Lennart Karl ja, Niclas Füllkrug nein, dafür aber Said El Mala anstelle von Chris Führich. So geht das in dieser Woche schon die ganze Zeit.
Das Aufgebot des DFB für die Fußball-WM wird offiziell zwar erst am Donnerstag um 13 Uhr durch Bundestrainer Julian Nagelsmann verkündet, aber zahlreiche Namen von WM-Fahrern und Nichtfahrern sickern derzeit durch.
Die üblichen Verdächtigen »Bild«, Sky und »Kicker« treten dieser Tage in einen Überbietungswettbewerb darin, wer im dichtesten Takt und in größerer Zahl Spieler nennen kann, deren Namen Nagelsmann auf seine Nominierungsliste aufgenommen hat. Und wer das Turnier verpassen wird.
Kaum noch Überraschungen
26 Spieler wird der DFB mit in die USA, nach Mexiko und Kanada mitnehmen – wenn der Bundestrainer am Donnerstag verkündet, wer dabei sein wird, werden sich die Überraschungen demnach in engen Grenzen halten.
Wie kann es sein, dass so viele Namen schon im Vorfeld bekannt werden?
In solchen Fällen ist dann gern von einem »Maulwurf« beim DFB die Rede, der die Namen den Journalistinnen und Journalisten steckt.
Früher mag das tatsächlich so gewesen sein, aber das Fußballbusiness hat sich mittlerweile komplett verändert – da braucht es keinen Maulwurf mehr.
Oder anders gesagt: Es ist heutzutage eine Wiese voller Maulwurfshügel.
