SZ 02.06.2026
15:31 Uhr

(+) Zum Jahrestag des Zugunglücks von Garmisch-Partenkirchen: Eisenbahner sollen schonungslos über Missstände reden


Die Deutsche Bahn will mit einer anonymen Umfrage unter 14 000 Beschäftigten mögliche Sicherheitsmängel aufspüren. Die Aktion soll dazu beitragen, das Staatsunternehmen aus der Krise zu führen.

(+) Zum Jahrestag des Zugunglücks von Garmisch-Partenkirchen: Eisenbahner sollen schonungslos über Missstände reden
Trauer am Tag nach dem Bahnunglück bei Garmisch-Partenkirchen vor vier Jahren: An einem Brückengeländer hat jemand Blumen befestigt, im Hintergrund die Unglücksstelle in Burgrain.  Foto: Dominik Bartl/AFP

Angesichts der vielen Pannen bei der Bahn wissen sich manche Lokführer und Schaffnerinnen nur noch mit speziellem Humor zu helfen. „Läuft Ihr Leben stets nach Plan, dann fahren Sie selten Deutsche Bahn“, lautete vergangene Woche die Durchsage für die Fahrgäste in einem arg verspäteten Zug in der Region München. Weichen, Signale, Stellwerke; im vielerorts maroden Schienennetz funktioniert ständig irgendetwas nicht. Schlimmstenfalls könnte das zu Lasten der Sicherheit gehen.

Fast wäre das Hotel Krone eingestürzt, ein Gebäude aus dem Jahr 1424. Dann nahm Oettingen mit seinen 5500 Einwohnern das Projekt selbst in die Hand – und investierte 30 Millionen Euro.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: