Der kleine Peter Thiel war ein auffallend ernstes Kind. Ein Außenseiter, der ausgezeichnet Schach spielte. Im Schach zeigte er seine Intelligenz, in einem anderen Spiel seinen Willen zur Macht. Schon als Dreizehnjähriger wollte er bei „Dungeons and Dragons“, das mit fiktiven Landkarten, Würfeln, Stift und Papier in einer Fantasywelt gespielt wird, immer die Rolle des „Kerkermeisters“ übernehmen. Der hat die Kontrolle über die Spielwelt der anderen Spieler und gestaltet sie. Heute übernimmt Thiel, mittlerweile 58, eine zentrale Rolle in der Start-up-Industrie Kaliforniens. „Während Peter Thiel mächtiger wurde, wurden seine Gesetze die Gesetze des Silicon Valley selbst“, schreibt sein Biograf Max Chafkin.
