Bei Temperaturen von teils mehr als 30 Grad suchten viele Menschen in Deutschland am Pfingstwochenende Abkühlung im Wasser. In vier Bundesländern kam es dabei zu tödlichen Badeunfällen.
In einem Schwimmbad in Birlenbach, östlich von Koblenz in Rheinland-Pfalz, starb ein elf Jahre alter Junge. Der Hergang des Badeunfalls war nach Polizeiangaben zunächst unklar. Eine Fremdeinwirkung wurde allerdings ausgeschlossen.
Ein 14 Jahre alter Junge stürzte in Essen in Nordrhein-Westfalen in die Ruhr. Einsatzkräfte zogen ihn nach einer stundenlangen Suche leblos aus dem Wasser, wie die Feuerwehr mitteilte. Mehrere Anruferinnen und Anrufer hätten gemeldet, dass der Junge im Bereich einer Eisenbahnbrücke ins Wasser gegangen und dann nicht mehr gesehen worden sei. Mehrere Rettungsboote, Strömungsretter und Taucher waren an dem Einsatz beteiligt.
Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Bei einem Badeunfall im Kahler See ist ein 40 Jahre alter Mann in Kahl am Main im Landkreis Aschaffenburg gestorben. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann mit einem Bekannten im Wasser. Kurz darauf hätten sich beide bei einer Badeplattform aus den Augen verloren. Der Begleiter alarmierte laut Polizei sofort die Wasserwacht vor Ort. Ein Taucher habe den 40-Jährigen zwar in vier Meter Tiefe entdeckt, doch der Mann sei noch vor Ort gestorben. Die Kriminalpolizei ermittelt noch zu den genauen Umständen.
Ein 34 Jahre alter Mann ist am Pfingstsonntag mutmaßlich bei einem Badeunfall in Hasbergen im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, waren Einsatzkräfte am Abend zu einem abgelegenen Privatsee an der Straße Am Heidesee gerufen worden, nachdem dort persönliche Gegenstände am Ufer entdeckt worden waren.
Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst suchten daraufhin mit einem Großaufgebot nach dem Vermissten. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von einem Unglücksfall aus. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es derzeit nicht.
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