SZ 02.09.2026
14:41 Uhr

Leute: „Ich glaube, dass meine Mutter das als Schweinskram empfunden hat“


Boris Rhein las als Kind heimlich „Bravo“. Dylan Sprouse empfand seinen Berufseinstieg als Kinderarbeit. Und bringt sich Peter Kloeppel etwa als Bundespräsident ins Spiel? Eher nicht.

Leute: „Ich glaube, dass meine Mutter das als Schweinskram empfunden hat“

Boris Rhein, 54, Hessens Ministerpräsident, blätterte in seiner Kindheit in verbotenen Schriften. „Ja, also ‚Bravo‘ fand ich natürlich total interessant“, sagte er der Bild. Zu Hause allerdings sei das Heft verpönt gewesen. „Ich glaube, dass meine Mutter das als Schweinskram empfunden hat“, sagte der CDU-Politiker. Die „Bravo“ sei „eher keine willkommene Zeitschrift“ gewesen, seine Mutter habe sie „als Schundliteratur oder als was auch immer empfunden“. Gelesen habe er das Magazin trotzdem, heimlich – „unterm Tisch also“, wie er sagte.

Dylan Sprouse, 34, Schauspieler, empfand seine beruflichen Anfänge als Kinderarbeit. Schon als Baby war Sprouse im Fernsehen zu sehen, später wurde er zum Kinderstar, etwa durch seine Rolle in „Hotel Zack & Cody“. In seinem Podcast „Wildmen“ sagte er jetzt: „Es ist Kinderarbeit, wenn du an einer Karriere arbeitest in dem Alter. Manche Kinder mussten früher mit 15 Jahren in Kohlebergwerken arbeiten und die Tür zum Förderwagen bewachen, wir haben nur gesungen und getanzt – es ist trotzdem Kinderarbeit.“ Sprouse sprach außerdem über „mentale Hürden“, die er bei sich selbst als Erwachsener bemerkt habe, und darüber, dass er es noch gut gemeistert habe, so lange zu überleben. Während der Schauspielerei im Kindesalter habe er eine „Workaholic-Einstellung“ entwickelt.

Peter Kloeppel, 67, langjähriger RTL-Host, möchte lieber nicht die Bundesrepublik Deutschland als Bundespräsident moderieren. Von der Deutschen Presse-Agentur danach gefragt, ob er selbst als Bundespräsident zur Verfügung stünde, sagte er: „Um Himmels Willen, wie kommen Sie denn auf die Frage?“ Anschließend ergänzte er: „Ganz im Ernst: Ich wünsche mir eine Persönlichkeit, die nicht nur möglichst viele Deutsche repräsentiert, sondern deren Anliegen, Sorgen und Hoffnungen registriert und ihnen Perspektiven für eine gemeinsame Zukunft aufzeigt.“ Kloeppel ist seit 2024 im Ruhestand. Er lebt mit seiner Frau Carol, einer Amerikanerin, abwechselnd in den USA und in Deutschland. Zur deutschen Präsidentenfrage sagte er: „Unsere Gesellschaft ist ein Gemeinschaftsprojekt, für das sich jeder verantwortlich fühlen sollte, und da muss eine Bundespräsidentin oder ein -präsident eine politisch unabhängige, weithin sichtbare und nicht zu überhörende Führungsfunktion einnehmen.“

Charlotte Knobloch, 93, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde von München und Oberbayern, hätte gern ihre Nachkommen um sich. „Es hätte mir schon gefallen, Kinder und Enkel um mich zu haben“, sagte sie der Bunten. „Im Judentum ist jeder Freitagabend ein Familienabend. Da bin ich allein.“ Ihre beiden Töchter und alle Enkel hätten Deutschland verlassen, nur ihr Sohn sei noch hier. 1990 verstarb ihr Ehemann Samuel Knobloch, den sie 1951 geheiratet hatte.

Die Norwegerin Mette-Marit ist nun Europas jüngste Königin. Ihre Geschichte an der Seite von Haakon hat vielversprechend begonnen, dann kam Epstein, dann wurde ihr Sohn verurteilt.

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