Sängerin Chappell Roan, 28, hat sich nach Vorwürfen gegen sie respektive einen Sicherheitsmitarbeiter zu Wort gemeldet. »Ich hasse Kinder nicht«, sagte Roan in einem Storyvideo auf ihrem Instagram-Profil. Was war passiert?
Am Samstag hatte der frühere Chelsea- und Arsenal-Fußballstar Jorginho in den sozialen Medien seinen Unmut über die »extrem aggressive Reaktion« des Sicherheitspersonals geäußert, nachdem seine Frau Catherine Harding und deren Tochter Ada beim Frühstücken zufällig auf Roan getroffen waren. Beide waren nach São Paulo zum Lollapalooza-Festival gereist, bei dem unter anderem Roan auftreten sollte.
Frau und Kind seien in demselben Hotel wie die Sängerin untergebracht gewesen, schrieb der Spieler des brasilianischen Vereins Flamengo auf Instagram. Beim Frühstück habe das Mädchen die Sängerin erkannt. Es sei nur am Tisch der Sängerin vorbeigegangen, um sich zu vergewissern, dass es sich um sie handelte, und habe nicht einmal mit ihr gesprochen.
Bürgermeister von Rio de Janeiro mischt sich ein
Ein Securitymitarbeiter habe Frau und Kind jedoch auf unfreundliche Weise aufgefordert, andere Menschen nicht zu belästigen. Das Kind habe geweint und sei schockiert gewesen.
Jorginho erwähnte in seiner Story nicht, welches seiner Kinder betroffen war. Laut übereinstimmenden Medienberichten handelte es sich aber um seine Stieftochter Ada Law, die Tochter von Schauspieler Jude Law und Catherine Harding – Judes Ex-Partnerin und Jorginhos Ehefrau.
Quero dizer que enquanto eu estiver à frente da nossa cidade - esta moça @ChappellRoan jamais se apresentará no Todo Mundo no Rio ! Duvido que a Shakira @shakira @Shakira_Brasil faria isso ! Aliás, @FrelloJorginho a sua pequena já é convidada de honra da organização em Maio! https://t.co/eASsS7Y3Ix
— Eduardo Cavaliere (@CavaliereRio) March 21, 2026
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Der Fall bekam dann auch schnell noch eine politische Komponente, zumindest irgendwie. Denn der Bürgermeister von Rio de Janeiro, Eduardo Cavaliere, hat sich eingemischt. Auf X schrieb er in einem Beitrag, dass Chappell Roan niemals zu der Musikshow »Todo Mundo no Rio« eingeladen werde, solange er im Amt sei. Ada Law hingegen sei als Ehrengast eingeladen. Ob ein Auftritt Roans dort geplant war, ist nicht bekannt.
In ihrer Instagram-Story sagte Roan am Sonntag, sie habe einfach in einem Hotel gefrühstückt und das vom Sicherheitspersonal schlecht behandelte Kind nicht einmal bemerkt. »Ich habe den Wachmann nicht gebeten, hinzugehen und mit dieser Mutter und ihrem Kind zu sprechen«, sagte die Sängerin. Der Beteiligte sei kein Mitglied ihres Sicherheitsteams gewesen, und der Vorfall hätte auf jeden Fall nicht passieren sollen: »Niemand kam zu mir, niemand hat mich gestört.«
Und weiter: »Ich hasse keine Menschen, die meine Musik mögen. Ich hasse keine Kinder. Es tut mir leid, dass jemand der Mutter und dem Kind gegenüber Vermutungen angestellt hat – dass ihr irgendetwas tun würdet –, und wenn ihr euch unwohl gefühlt habt, macht mich das wirklich traurig. Das habt ihr nicht verdient.«
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Als Reaktion auf Roans Statement meldete sich auch die Mutter des Kindes zu Wort. Ihre Tochter habe sich Roan nicht genähert, sondern nur geschaut, ob es auch wirklich die Sängerin sei. Harding sagte in einem auf Instagram geposteten Video weiter, dass ihrer Meinung nach Künstler für das Verhalten ihrer Mitarbeiter verantwortlich seien, unabhängig davon, ob Roan die Anweisung gegeben habe oder nicht. Der Mann sei aber definitiv kein Mitarbeiter des Hotels gewesen. Sie und ihre Tochter seien nicht mehr zu dem Konzert gegangen, auch wenn die Karten ein Geburtstagsgeschenk für das Kind gewesen seien.
Im vergangenen Jahr hatte Roan für eine hitzige Debatte gesorgt, als sie in einem Podcast sagte, alle Eltern würden »in der Hölle stecken«. Sie habe »noch nie jemanden getroffen, der glücklich ist, dessen Augen nicht tot sind, der ausgeschlafen hat«, sagte Roan in dem Podcast »Call Her Daddy«.
