SpOn 20.05.2026
04:16 Uhr

Campino: Sänger der Toten Hosen mit 63 nochmal Vater geworden


Gerade feierte die neue Dokumentation über die Toten Hosen Premiere. Darin erzählt der 63 Jahre alte Frontmann der Band Überraschendes aus seinem Privatleben.

Campino: Sänger der Toten Hosen mit 63 nochmal Vater geworden

Überraschende Neuigkeit über Campino, 63: In einer neuen Dokumentation über die Toten Hosen erzählt der Frontmann der Band, dass er noch mal Vater geworden ist. »Ich hatte mir meinen Weg zur Rente schon anders vorgestellt, aber das fällt jetzt halt aus«, sagt Campino in der Dokumentation.

Sie feierte am Dienstagabend in einem Mainzer Kino Premiere. Neben Campino waren auch Bassist Andi Meurer und Schlagzeuger Vom Ritchie dabei.

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In einer anschließenden Gesprächsrunde sagte Campino: »Es ist vielleicht der schönste Beweis, den man haben kann, dass das Leben sich was anderes überlegt als du.« Man könne Pläne machen, wie man wolle – und plötzlich sei doch alles anders. »Und ich glaube, ein Kind zu kriegen, ist dann wohl die schönste Umkehrung«, sagte Campino. »Wir müssen das Leben immer so nehmen, wie es kommt, und insofern sehe ich mich jetzt gerade wieder selber Autos über den Teppich schieben, und ich fühle mich gut dabei.«

Das Kind kam während der zweijährigen Arbeiten am letzten Studioalbum der Toten Hosen zur Welt. Das Album heißt »Trink aus, wir müssen gehen!« und kommt gemeinsam mit dem Bonusalbum »Alles muss raus!« am 29. Mai heraus.

Für Campino (eigentlich Andreas Frege) ist es die zweite Vaterschaft. Er hat bereits einen Sohn, der im Jahr 2004 auf die Welt kam.

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Für die Dokumentation »Die Toten Hosen – Das letzte Album« ließ sich die Band zwei Jahre lang bei ihrer Arbeit am letzten Album über die Schulter schauen. Campino bezeichnete die Produktion von SWR und NDR als »schönes Geschenk für uns«.

Ab Mittwoch ist die Doku von Regisseur Eric Friedler in der ARD Mediathek abrufbar, am Samstag (23. Mai) wird sie um 23.25 Uhr nach dem DFB-Pokalfinale im Ersten ausgestrahlt.

  • 2024 veröffentlichte der SPIEGEL einen Auszug aus Campinos Buch »Kästner, Kraftwerk, Cock Sparrer. Eine Liebeserklärung an die Gebrauchslyrik«. Hier geht’s zum Text .

aar/dpa