SZ 17.05.2026
13:37 Uhr

Die FDP und Wolfgang Kubicki: Ein Mann von gestern? Egal, Hauptsache nicht langweilig


Dass Kubicki, der ewig Umstrittene, der einzige verbliebene Kandidat ist, zeigt überdeutlich: Die FDP sieht sich als Partei im Überlebenskampf

Die FDP und Wolfgang Kubicki: Ein Mann von gestern? Egal, Hauptsache nicht langweilig
Hat hier jemand „Has-beens“ gesagt? Wolfgang Kubicki wird wohl den FDP-Vorsitz übernehmen. Für die Partei geht es um alles. Michael Kappeler/dpa

In einer Krise bleiben in der Regel exakt zwei Möglichkeiten: der Rückgriff auf bewährte Erfolgsrezepte oder Disruption. Außer natürlich, man ist die FDP, dann bleibt als dritte Möglichkeit immer noch Wolfgang Kubicki, der beides in sich vereint: die Fähigkeit, als Evergreen daherzukommen, und das Versprechen, den Laden trotzdem ordentlich aufzumischen.

Sein Gegenspieler gibt auf, Wolfgang Kubicki ist jetzt der einzige Kandidat für den Parteivorsitz. Auf dem Parteitag geht es nun um die Frage, wie weit rechts die Kubicki-FDP stehen wird.

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