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26.06.2026
08:58 Uhr
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Der Bundestrainer will Gutes tun und Spieler von der Bank testen, doch das geht beim 1:2 gegen Ecuador gründlich schief. Im deutschen Team ist die Verunsicherung nun plötzlich wieder groß – weil grundlegende Probleme ans Licht kommen.

Bundestrainer Julian Nagelsmann wechselte gegen Ecuador munter durch. Und das Spiel seiner Elf wurde damit immer schlechter, immer fahriger. Federico Gambarini/dpa
Der große Mann mit dem federnden Schritt wollte nur noch hinaus ins Freie. Raus aus dem großen Zelt, das der Fußball-Weltverband Fifa wie eine riesige Gemeinheit zwischen die Spielerkabine und den rettenden Mannschaftsbus gepflanzt hatte. Schnell vorbei an den Reportern mit ihren Kameras und Mikrofonen, für die die Fifa das Zelt überhaupt gebaut hatte. Und dann musste er sich auf dem Weg zum Parkplatz noch durch diese lärmende Masse glücklicher Menschen kämpfen, die sich in die gelben Trikots ihres Heimatlandes Ecuador gekleidet hatten. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hatte an diesem Abend als Kollektiv verloren. Aber im Grunde hatte niemand so sehr verloren wie Nick Woltemade, der große Mann mit dem federnden Schritt.
Die internationale Presse zweifelt nach dem 1:2 gegen Ecuador an Deutschlands Siegchancen beim Turnier. Ecuador feiert einen historischen Sieg.
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