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08.05.2026
16:11 Uhr
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Nach einer missglückten Bachauskehr im Herbst war es Sportlern verboten, aufs Wasser zu gehen. Surfer und Stadt lagen im Streit. Wie es nun zur Freigabe kommt.

Seit Freitag dürfen die Surfer wieder auf die Eisbachwelle. Stephan Rumpf
Das Surfen auf der Eisbachwelle am Haus der Kunst ist ab sofort unter Auflagen wieder erlaubt. Eine entsprechend angepasste Allgemeinverfügung von Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) ist am Freitag in Kraft getreten. Nachdem die Welle zuletzt nur noch mithilfe von Einbauten für das Wellenreiten nutzbar und vorübergehend gesperrt war, sind nun offenbar die Versuche zur Rettung des Surfspots erfolgreich gewesen. Die Welle steht von selbst – damit steht einer Wiedereröffnung nichts mehr im Wege. „Jetzt hat die Natur mitgespielt, und die Welle ist wieder da“, so Krause. „Das Surfen am Eisbach ist Teil des Münchner Lebensgefühls, die Eisbachwelle ist ein Wahrzeichen der Stadt München.“
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Auch bei den Surfern ist die Freude über die Rückkehr der Welle groß. „Die Welle ist zurück“, jubelte der Surfclub München auf Instagram, der zusammen mit der Interessengemeinschaft Surfen in München (IGSM) die Surfer in der Debatte um die Welle repräsentiert. „Wir sind glücklich, erleichtert und zutiefst dankbar.“ Der Spot am Haus der Kunst sei „ein Symbol der Münchner Surfkultur“. Gleichzeitig wolle man weiter für die Belange der Surfer einstehen. Denn die Vorgaben der Stadt werden in der Szene von vielen kritisch gesehen.
Die berühmte Welle war nach einem tödlichen Unfall, bei dem vor einem Jahr eine 33-jährige Surferin ums Leben kam, für die Wassersportler vorübergehend gesperrt worden. Ihre Leash, die Sicherheitsleine am Board, hatte sich aus unbekannten Gründen verfangen. Erst Strömungsrettern der Feuerwehr war es unter Lebensgefahr gelungen, die 33-Jährige aus dem Eisbach zu holen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft förderten keine klare Ursache für den Unfall zutage.