Noch ehe Wolodimir Selenskij im Februar die Sicherheitskonferenz in München besuchte, führte ihn sein Weg nach Gauting. Gemeinsam mit Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius besuchte er den Drohnenhersteller Quantum Systems, im kleinen Kreis und ohne andere Spitzenpolitiker. Der Verdruss darüber hielt sich bei Ministerpräsident Markus Söder und der bayerischen Staatsregierung in Grenzen; für sie überwog das Signal, das von Selenskijs Abstecher ausging. Er war wieder ein Beleg dafür, dass Bayern der wichtigste Standort in der Rüstungswirtschaft sei. Mehr als 30 Prozent der deutschen Hersteller seien im Freistaat angesiedelt, rechnen bayerische Politiker gerne vor, Tendenz steigend.
