SZ 28.04.2026
15:24 Uhr

Buchhandel: „Ein Bücherregal zu Hause ist wieder eine Art Statussymbol“


Die Geschwister Hugendubel sprechen über die Zukunft ihrer Buchhandelskette, über den neuen Gesellschafter, die Generation Tiktok und die Frage, ob irgendwann ihre Kinder übernehmen werden.

Buchhandel: „Ein Bücherregal zu Hause ist wieder eine Art Statussymbol“
Nina und Maximilian Hugendubel in ihrer Filiale am Marienplatz: Sie führen das Familienunternehmen seit rund 20 Jahren in fünfter Generation. Robert Haas/Robert Haas

Genau genommen sitzen Nina und Maximilian Hugendubel in Münchens guter Stube, wie der Marienplatz liebevoll genannt wird. Das Fenster im Besprechungszimmer der Buchhandlung bietet den besten Blick auf das neugotische Rathaus. Hier hatte 1979 Heinrich Hugendubel die damals größte und modernste Buchhandlung Deutschlands über mehrere Etagen eröffnet und in der Branche Furore gemacht. Das Familienunternehmen hat sich nun in der Familie Herz, zu der auch Tchibo, Beiersdorf (Nivea) oder Libri gehören, einen externen Partner ins Haus geholt. Die Geschwister Nina, 55, und Maximilian Hugendubel, 57, erzählen, wieso sie das gemacht haben.

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