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04.06.2026
12:55 Uhr
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Die Wachstumsaussichten trüben sich wegen des Irankriegs auch in Deutschland ein. Chefökonom Stefano Scarpetta sieht dringenden Reformbedarf bei Steuern und dem Rentensystem.

OECD-Chefökonom Stefano Scarpetta sagt: „Deutschland sollte auf gezielte Maßnahmen umsteigen: Diese kosten weniger und sind treffsicherer.“ IMAGO/JASPER JACOBS/IMAGO/Belga
Als Stefano Scarpetta den neuesten Wirtschaftsausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris präsentiert, wird deutlich: Der Irankrieg bremst die Konjunktur weltweit. Das Wachstum schwächt sich von 3,4 Prozent im Vorjahr auf 2,8 Prozent in diesem Jahr ab. In der Präsentation des seit April amtierenden neuen Chefökonomen waren dann Länder mit einem roten Punkt markiert, für die der Rückgang 0,3 Prozent oder mehr ausmacht – darunter Deutschland. Die OECD rechnet für dieses Jahr mit einem Wachstum von 0,7 Prozent, 2027 mit 1,1 Prozent – im März lag die Prognose noch bei 2,1 Prozent.
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