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26.03.2026
11:36 Uhr
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Seit dem Brand in der Bar „Le Constellation“ gehen bei der Rolph AG im Kanton Zürich Tag für Tag Haarspenden ein. Daraus werden Perücken geknüpft, die für die Schwerverletzten gedacht sind. Aber bis dahin ist es ein langer Weg.

Auf dem Tisch liegen vier Geschenkkartons in glänzendem Rot und Gold. Vorsichtig öffnet Sabrina Kaiser-Kossmayr einen Karton nach dem anderen. In Seidenpapier eingewickelt kommt je ein abgeschnittener Haarzopf zum Vorschein. „Um jemandem etwas Gutes zu tun“, steht auf Italienisch auf einem beiliegenden Kärtchen, darunter ist ein Herz gemalt. „So viel Anteilnahme“, sagt Kaiser-Kossmayr, „und so typisch für die Italienerinnen.“ Sie misst das geflochtene Haar mit einem Maßband und sortiert die Zöpfe: Drei sind verwertbar, einer nicht.
Der Schweizer Philipp Bosshard hat bei einem Brandunfall vor elf Jahren ähnliche Verletzungen erlitten wie die Barbesucher in Crans-Montana: Er verlor 88 Prozent seiner Haut und vorübergehend seinen Mut. Wie hat er es geschafft weiterzuleben?
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