SpOn 03.06.2026
07:38 Uhr

Brandenburg: Etwa 3000 Menschen müssen ihre Häuser wegen einer Bombensprengungen verlassen


In Brandenburg sollen zwei Weltkriegsbomben und eine Panzerabwehrmine kontrolliert gesprengt werden. Tausende Anwohner müssen sich vorsorglich in Sicherheit bringen.

Brandenburg: Etwa 3000 Menschen müssen ihre Häuser wegen einer Bombensprengungen verlassen

Evakuierungen in Brandenburg: Tausende Bewohner der Orte Hohen Neuendorf und Oranienburg im Landkreis Oberhavel müssen heute Morgen vorübergehend ihre Häuser verlassen.

Der Grund: Zwei Weltkriegsbomben sollen in der Region gesprengt werden. Nahezu zeitgleich werden auch in Frankfurt an der Oder Häuser im Ortsteil Lossow evakuiert – dort soll eine Panzerabwehrmine aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt werden.

S-Bahn-Verkehr beeinträchtigt

Jeweils 250 Kilogramm schwere Bomben werden in einem Waldstück zwischen Oranienburg und dem Hohen Neuendorfer Ortsteil Borgsdorf gesprengt. Auch die S-Bahn-Gleise liegen im Sperrgebiet, sodass der Bahnverkehr ab acht Uhr beeinträchtigt sei, kündigte die Stadt Hohen Neuendorf an. Betroffen von den Evakuierungen seien unter anderem ein Gartenmarkt und eine Kita. Die Menschen müssen die Sperrgebiete bis acht Uhr geräumt haben.

In Frankfurt an der Oder wird rund um den Fundort in der Lindenstraße 14 in Lossow ein Sperrkreis von 500 Metern eingerichtet, wie die Stadt mitteilte. Die Verwaltung beginnt um acht Uhr mit der Evakuierung der Anwohner, die Sprengung ist für zehn Uhr vorgesehen.

In Borgsdorf gilt ein Sperrkreis mit einem Radius von rund 1200 Metern. Rund 2500 Menschen sollen dort betroffen sein. Dazu kommen 414 Einwohner in dem betroffenen Gebiet in Oranienburg.

Der Einsatz soll gegen 16 Uhr abgeschlossen sein, hieß es. Zur Entwarnung werden Sirenen ertönen.

ala/dpa