Es war kein gutes Zeichen für die Amerikaner, als das Pentagon mitten im Krieg mit Iran den Zugang zu Satellitenbildern blockierte. Die Anbieter gaben die Bilder zunächst erst nach einigen Tagen frei, danach dauert es sogar Wochen. Analysten vermuteten schon damals, dass Washington so versuchte, seine militärischen Probleme zu kaschieren.
Mittlerweile sind die Bilder freigegeben, und die Schäden an US-Basen sind in der Tat heftig. Sie zeigen, dass die Iraner besonders Truppenansammlungen ins Visier nahmen. Dazu gehören etwa Kasernen der Amerikaner in Bahrain, wo die fünfte Flotte der Marine getroffen wurde, sowie Camp Buehring und Camp Arifjan in Kuwait.
Die Aufnahmen zeigen, dass Unterkünfte für Truppen dort komplett oder teilweise zerstört sind. Iran wollte mit den Schlägen offensichtlich hohe Opferzahlen bei den Amerikanern verursachen – und so die Akzeptanz für den Krieg in der öffentlichen Wahrnehmung untergraben.
Laut Pentagon wurden 13 US-Soldaten in dem Krieg getötet und 381 weitere verletzt . Eine Recherche der US-Seite »The Intercept« kam auf insgesamt 750 Tote und Verletzte .
