Jahrelang war die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) Anlass für alarmierende Meldungen über eine schlechtere Sicherheitslage im Land, über mehr kriminelle Zuwanderer und mehr gewaltbereite Jugendliche. Die Statistik, die Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), BKA-Präsident Holger Münch und Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) an diesem Montag in Berlin vorstellten, skizziert hingegen für das vergangene Jahr einige positive Entwicklungen: Die Zahl der mutmaßlichen Straftaten, die die Polizei registriert, ist deutlich zurückgegangen. Raub, Diebstahl und Straßenkriminalität wurde seltener angezeigt als noch 2024. Allerdings registrierten die Ermittler auch mehr Tötungs- und Sexualdelikte. Es sei ein„ leichter Rückgang“ bei Straf- und Gewalttaten zu verzeichnen, so das Resümee von Dobrindt.
