In Europa werden mehr Elektroautos gekauft – trotz eines insgesamt schwachen Automarktes. In den ersten beiden Monaten des Jahres stieg der Absatz reiner E-Autos nach der am Dienstag veröffentlichten Statistik des Herstellerverbandes ACEA um gut ein Fünftel gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf rund 312.000 Fahrzeuge. Der E-Auto-Anteil lag in den ersten beiden Monaten des Jahres mit 18,8 Prozent deutlich über den 15,2 Prozent des Vorjahreszeitraums. Modelle mit Plug-in-Hybrid-Antrieben legten in der Europäischen Union noch stärker um 30 Prozent zu auf mehr als 255.000 Wagen. Zugleich waren Autos mit reinen Verbrennungsmotoren auf dem Rückzug: Der Absatz von Modellen mit Benzinmotoren schrumpfte um 23 Prozent, der von Diesel-Pkw um 18 Prozent.
Die deutschen Autobauer Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz verkauften im Januar und Februar weniger Autos als vor einem Jahr. Der US-Elektroautobauer Tesla hat sich nach dem Einbruch im Vorjahr wieder etwas erholt, die Verkäufe legten um 17 Prozent auf knapp 21.000 Autos zu.
Der chinesische Rivale BYD verkaufte weitaus mehr als Tesla und verkaufte mit 29.000 Wagen fast doppelt so viele Fahrzeuge wie im Vergleichszeitraum 2025. Eine Erholung erlebte die deutsch-britische Stellantis-Tochter Opel-Vauxhall – die Auslieferungen stiegen um 25 Prozent auf mehr als 52.000 Stück.
