SpOn 14.09.2026
10:54 Uhr

Australien: Haiangriff im Westen – Mann schwer am Bein verletzt


In diesem Jahr gab es bereits vier tödliche Haiattacken in Australien. Nun wurde ein 56-Jähriger im Westen des Landes schwer am Bein verletzt.

Australien: Haiangriff im Westen – Mann schwer am Bein verletzt

Nach einem Haiangriff an der Westküste Australiens ist ein Surfer schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Der 56-Jährige erlitt am Montagmorgen am Glenfield Beach nördlich der Stadt Geraldton schwere Verletzungen am Bein, wie die Zeitung »Geraldton Guardian« unter Berufung auf die Behörden berichtete. Die Region liegt mehr als 400 Kilometer nördlich von Perth.

Nach Angaben der Organisation Surf Life Saving WA wurde etwa 40 Meter vor der Küste ein Hai gesichtet. Die Größe und Art des Tieres waren zunächst nicht bekannt. Bissspuren am schwer beschädigten Surfboard sollen dabei helfen, die Haiart zu bestimmen. Der Strand wurde vorübergehend gesperrt, während die Behörden den Vorfall untersuchten.

Haiattacken in der Region sehr ungewöhnlich

»Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, wird allen Wassersportlern geraten, das Gebiet zu meiden, da sich der Hai möglicherweise noch in der Nähe aufhält«, teilte die Stadtverwaltung in sozialen Medien mit. Der Bürgermeister sprach Medien zufolge von einer »schrecklichen Nachricht« und betonte, Haiattacken seien in der Region sehr ungewöhnlich.

In diesem Jahr gab es bereits vier tödliche Haiattacken in Australien – zwei davon vor der Westküste. Unter anderem war im Juni ein Mann von einem viereinhalb Meter langen Hai angegriffen und getötet worden. Den Angaben zufolge war der Taucher mit Speerfischen beschäftigt, als er von dem Raubfisch attackiert wurde. Am 24. Mai war ein 39-Jähriger ‌am Great Barrier Reef getötet worden, zehn Tage zuvor ein 38-Jähriger vor ‌einer Insel nahe Perth. ​

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Nach offiziellen Daten aus dem Jahr 2025 kam es in Down Under in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich zu rund 20 Hai-Zwischenfällen pro Jahr mit Verletzten. Im Schnitt wurden dabei jährlich 2,8 Todesfälle registriert. Für den Menschen sind vor allem drei in der Region heimische Arten gefährlich: Tigerhaie, Bullenhaie und Weiße Haie.

bam/dpa