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30.04.2026
17:25 Uhr
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Im Streit mit Friedrich Merz über den Iran-Krieg prüft Donald Trump, ob er US-Soldaten aus Deutschland abzieht. Umgekehrt verlieren die Europäer die Geduld mit dem US-Präsidenten – ein gefährlicher Kreislauf.

Keine zwei Monate ist es her, dass die beiden Herren ihre Gemeinsamkeiten betonten: Bundeskanzler Friedrich Merz am 3. März bei US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. Jonathan Ernst/REUTERS
Friedrich Merz und Donald Trump haben eine Gemeinsamkeit: Ihre Gedanken werden auf dem Weg vom Gehirn zu den Stimmbändern (oder den tippenden Fingern) nicht immer gebremst oder aufgehalten. Diese Eigenschaft wirkte anfangs verbindend, US-Präsident und Kanzler schienen einander zu respektieren als straight shooter, wie es die Amerikaner ausdrücken würden – als ein Gegenüber, das ehrlich und direkt ist.
Bundeskanzler Friedrich Merz sieht seine Beziehung zu US-Präsident Donald Trump trotz seiner Kritik am Iran-Krieg nach wie vor intakt. "Das persönliche Verhältnis zwischen dem amerikanischen Präsidenten und mir ist jedenfalls aus meiner Sicht unverändert gut", sagte Merz am Mittwoch in Berlin.
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