SZ 25.03.2026
14:53 Uhr

Fake-Profile von Collien Fernandes: Nun könnte auch in Deutschland ermittelt werden


Ende 2024 hatte Collien Fernandes in Deutschland eine Anzeige gegen unbekannt erstattet. Das Verfahren war eingestellt worden. Doch jetzt kommt wieder Bewegung in den Fall.

Fake-Profile von Collien Fernandes: Nun könnte auch in Deutschland ermittelt werden
Collien Fernandes beschuldigt ihren Ex-Mann Christian Ulmen, Fake-Profile von ihr erstellt zu haben. Henning Kaiser

Die Vorwürfe, die Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhebt, wiegen schwer. Jahrelang soll er Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und unter anderem mit Männern aus dem beruflichen Umfeld des damaligen Paares sexualisierte Nachrichten und pornografisches Material ausgetauscht haben. Von „virtueller Vergewaltigung“ sprach die Schauspielerin im Spiegel. Ulmens Anwalt Christian Schertz kündigte an, presserechtlich gegen die aus seiner Sicht „unzulässige Verdachtsberichterstattung“ vorzugehen. In einem Informationsschreiben seiner Kanzlei ist von „unwahren Tatsachen“ und „einseitigen Schilderungen“ die Rede. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.

Sie wirft dem Schauspieler vor, unter ihrem Namen Fake-Accounts bei sozialen Medien betrieben und gefälschte pornografische Videos und Bilder von ihr an Männer geschickt zu haben.

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