SZ 31.08.2026
11:25 Uhr

Sicherheit: Die Leipziger Drohnenattacke war mehr als ein „hybrider“ Angriff


Nein, der Kanzler muss wegen des versuchten Sprengstoffanschlags nicht den Nato-Bündnisfall ausrufen. Aber er sollte die Wahrheit darüber sagen, was der Kriegstreiber in Moskau gegen dieses Land unternimmt.

Sicherheit: Die Leipziger Drohnenattacke war mehr als ein „hybrider“ Angriff
Ein Ermittler am Leipziger Flughafen nach der Entdeckung einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am 5. August.
Jens Schlueter/Getty Images

Wenn Politiker von „hybrider Kriegsführung“ reden, dann klingt das immer ein wenig nach: halb so schlimm. Sabotageaktionen, Desinformationskampagnen, Anschläge sind feindselig und schädlich, aber sie sind eben kein echter Krieg, bei dem Menschen sterben. Manchmal weiß man auch gar nicht, wer dahintersteckt. Diese Unterscheidung ist sinnvoll: Ein Raketenangriff auf Kiew, bei dem Zivilisten getötet werden, ist in jeder Hinsicht etwas anderes als ein brennender Kabelstrang bei der Deutschen Bahn, der nur zu Zugausfällen führt.

Nach dem Vorfall mit einer Drohne am Leipziger Flughafen läuft eine Debatte über die Sicherheit der kritischen Infrastruktur. Denn die aktuellen Maßnahmen reichen nicht aus.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: