Ex-Fußballprofi Christoph Kramer, 36, glaubt, dass seine Sammlung an Pokémon-Karten von hohem Wert ist. »Ich sammle seit 1999 Pokémon-Karten, habe die erste Edition auf Englisch komplett und gebe meine Sammlung für kein Geld der Welt her«, sagte Kramer der Nachrichtenagentur dpa. Für ihn sei das eine Leidenschaft – aber gleichzeitig auch eine »echte Wertanlage«.
»Ich bin fest davon überzeugt, dass sich unsere Generation mit 50 oder 60 Jahren keine klassischen Gemälde mehr an die Wand hängt, sondern lieber Pokémon-Karten hinter Glas einrahmt«, sagte Kramer. Über seine Sammlung aus Pikachu, Giflor und Co. sagte er: »Ich schätze, dass sie rund 400.000 Euro wert ist.« Mehr zu Sammelkarten als Milliardengeschäft lesen Sie hier.
Dass Kramer bekennender Sammler der kleinen Fantasiemonster aus der gleichnamigen Videospielreihe ist, zeigte er bereits 2021 auf Instagram, als er mit seinem Sammelalbum posierte. Schon seit geraumer Zeit erleben Pokémon-Karten einen Hype – beliebte oder seltene Karten werden für hohe Summen gehandelt. So versteigerte US-Influencer Logan Paul im Februar eine Karte für 16,5 Millionen Dollar.
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Kramer hat allerdings auch noch andere Sammelleidenschaften. Er besitze auch das erste iPhone noch originalverpackt und verschweißt. »Solche Objekte wie alte Sammelkarten, seltene Vintagesachen oder Retrotrikots sind für mich die wahre Kunst unserer Zeit«, so Kramer. Das habe viel mit Nostalgie zu tun, weil er diese Dinge aus seiner Kindheit liebe.
Erfolge sammelte Kramer als Profi in der Bundesliga für Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen. 2014 gewann er mit dem DFB-Team in Rio die Weltmeisterschaft. Seinen Vertrag beim ZDF als TV-Experte hat er kürzlich verlängert. Auch als Autor bemüht er sich. Kürzlich erschien sein zweiter Roman »Wolkenberührpunkt«.
Kristijan Beslic aus dem Rheinland hat eine der bedeutendsten Sammlungen von Sport-Sammelkarten weltweit. Er könnte sie verkaufen und Millionen einnehmen. Warum er das nicht tut, lesen Sie hier.

