Borussia Dortmund hat Ole Book als neuen Sportdirektor verpflichtet. Der 40-Jährige wechselt als Nachfolger von Sebastian Kehl vom Fußball-Zweitligisten SV Elversberg zum BVB, wo er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 erhält und bereits am Mittwoch seine Arbeit aufnehmen wird. Mit Elversberg verpasste Book den Aufstieg in die Bundesliga im vergangenen Jahr nur knapp in der Relegation.
»Mit Ole Book haben wir unseren Wunschkandidaten für die Position des Sportdirektors zum BVB holen können«, sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken. Er habe »großes Vertrauen in Ole und seine Expertise, wenn es darum geht, kreative und mutige Ideen auf dem Transfermarkt zu entwickeln«, sagte Ricken.
Ole Book (rechts) mit Spielern der SV Elversberg nach dem Sieg über Eintracht Braunschweig im Februar
Foto: Ralf Brueck / Jan Huebner / IMAGODer frühere Profi von Rot Weiss Ahlen, dem MSV Duisburg und der SV Wehen Wiesbaden war 2018 vom Scout zum Sportdirektor der SVE geworden und 2023 zum Sportvorstand befördert worden. In seiner Zeit im Saarland führte er den Club von der Regionalliga bis in die Spitzengruppe der zweiten Liga. »Obwohl er noch jung ist, besitzt er bereits sehr viel Erfahrung in der Branche«, sagte Dortmunds Clubchef Carsten Cramer.
Book sagte, Borussia Dortmund sei für ihn »ein besonderer Verein« – mit einer »emotionalen Verbindung seit Kindheitstagen«. Er dankte Elversbergs Verantwortlichen dafür, dass er seine Arbeit in Dortmund direkt beginnen könne.
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Erst am Sonntag hatte der BVB die Trennung von Kehl bekannt gegeben. Die Entscheidung kam zu diesem Zeitpunkt überraschend – auch wenn es im Dortmunder Umfeld immer wieder Kritik an Kehl gegeben hatte. Der frühere Nationalspieler war als Profi und Funktionär fast ein Vierteljahrhundert für den Club tätig gewesen.
Auf Book warten nun mehrere Aufgaben. Als eine der wichtigsten gilt die Vertragsverlängerung mit Nationalspieler Nico Schlotterbeck, dessen Vertrag im Sommer 2027 ausläuft. Zudem muss der BVB die Kaderplanung für die kommende Saison vorantreiben. Der Verein steckt im Umbruch: Unter anderem Niklas Süle und Julian Brandt verlassen den Verein.
Borussia Dortmund stellt sich neu auf, ohne Sportdirektor Sebastian Kehl. Er wollte die Bayern angreifen und verschlechterte so die Stimmung im gesamten Verein. Wie sich der BVB nun ausrichten will, lesen Sie hier .
