SZ 22.06.2026
21:31 Uhr

WM-Treffer 17 und 18: Messi denkt an die Ewigkeit


Lionel Messi vergibt gegen Österreich früh im Spiel einen Elfmeter – schüttelt dann aber schnell jede Gefahr eines Traumas ab und schreibt in Dallas Geschichte.

WM-Treffer 17 und 18: Messi denkt an die Ewigkeit

Die US-amerikanische Stadt Dallas atmet Geschichte in Versalien: 1963 wurde hier der damalige Präsident John F. Kennedy unter nie geklärten Umständen ermordet. 1994 klagte Diego Armando Maradona nach seiner positiven Dopingprobe über den Fußballweltverband Fifa: „Sie haben mir die Beine abgeschnitten.“ Und seit Montag ist es auch der Ort, an dem Lionel Andrés Messi, 38, in einem Vorrundenspiel der Gruppe J gegen Österreich den WM-Torrekord des früheren DFB-Stürmers Miroslav Klose an sich riss. Durch den Treffer zum (zwischenzeitlichen) 1:0 schraubte Messi sein Konto auf 17 WM-Tore seit 2006; in der Nachspielzeit erzielte er auch den 2:0-Endstand, WM-Tor Nummer 18. Klose hatte seine Karriere mit 16 Treffern beendet. Durch den Sieg gegen Österreich hat sich Weltmeister Argentinien vorzeitig für die K.-o.-Runde qualifiziert. Denn schon am ersten Spieltag hatte Argentinien 3:0 gegen Algerien gesiegt. Dreifacher Torschütze: Lionel Messi.

„Ich habe doch immer gesagt, der Messi ist kein Schlechter“: Mit nun 18 Treffern hat der Argentinier Lionel Messi den Deutschen Miroslav Klose als WM-Rekordtorschütze abgelöst. Aber Klose nimmt es mit Humor.

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