SZ 01.07.2026
15:55 Uhr

Geldpolitik: „Ich mochte Christine Lagarde vor 20 Jahren, ich mag sie heute“


Der neue Fed-Chef Kevin Warsh auf Besuch in Portugal: Mit der EZB-Präsidentin verbindet ihn eine alte Freundschaft. Dennoch bleibt Unsicherheit über die neue Geldpolitik der USA.

Geldpolitik: „Ich mochte Christine Lagarde vor 20 Jahren, ich mag sie heute“
Der Chef der amerikanischen Notenbank Federal Reserve, Kevin Warsh, auf dem Weg zum EZB-Forum in Sintra, Portugal. Pedro Rocha/REUTERS

Das ist ein guter erster Schritt, um die Beziehungen zwischen Europa und den USA zu entspannen: EZB-Präsidentin Christine Lagarde und der neue Chef der amerikanischen Federal Reserve, Kevin Warsh, haben bei einem Abendessen lange miteinander gesprochen, ja, sie haben sich sogar umarmt. Warsh, Donald Trumps Wunsch-Notenbankchef, ist der Einladung zum EZB-Forum im portugiesischen Sintra gefolgt. Es war der erste Europa-Besuch des US-Notenbankchefs, der angekündigt hat, die Geldpolitik der USA auf den Kopf zu stellen. Entsprechend gespannt war man auf seine Einlassungen.

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