SZ 15.04.2026
16:17 Uhr

Straße von Hormus: Die US-Blockade gilt Iran. Die Folgen treffen China


Seit die USA den Schiffsverkehr zu iranischen Häfen blockieren, ist China doppelt verwundbar:  Es drohen nicht nur teureres Öl, sondern auch Schäden für ein Wirtschaftsmodell, das auf zahlungskräftige Kunden im Ausland angewiesen ist.

Straße von Hormus: Die US-Blockade gilt Iran. Die Folgen treffen China
Auch in China wird das Öl nun teurer. Schlepper schieben einen Rohöltanker an einer Anlegestelle für Ölimporte in Qingdao in der ostchinesischen Provinz Shandong in Position. Uncredited/Uncredited/CHINATOPIX/AP/dpa

Lange schien China in dieser Krise in einer Sonderrolle zu sein. Peking zehrte von großen Ölreserven, regulierte die Preise und konnte die Folgen des Iran-Kriegs vorerst abfedern. Inzwischen aber ist der Iran-Krieg auch an den Zapfsäulen in der Volksrepublik angekommen. In den vergangenen Wochen hat die staatliche Planungsbehörde den Benzinpreis fünfmal angehoben, insgesamt um etwa zwanzig Prozent. Der Liter kostet in Peking inzwischen 8,34 Yuan, umgerechnet gut einen Euro. Noch vor wenigen Wochen waren es 6,63 Yuan.

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