Starker Einfluss durch bestimmte ausländische Fraktionen hat bei Schalke 04 Tradition: In jüngerer Zeit gab es die tschechische Prägung (mit Jiří Němec und Radoslav Latal), die Benelux-Epoche (u.a. Huub Stevens, Youri Mulder, René Eijkelkamp, Marc Wilmots) und die uruguayische Phase (u.a. Darío Rodríguez, Gustavo Varela). Aktuell steht eine bosnische Gruppe im Dienst des Zweitliga-Tabellenführers S04: Trainer Miron Muslic, Abwehrchef Nikola Katic und – seit Januar – Torjäger Edin Dzeko haben ihren Anteil daran, dass Schalke um den Aufstieg spielt. Doch darüber möchte Nikola Katic, 29, im SZ-Interview lieber nicht reden – Sportler-Aberglaube. Es gibt genug andere Themen, nicht zuletzt das WM-Playoffspiel, das Katic, Dzeko und Bosniens Nationalelf am Donnerstagabend (21 Uhr) in Wales bevorsteht.
