Der VfB Stuttgart ist erfolgreich in die Champions-League-Saison gestartet. Im Heimspiel gegen den norwegischen Außenseiter Viking Stavanger setzte sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß 3:1 (3:1) durch, Dreifach-Torschütze Ermedin Demirović (20. Minute, 26., 32.) präsentierte sich bei seinem Startelf-Debüt in der laufenden Saison in Topform. Mehr als der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer durch Zlatko Tripić (22.) gelang Stavanger nicht.
Mitte August hatten die Schwaben 25 Millionen Euro ausgegeben, um Mittelstürmer Dženan Pejčinović vom VfL Wolfsburg zu verpflichten. In der Folge hatte der 21 Jahre alte deutsche U-Nationalspieler im Stuttgarter Sturm die Nase vorn – bis zum Champions-League-Auftakt. Hoeneß rotierte Demirović nach dessen Jokertor gegen Köln am Wochenende in die Anfangself.
Und Demirović machte gleich weiter mit dem Toreschießen: Angelo Stiller spielte den Ball von links an den Fünfmeterraum, dort hielt Demirović seinen Fuß in das Zuspiel und durfte erstmals jubeln (20.). Auf den Ausgleich durch den ehemaligen Fürther Tripić, der einen Viking-Konter ins lange Eck vollendete (22.) folgte ein Traumpass von Deniz Undav. Der Steilpass des Nationalstürmers ermöglichte Demirović eine Großchance frei vor Torwart Arild Østbø – das 2:1(26.). Wenig später rutschte Østbø ein Demirović-Volley durch die Finger, das Spiel war entschieden (32.).
Ziel K.o.-Phase
Vor zwei Jahren hatte der VfB die K.o.-Phase der Königsklasse knapp verpasst. In dieser Spielzeit stehen die Vorzeichen nicht schlecht. Die größten Namen, mit denen Stuttgart es in der Ligaphase zu tun bekommt, heißen diesmal Inter Mailand und Atlético Madrid. Nach der Länderspielpause geht es für den VfB zunächst auswärts bei Slovan Bratislava weiter.
Die Torgaranten Europas spielen derzeit beim FC Barcelona. In der Liga haben die Katalanen nach vier Spielen bereits 17 Treffer erzielt. Auch die Königsklasse sorgte nicht dafür, dass der Schnitt absackte. Beim 5:1 (2:0) gegen Feyenoord traf für die Mannschaft von Trainer Hansi Flick unter anderem Außenstürmer Karim Adeyemi (22.), der einen Schlenzer im Tor der Niederländer unterbrachte und sich in Barças Star-Kollektiv weiterhin bestens einfindet. Außerdem waren zweimal Raphinha (3./57.), Lamine Yamal (77.) und Gabriel Jesus (85.) erfolgreich.
