SZ 13.10.2026
17:02 Uhr

Sachsen-Anhalt: Die CDU beschließt ihre Flucht


Wie kann man sicherstellen, dass wirklich kein Christdemokrat demnächst den AfD-Kandidaten zum Ministerpräsidenten wählt? Die Partei soll bloß nicht annehmen, dass ihr dazu nun eine gute Lösung eingefallen ist.

Sachsen-Anhalt: Die CDU beschließt ihre Flucht

Wenn sich der AfD-Politiker Ulrich Siegmund im Dezember im Magdeburger Landtag der Wahl zum Ministerpräsidenten stellt, will die CDU den Plenarsaal verlassen. Darauf hat sich die Fraktion am Dienstag (bei einer Enthaltung) verständigt. Die Entscheidung ist aus mehreren Gründen bemerkenswert.

Die CDU will so dem Verdacht aus dem Weg gehen, aus ihren Reihen könnte es Stimmen für einen AfD-Ministerpräsidenten geben. Die AfD spricht von „Kindergarten allererster Sahne“, das BSW von „erschreckend unparlamentarischem Verhalten.“

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