SZ 07.04.2026
16:02 Uhr

(+) Wohnen: Milliarden für eine Trendwende im sozialen Wohnungsbau


In Deutschland fehlt bezahlbarer Wohnraum, auch weil es immer weniger Sozialwohnungen gibt. Die Bauministerin will mit einer „Rekordsumme“ gegensteuern. Ist das effektiv?

(+) Wohnen: Milliarden für eine Trendwende im sozialen Wohnungsbau

Gut möglich, dass man in den Bauministerien des Bundes und der Länder etwas wehmütig in die Vergangenheit blickt: Schließlich gab es in den 1980er-Jahren allein in Westdeutschland noch knapp vier Millionen Sozialwohnungen, Anfang der 1990er-Jahre noch gut drei und 2006 immerhin noch mehr als zwei Millionen. Seitdem hat sich die Zahl halbiert: Ende 2024 zählte die Bundesregierung knapp 1,05 Millionen Sozialwohnungen. Der Rückgang gilt als eine der Ursachen für die Wohnungsnot. Schließlich sind Sozialwohnungen dafür gedacht, einkommensschwächeren Menschen durch den Bau staatlich geförderter Wohnungen eine preiswerte Unterkunft zur Verfügung zu stellen.

Bauministerin Verena Hubertz ist zurück aus dem Mutterschutz und steht gleich vor einer großen Aufgabe: Der Bund soll jetzt „in großem Stil“ Wohnungen bauen. Hubertz muss liefern. Was ist ihr Plan?

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