SZ 22.03.2026
13:04 Uhr

Leipziger Buchmesse: Die Rache der Buchbranche


Die Leipziger Buchmesse 2026 war politisch wie lange nicht mehr, mit polarisierten Debatten und Wolfram Weimer als Feindbild. Das ist einseitig – und trotzdem produktiv. Eine Bilanz.

Leipziger Buchmesse: Die Rache der Buchbranche
Der Besucherandrang war auch in diesem Jahr wieder groß auf der Messe. Manfred Segerer / Imago

Vor der Bilanz der Leipziger Buchmesse noch ein letztes Mal dem freundlichen Ansager vom Kundenservice lauschen, der den Aus- und Einsteigevorgang beim Shuttlebus zur S-Bahn betreut. Er spricht in sein Megafon wie der routinierte Betreiber eines Fahrgeschäfts: „Sie erfahren nur Wahrheiten von mir. Wann der nächste Bus kommt, weiß ich nicht. Wenn er kommt, fährt er erst wieder los, wenn er voll ist. Also keine Scheu, steigen Sie ein!“ Der nächste Bus kommt drei Minuten später – und fährt vier Minuten später wieder ab. Es läuft alles reibungslos. Bis zum Schluss.

Hier können Sie die Interviews der SZ mit Autorinnen und Autoren auf der Leipziger Buchmesse noch einmal als Podcast hören.

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