SZ 24.03.2026
17:01 Uhr

Herkunft von Lebensmitteln: Die Angaben zur Herkunft von Lebensmitteln sind oft irreführend


Regional einkaufen, das wollen viele Menschen. Eine neue Studie zeigt nun: Nur wenige Verbraucher verstehen, woher Lebensmittel wirklich kommen. Es fehlen verlässliche Regeln.

Herkunft von Lebensmitteln: Die Angaben zur Herkunft von Lebensmitteln sind oft irreführend
Beim Einkauf von Obst und Gemüse ist es noch relativ einfach, auf deren Herkunft zu achten. Richtig kompliziert wird es bei verpackten und verarbeiteten Lebensmitteln.  Sebastian Kahnert

Neulich im Supermarkt: gefriergetrocknete Erdbeeren, unübersehbar platziert, direkt am Eingang neben regionalen Produkten. „Herzstücke“ steht groß auf der Verpackung und „100 % Frucht, ohne Zuckersatz“. Der Preis wirkt günstig. Und schon ist man dem Lockangebot auf den Leim gegangen. Passen die Früchte doch gut in ein selbstgemachtes Müsli. Erst zu Hause fällt auf, was hinten in Pixelschrift und schlecht lesbar auf der Verpackung steht: „Ursprung China“. Regional sind die Früchte also schon mal nicht, vermutlich kam im Anbau auch ein Mix von Pestiziden zum Einsatz. Ein Einkauf, auf den man im Nachhinein gern verzichtet hätte.

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