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16.06.2026
15:38 Uhr
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Unmittelbar nach dem Haimhauser Busunglück kursierten im Internet Fotos der vermeintlichen Unfallstelle, die mit künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Der Bayerische Journalistenverband kritisiert, dass unseriöse Anbieter mit dem Leid der Opfer Geld verdienten.

Eine Woche ist seit dem tragischen Busunglück in Ampermoching vergangen, bei dem ein siebenjähriger Grundschüler starb und mehrere Menschen schwer verletzt wurden. Nur kurze Zeit nach dem Aufprall der beiden Fahrzeuge am Mittwochmittag erschienen im Internet bereits Fotos der vermeintlichen Unfallstelle – diese waren laut Bayerischem Journalistenverband (BJV) jedoch mit künstlicher Intelligenz (KI) generiert. „Mit seriösem Journalismus hat das nichts zu tun“, urteilt der Verband.
Gedenkstätten, Museen und Erinnerungsinitiativen wehren sich gegen Geschichtsverfälschung durch KI-Bilder auf sozialen Medien. Sie appellieren an die Plattformbetreiber, der Flut an Fake-Inhalten endlich Einhalt zu gebieten.
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