale gehen zu können. Traditionell bin ich aber Fan von Italien. Marco Mengonis »L'essenziale« (7. Platz beim ESC 2013) ist für mich einer der schönsten Songs überhaupt. Mal sehen, ob Sal Da Vinci da mithalten kann.
Moin auch von mir! Ich habe im Blick, was heute auf Social Media zum #esc2026 passiert. So richtige Favoriten will ich eigentlich nie haben, weil für mich sehr viel von der Performance abhängt. Ich freue mich aber mindestens auf Malta, Moldau und Österreich, so viel kann ich verraten.
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Je-des-mal mache ich den Anfängerfehler, mir schon komplett den ARD-Countdown reinzuziehen, bin also quasi jetzt schon weichgemürbt.
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Ich bin jetzt nach einer Woche Proben und Recherchen in dem Zustand angelangt, an dem ich mir eigentlich jedes Lied schön gehört habe.
Moin auch von mir! Ich habe im Blick, was heute auf Social Media zum #esc2026 passiert. So richtige Favoriten will ich eigentlich nie haben, weil für mich sehr viel von der Performance abhängt. Ich freue mich aber mindestens auf Malta, Moldau und Österreich, so viel kann ich verraten. Wie sieht’s bei euch aus, Kolleg:innen? Habt ihr Favoriten?
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'n Abend auch von mir aus der Wildnis, wo sich heute den ganzen Tag schon (schräge) Vögel warmgesungen haben. Später wird nur noch der örtliche Waldkauz zu hören sein, später dann vielleicht die Nachtigall (aber die ist ziemlich etepetete).
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Deutschland ist, fast schon traditionell, bei den Buchmachern nur bei den Wetten auf den Letztplatzierten vorn dabei. Allerdings liegt »Fire« da »nur« auf Rang vier – Belgien, Österreich und vor allem dem Vereinigten Königreich wird noch weniger zugetraut.
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Kurz vor Start der Show noch einmal ein Blick auf die Wettquoten bei den Buchmachern. Dies sind die fünf Top-Favoriten des Abends:
- Finnland
- Australien
- Bulgarien
- Griechenland
- Israel
Das finnische Duo aus der Geigerin Linda Lampenius und dem Sänger Pete Parkkonen ist schon seit Monaten ganz oben in den Wettbüros. Doch in den letzten Tagen haben besonders Delta Goodrem aus Australien und Dara aus Bulgarien aufgeholt.
Beide haben am Nachmittag schon ausgezeichnet: Bei den Marcel Bezençon Awards bekam Australien den Preis der versammelten Medien. Bulgarien bekam den Artistic Award und Dänemark wurde mit dem Composer Award von den Songwriterkolleginnen und -kollegen prämiert.
Beide haben am Nachmittag schon ausgezeichnet: Bei den Marcel Bezençon Awards bekam Australien den Preis der versammelten Medien. Bulgarien bekam den Artistic Award und Dänemark wurde mit dem Composer Award von den Songwriterkolleginnen und -kollegen prämiert.
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Moin auch von mir! Ich habe im Blick, was heute auf Social Media zum #esc2026 passiert. So richtige Favoriten will ich eigentlich nie haben, weil für mich sehr viel von der Performance abhängt. Ich freue mich aber mindestens auf Malta, Moldau und Österreich, so viel kann ich verraten. Habt ihr Favoriten?
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Israel
Hintergrund: Buh-Proben
Der israelische Kandidat Noam Bettan bereitete sich in den Wochen vor dem Finale auf seinen absehbar schwierigen Auftritt vor, indem er sich von seinem Testpublikum absichtlich ausbuhen ließ. Das Ganze geschah im Hinblick auf die erwarteten und angekündigten Proteste gegen die Teilnahme Israels, die zwar nichts mit Bettan und seiner Musik zu tun haben, die aber den Jubiläums-ESC ebenso prägen wie die massiven Sicherheitsvorkehrungen rund um die Veranstaltungsorte in Wien.
Israelischer Beitrag zum ESC, das Foto entstand während einer Probe. Foto: Lisa Leutner/Reuters
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Die Demonstration fand am Nachmittag unter dem Motto »Keine Bühne dem Völkermord« in der Nähe der Wiener Stadthalle statt, wo der Song Contest stattfindet. Die Nachrichtenagentur dpa zitiert aus Kreisen der Einsatzkräfte, dass etwa 2600 Menschen da waren.
Bei der Eröffnungsveranstaltung sah ich neben Palästinaflaggen auch iranische Fahnen, linke Gruppen waren vertreten. Ausdrücklich wurden Spanien, Island, Irland, die Niederlande und Slowenien für ihren Boykott des ESC gelobt.
Bei der Eröffnungsveranstaltung sah ich neben Palästinaflaggen auch iranische Fahnen, linke Gruppen waren vertreten. Ausdrücklich wurden Spanien, Island, Irland, die Niederlande und Slowenien für ihren Boykott des ESC gelobt.
Max Slovencik / AFP
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Hintergrund: Der ESC in Zahlen
3
osteuropäische Länder kehren in diesem Jahr nach unterschiedlich langer Nichtteilnahme wieder ins Starterfeld zurück: Bulgarien, Moldau und Rumänien.
4
Gewinner gab es nur einmal beim ESC, 1969, der in Madrid stattfand: Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Spanien erhielten gleich viele Punkte und wurden deshalb alle zu Siegern erklärt. Die Niederlande erhielten schließlich den Zuschlag für die Ausrichtung 1970.
7
ist die Rekord-Gewinnanzahl des Contests. Ihn halten Irland und Schweden. Das seit Beginn des Gazakriegs 2023 besonders geschmähte Israel war viermal siegreich und hätte die letzten beiden Wettbewerbe fast gewonnen – 2024 landete Israel auf dem zweiten, 2023 auf dem dritten Platz im Finale.
osteuropäische Länder kehren in diesem Jahr nach unterschiedlich langer Nichtteilnahme wieder ins Starterfeld zurück: Bulgarien, Moldau und Rumänien.
4
Gewinner gab es nur einmal beim ESC, 1969, der in Madrid stattfand: Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Spanien erhielten gleich viele Punkte und wurden deshalb alle zu Siegern erklärt. Die Niederlande erhielten schließlich den Zuschlag für die Ausrichtung 1970.
7
ist die Rekord-Gewinnanzahl des Contests. Ihn halten Irland und Schweden. Das seit Beginn des Gazakriegs 2023 besonders geschmähte Israel war viermal siegreich und hätte die letzten beiden Wettbewerbe fast gewonnen – 2024 landete Israel auf dem zweiten, 2023 auf dem dritten Platz im Finale.
Schwedens Loreen gewann den ESC zweimal: 2023 (hier im Bild) und 2012. Foto: Peter Kneffel/dpa
43
teilnehmende Länder sind der bisherige Rekord. So viele Nationen nahmen 2008, 2011 und 2018 am ESC teil. Dieses Jahr sind es »nur« 35 – unter anderem weil fünf prominente Länder (Irland, Island, Slowenien, die Niederlande und Spanien) den Wettbewerb boykottieren.
210
Tonnen wiegt die eigens aufgebaute Bühne in der Wiener Stadthalle. Sie misst etwa 2000 Quadratmeter. Sie wird von 8500 einzeln ansteuerbaren LEDs und 2135 Scheinwerfern erleuchtet.
teilnehmende Länder sind der bisherige Rekord. So viele Nationen nahmen 2008, 2011 und 2018 am ESC teil. Dieses Jahr sind es »nur« 35 – unter anderem weil fünf prominente Länder (Irland, Island, Slowenien, die Niederlande und Spanien) den Wettbewerb boykottieren.
210
Tonnen wiegt die eigens aufgebaute Bühne in der Wiener Stadthalle. Sie misst etwa 2000 Quadratmeter. Sie wird von 8500 einzeln ansteuerbaren LEDs und 2135 Scheinwerfern erleuchtet.
Foto: Georg Hochmuth/APA
1969
begründete der diesjährige Ausrichter Österreich die ESC-Boykottkultur: Das Land lehnte die Teilnahme im Austragungsland Spanien ab. Offiziell hieß es, man habe keinen geeigneten Act finden können, aber es gab auch Gerüchte, dass der Rückzug ein Protest gegen die Diktatur von General Francisco Franco war.
begründete der diesjährige Ausrichter Österreich die ESC-Boykottkultur: Das Land lehnte die Teilnahme im Austragungsland Spanien ab. Offiziell hieß es, man habe keinen geeigneten Act finden können, aber es gab auch Gerüchte, dass der Rückzug ein Protest gegen die Diktatur von General Francisco Franco war.
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Italien
Vorhin hat in diesem Herz noch Sal Da Vinci gestanden und seinen Beitrag für Italien, »Per Sempre Sì«, zum Playback gesungen. Da war hier plötzlich Aufregung im Pressezentrum!
Guten Abend aus Wien, liebe Leserinnen und Leser! Im Pressezentrum ist es heute ein Hauen und Stechen, um 17.30 Uhr waren schon alle regulären Arbeitsplätze besetzt. Jetzt sitze ich auf einem Sofa mit gutem Blick, aber ohne Steckdose.
ESC-Pressezentrum . Foto: Felix Bayer / DER SPIEGEL
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Hallo auch aus Berlin! Ich gehe noch eben fix auf Last-Minute-Snackakquise und werde mich sodann auf dem heimischen Sofa aufbahren.
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Hintergrund: Österreichs erster ESC-Gewinner
… war vor 60 Jahren der Österreicher mit deutschen Wurzeln Udo Jürgens. Mit dem Gewinn des Wettbewerbs in Luxemburg kam für den Musiker der endgültige internationale Durchbruch als Chansonnier, Komponist und Schlagerstar. Sein Siegerbeitrag von 1966 »Merci Chérie« findet sich als Anspielung derzeit auf Wiener Mülleimern wieder, die mit »Merci kehr i« für Abfallspenden danken. Aber bitte besser ohne Sahne.
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Guten Abend aus Wien, liebe Leserinnen und Leser! Im Pressezentrum ist es heute ein Hauen und Stechen, um 17.30 Uhr waren schon alle regulären Arbeitsplätze besetzt. Jetzt sitze ich auf einem Sofa mit gutem Blick, aber ohne Steckdose.
ESC-Pressezentrum . Foto: Felix Bayer / DER SPIEGEL
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Schwedische ESC-Finalistin fällt nach Probe in Ohnmacht
Schockmoment für Schweden: ESC-Finalteilnehmerin Felicia Eriksson verlor nach der zweiten Generalprobe kurzzeitig das Bewusstsein. Mittlerweile gibt es Entwarnung – und Sonderregeln für die Sängerin. Mehr dazu lesen Sie hier.
Felicia Eriksson: Für Schweden beim ESC-Finale in Wien . Foto: Jessica Gow / TT / TT NYHETSBYRÅN / picture alliance
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Deutschland
Sarah Engels: Vom TV-Casting auf Europas größte Musikbühne
Deutschland schickt in diesem Jahr eine Starterin mit großer Erfahrung im musikalischen Wettstreit ins Rennen: Sarah Engels ging 2011 als Zweitplatzierte aus der achten Staffel von »Deutschland sucht den Superstar« hervor. Sie verlor damals das Finale der Sendung gegen ihren späteren Ehemann Pietro Lombardi.
Engels und Lombardi 2011 im »DSDS«-Finale. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Das Paar ließ sich nach »DSDS« von Kamerateams bei Familiengründung und Hausbau begleiten, teilte auch selbst immer wieder private Einblicke ins gemeinsame Leben via Instagram. Legendär sind Szenen ihrer öffentlich ausgetragenen, durchaus als schmutzig zu bezeichnenden Trennung: Ein heimlich gefilmtes Video machte etwa eine Eigeneinschätzung Lombardis zu seiner öffentlichen Reputation zum Meme.
In der anschließenden weiteren Auseinandersetzung über die sozialen Netzwerke versicherten beide immer wieder: »Hauptsache, Alessio geht’s gut.« Die Aussage wurde ebenfalls zum geflügelten Wort.
Abseits der Boulevardschlagzeilen zeigte Engels immer wieder, dass sie sowohl Talent als auch Disziplin hat: Sie tanzte bei »Let's Dance« und »Dancing on Ice« und triumphierte bei »Das große Promibacken« mit einer »fulminanten, zweistöckigen Löwen-Torte«, wie man bis heute nachlesen kann. Als sie 2020 die Musikshow »The Masked Singer« gewann, dürfte ein gängiger Kommentar vor dem Fernseher gewesen sein: »Wow, wusste nicht, dass die so gut singen kann«.
Mein Kollege Felix Bayer hat Engels in Wien beobachtet. Er sagt: Bei Promoterminen strahlte sie immer große Professionalität und Gelassenheit aus. Dass der ESC für sie ein »echt sehr, sehr schönes Erlebnis« ist, nehme man ihr ab. Und: »Bei einer Party der Delegation von San Marino tanzte Engels mit anderen Kandidatinnen auf dem Dancefloor und genoss den Abend sichtlich auch dann noch, als keine Kameras mehr auf sie gerichtet waren.« Lesen Sie hier das ganze Porträt.
In der anschließenden weiteren Auseinandersetzung über die sozialen Netzwerke versicherten beide immer wieder: »Hauptsache, Alessio geht’s gut.« Die Aussage wurde ebenfalls zum geflügelten Wort.
Abseits der Boulevardschlagzeilen zeigte Engels immer wieder, dass sie sowohl Talent als auch Disziplin hat: Sie tanzte bei »Let's Dance« und »Dancing on Ice« und triumphierte bei »Das große Promibacken« mit einer »fulminanten, zweistöckigen Löwen-Torte«, wie man bis heute nachlesen kann. Als sie 2020 die Musikshow »The Masked Singer« gewann, dürfte ein gängiger Kommentar vor dem Fernseher gewesen sein: »Wow, wusste nicht, dass die so gut singen kann«.
Mein Kollege Felix Bayer hat Engels in Wien beobachtet. Er sagt: Bei Promoterminen strahlte sie immer große Professionalität und Gelassenheit aus. Dass der ESC für sie ein »echt sehr, sehr schönes Erlebnis« ist, nehme man ihr ab. Und: »Bei einer Party der Delegation von San Marino tanzte Engels mit anderen Kandidatinnen auf dem Dancefloor und genoss den Abend sichtlich auch dann noch, als keine Kameras mehr auf sie gerichtet waren.« Lesen Sie hier das ganze Porträt.
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Die »tödliche« Startnummer 2
Sarah Engels muss als Zweite ran – und die Startnummer 2 gilt unter ESC-Nerds als »tödlich«: Noch nie habe jemand, der dort gesungen habe, den ESC gewonnen, sagte der ESC-Experte Lukas Heinser der Nachrichtenagentur dpa. Gleiches gelte allerdings etwa auch für die Startnummer 16.
Erklärungen für den angeblichen Fluch gibt es einige. Etwa, dass die Aufmerksamkeit des Publikums nach dem ersten Beitrag, der als fulminanter »Eisbrecher« fungiere, beim zweiten Lied absacke. Die Startplatz-Deutung sei aber eher Kaffeesatzleserei, schreibt Experte Heinser in seinem Nachschlagwerk »ESC – Das kleinste Buch zum größten Musikereignis«.
Erklärungen für den angeblichen Fluch gibt es einige. Etwa, dass die Aufmerksamkeit des Publikums nach dem ersten Beitrag, der als fulminanter »Eisbrecher« fungiere, beim zweiten Lied absacke. Die Startplatz-Deutung sei aber eher Kaffeesatzleserei, schreibt Experte Heinser in seinem Nachschlagwerk »ESC – Das kleinste Buch zum größten Musikereignis«.
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Wer gewinnt? Das sagen die Buchmacher
Deutschland darf sich, wenn man den Wettquoten vor Beginn des Finales glauben darf, wenig Hoffnungen auf den Sieg machen: Bei den Buchmachern hat die Kölnerin Engels wenig Chancen.
Als Favoriten gelten Länder wie Finnland, Griechenland und Australien, das seit Jahren als außereuropäischer Gast mitmachen darf.
Als Favoriten gelten Länder wie Finnland, Griechenland und Australien, das seit Jahren als außereuropäischer Gast mitmachen darf.
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Hintergrund: Schmerzhafter spanischer Boykott
Fünf Länder boykottieren diesmal den Song Contest aus Protest gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen und gegen die ESC-Teilnahme Israels. Neben Island, Irland, Slowenien und den Niederlanden sagte auch die spanische Rundfunkanstalt das Finale 2026 ab. Die linksgerichtete spanische Regierung gehört zu den vehementesten Kritikern der Regierung Benjamin Netanyahus und deren Gaza-Politik.
Gerade der Rückzug Spaniens ist allerdings schmerzhaft für die Europäische Rundfunkunion (EBU) und die ESC-Community, da mit dem sowohl fernseh- als auch Song-Contest-verrückten Spanien auch ein riesiger Markt an potenziellen Werbeeinnahmen verloren geht. Ähnliches gilt für Irland, das mit sieben ESC-Siegen zu den Rekordhaltern zählt.
Gerade der Rückzug Spaniens ist allerdings schmerzhaft für die Europäische Rundfunkunion (EBU) und die ESC-Community, da mit dem sowohl fernseh- als auch Song-Contest-verrückten Spanien auch ein riesiger Markt an potenziellen Werbeeinnahmen verloren geht. Ähnliches gilt für Irland, das mit sieben ESC-Siegen zu den Rekordhaltern zählt.
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Vor Beginn der Show haben in Wien mehrere Tausend Menschen gegen die Teilnahme Israels demonstriert. Sie werfen den ESC-Veranstaltern Heuchelei vor, da Israel im Gegensatz zu Russland teilnehmen dürfe.
Demonstration in Wien vor dem ESC-Finale. Foto: Max Slovencik / AFP
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Deutschland
Sarah Engels geht zuversichtlich ins Finale
Die Bühne riesig, das Publikum auch – und dann auch noch die eher ungünstige Startnummer Zwei: Deutschlands ESC-Abgesandte Sarah Engels blickt dennoch gelassen und zuversichtlich auf ihren Auftritt. Sie fühle sich gut, sagte die 33-Jährige der Nachrichtenagentur dpa nach der letzten Generalprobe wenige Stunden vor der Show.
Engels bei der Generalprobe in Wien. Foto: Jens Büttner/dpa
Engels wird heute Abend von ihrer Familie unterstützt. »Meine Mama und mein Bruder werden in der Halle sein. Mein Mann sitzt natürlich neben mir auf der Couch«, sagte sie weiter. Alle Finalisten warten auf den Sofas im sogenannten Green Room auf das Ergebnis. Glück erhofft sich Engels auch von ihrem Maskottchen, einem Faultier. Es werde »mit uns auf der Couch sitzen und die Daumen drücken«.
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Liebe Leserinnen und Leser,
servus und herzlich willkommen im Liveblog zum Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und der österreichischen Hauptstadt über das Spektakel und wünschen gute Unterhaltung!
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Mit Material der Agenturen

