SZ 15.07.2026
16:50 Uhr

Wasserknappheit: Im Münchner Umland wird der Hahn zugedreht


Sieben Kommunen im Landkreis sind von der Wassersparanordnung der Stadtwerke München betroffen. Was das genau für die Bevölkerung bedeutet und wie die Rathäuser damit umgehen.

Wasserknappheit: Im Münchner Umland wird der Hahn zugedreht

Das Brunnenfest in Dornach hat Tradition. Aber ob es aktuell eine gute Idee ist, sich um eine sprudelnde Wasserstelle zum Feiern zu versammeln, während andernorts wegen Wasserknappheit die Brunnen abgeschaltet werden? Diese Frage kommt möglicherweise so manchem in dem Aschheimer Ortsteil in den Sinn, wenn er in seinem Terminkalender den 1. August dafür einträgt. Denn auch Dornach hängt an der Trinkwasserversorgung der Stadtwerke München (SWM), und die haben diese Woche eine Wassersparverordnung erlassen. In und um München gelten von sofort an Beschränkungen bei der Nutzung von Trinkwasser. Im Landkreis München sind neben Dornach auch Garching, Neubiberg, Neuried, Unterföhring und Unterhaching sowie der Oberschleißheimer Ortsteil Neuherberg betroffen.

Seit April sinkt der Wasserstand Meter um Meter. Mittlerweile ist der Speichersee halb leer – und das Wasserwirtschaftsamt dreht den Hahn weiter zu.

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