SZ 04.05.2026
15:05 Uhr

Medien: Außenseiter, Mann des Volkes, Verschwörungserzähler


Tucker Carlson erklärt in einem erstaunlichen Interview mit der „New York Times“, wie es zu seinem Bruch mit Donald Trump kam. Die Welt, der er lange angehörte, will er dabei als korrupt entlarven.

Medien: Außenseiter, Mann des Volkes, Verschwörungserzähler

In dieser verstörenden, manche sagen: in dieser bereits rettungslos verlorenen Welt ist es kein geringer Trost, wenn wenigstens einer ausspricht, wie es sich in Wirklichkeit verhält: Wer regiert in den USA, wird von Großspendern entschieden, Rupert Murdoch und Benjamin Netanjahu bestimmen die Richtlinien der Politik, das Volk wird durch Gender- und Rassismusdebatten bei Laune gehalten und abgelenkt, und der Krieg gegen Iran ist „das Dümmste, was ein amerikanischer Präsident je angestellt hat“.

Im Studio bei Caren Miosga geht der Bundeskanzler die SPD hart an. Aber kann er damit den Missmut über seine Regierung dämpfen? In Bezug auf US-Präsident Trump scheint Merz etwas zu dämmern.

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